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28
Aug
2005

Wählt die Grünen!

abgelegt unter: Fundstuecke

Der unvergleichliche wunderbare Harald Martenstein schreibt im Moment für den "Tagesspiegel" je einen engagierten Wahlaufruf für jede Partei. Für die Linkspartei hat er schon geworben und für die FDP, aber das erste Plädoyer, das ich - in der normalen Papier-Ausgabe - zu lesen bekam, war das für die Grünen und ich fand es einfach klasse. So überzeugend authentisch, dass ich richtig enttäuscht war am Ende des Artikels zu lesen, dass es eben nur eins in einer Reihe von gleichberechtigten Plädoyers war.
Gerade hab ich die ersten beiden also nachgelesen und die waren bei weitem nicht so überzeugend, wie das für die Grünen ;-) Ok, das mag eine subjektive Wahrnehmung sein. So oder so, jetzt hier noch mal extra besonders verlinkt und darauf hingewiesen:

Harald Martenstein empfieht: Wählt die Grünen!

Back World

abgelegt unter: Sprachpanscher

Da ich (noch) kein Handy mit anständiger Digi-Cam Funktion habe und ich meine Digi-Cam auch normalerweise nicht immer im "Handgepäck" habe, blieb dieses Ladenschild an einem geschlossenen Laden gestern also un-fotografiert. Und ohne Beweisfoto sind solche Fundstücke auch meist nicht so lustig. Aber "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 2" hat mich nun doch dazu gebracht es zu bloggen. Auf dem Schild stand also

Back World

und ich hab mich ernsthaft gefragt, was das für ein Laden sein könnte: Was für Backpackers? Ein Reiseunternehmen ("back to..."?) Dann hab ich mir die Auslage des Ladens angeschaut und weitere Schilder neben dem großen Ladenschild entdeckt und gemerkt: Es handelte sich um eine Discount-Bäckerei.

Ohne weitere Worte hier also der Ausschnitt aus dem Kapitel "Dem Wahn Sinn eine Lücke"

[....] Ganz offensichtlich hat der Besitzer des Ladens ein Problem mit der Zusammen- und Getrenntschreibung. Und er ist bei weitem nicht der Einzige. Unsere Städte sind gepflastert mit zerrissenen Begriffen wie "Auto Wäsche", "Kosmetik Studio" und "Kunden Parkplatz". Ganz zu schweigen von den neuerdings überall zu findenden "Back Shops", die ausländischen Touristen immer wieder Rätsel aufgeben: Was soll das sein - ein rückwärtiges Geschäft, ein Hinterladen? [....]

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Grübelei

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Und nun ist es wieder so weit... bevor ich einschlafe, grübel ich über meine Job-Situation nach. Direkt nachdem ich aufwache auch. Und eigentlich permanent. Mir fallen tausend verschiedene Sachen ein, die ich noch rausfinden muss oder kann, die ich erfragen sollte, Ideen, wo ich noch mal nachhaken könnte. Dazu dann eben immer wieder die Frage: Falls die Stellen ausgeschrieben werden, sollst du dich bewerben oder nicht? Und dann wieder zurück zur Frage: Wo fängst du an, dieses Sammelsurium an vagen Ideen mal konkret zu fassen? Bildlich gesprochen: wie schaffe ich es, einen von diesen Gedanken, die mir so durchs Hirn schießen mal an irgendeinem Zipfel festzuhalten und den akribisch auseinander zu nehmen? Um mit Fontane zu sprechen: "Das ist so ein weites Feld". Und statt der Chancen die so ein weites Feld bietet, sehe ich ja immer erst mal die Schwierigkeiten, die sich eventuell auftürmen könnten. Kompliziert, kompliziert.
Und dann tendiere ich dazu, diese schwierigen Gedanken noch ein bisschen zu vertagen (auf nachmittags, auf morgen...) und gebe mich irgendwelchen Übersprungshandlungen hin wie Bügeln, Putzen oder was weiß ich. Und irgendwann kommt zu den Grübeleien über das Job-Problem dann auch noch die Grübelei über die Frage nach, warum ich so unangenehme / schwierige Sachen immer auf die lange Bank schiebe. Und es kommt hinzu, dass ich mich genau deswegen dann über mich selber ärgere... HILFE! Sorry, ich glaube, ich hab einfach schlecht geschlafen :-)

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