abgelegt unter: Aufgeschnappt
Einer der Abi-Jahrgänge nach uns hatte das als Motto ergänzt um
... für die Weichen wird's nicht reichen.
Fand' ich damals schon nicht schlecht. Die Ergänzung die Lou Richter gerade bei "Genial Daneben" gebracht hat, kannte ich allerdings noch nicht :-)
... und die Härteren kriegen die Gärtnerinnen.
Fr, 02.09.05, 21:16 Uhr
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abgelegt unter: Fundstuecke
...an open letter from Michael Moore to George W. Bush
Gefunden irgendwo beim Klicken durch die Blogosphäre. In typischem Michael Moore Stil, aber dennoch, oder gerade deswegen lesenswert. Hervorheben möchte ich noch eine Sache, die meiner Mutter bei der Berichterstattung auch aufgefallen ist. Mir erst nachdem sie es angesprochen hat.
[....] No, Mr. Bush, you just stay the course. It's not your fault that 30 percent of New Orleans lives in poverty or that tens of thousands had no transportation to get out of town. C'mon, they're black! I mean, it's not like this happened to Kennebunkport. Can you imagine leaving white people on their roofs for five days? Don't make me laugh! Race has nothing -- NOTHING -- to do with this! [....]
Sehr traurig, aber vermutlich einfach wahr.
Fr, 02.09.05, 18:15 Uhr
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abgelegt unter: Mein Leben & ich
Nach langer Zeit hab ich mal wieder das Online WWM bei RTL gespielt und direkt in der ersten Runde...
Wenn das im wahren Leben auch mal so einfach wäre :-)
Fr, 02.09.05, 17:56 Uhr
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abgelegt unter: Politik & Gesellschaft
Ich habe heute Nachmittag auf N24 einen längeren Beitrag über die Katastrophe in den USA gesehen und war ehrlich den Tränen nah. Das Ausmaß der Zerstörung und auch was das für so viele Menschen Schreckliches bedeutet, ist für mich schwer vorstellbar. Und wenn man dann ganz direkt sieht, unter welchen Umständen diese Menschen dort im Moment um ihr Überleben kämpfen, fühlt man sich kurzzeitig an ein Dritte-Welt - Land erinnert. Furchtbar.
Ich glaube, warum mir das besonders nah geht, ist zum einen, weil ich vor 10 Jahren mal in New Orleans war. Zwar nur "auf der Durchreise", aber die Vorstellung, dass diese Stadt einfach nicht mehr existiert, ist unfassbar. Und zum anderen, weil es eben eine Gesellschaft und Nation getroffen hat, die der unseren so ähnlich ist. Ich will die Tsunami Katastrophe in keinster Weise klein reden, aber an den USA bin ich eben doch noch näher dran. Irgendwie. Ich kann das auch nicht so in Worte fassen...
Geschockt bin ich ehrlich gesagt auch darüber, dass in dem reichsten und hochindustrialisiertesten Land die Katastrophenhilfe so dermaßen schlecht organisiert ist. Ist das bei so einer unermeßlich großen Katastrophe unausweichlich? Oder ist es einfach ein Versagen der zuständigen Stellen? Wie kann es sein, dass in diesem Land so dermaßen unglaubliches logistisches Versagen herrscht und die Opfer auch noch nach Tagen unter unerträglichen Bedingungen ausharren müssen?
Von dem moralischen Versagen ganz zu schweigen... Wenn man sich Essen und Kleidung aus den Geschäften holt, finde ich das unter diesen Umständen nicht wirklich verwerflich. Aber dass dort alle möglichen Geschäfte geplündert werden, dass auf Rettungskräfte geschossen und randaliert wird und laut N24 Ticker sogar schon von Vergewaltigungen berichtet wird, fasse ich einfach nicht...
Fr, 02.09.05, 16:28 Uhr
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Das ist der Titel eines
lesenwertens Plädoyers für die progresssive Einkommenssteuer. Gefunden in der aktuellen
ZEIT (Nr. 36).
[....] Vor allem aber schafft eine progressive Einkommensteuer viel Umverteilung mit wenig Staatsquote. Keine andere Steuer nimmt so viel Rücksicht auf die Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen: Sozialabgaben nicht, weil sie proportional, ohne Freibeträge und nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhoben werden. Verbrauchsteuern nicht, weil sie fällig werden, egal ob der Verbraucher arm oder reich ist.
Würde die progressive Einkommensteuer durch ein Flat-Tax-System ersetzt, müsste der Staat seine Umverteilungsanstrengungen – zum Beispiel den Sozialausgleich bei der von der CDU geplanten Gesundheitsprämie! – umso mehr über Sozialabgaben und Verbrauchsteuern finanzieren. Er müsste dann nicht nur die vom Markt gegebenen Einkommensunterschiede ausgleichen, sondern auch solche, die er durch Sozialabgaben und Verbrauchsteuern selbst künstlich geschaffen hat. Um denselben Verteilungseffekt zu erzielen, müsste der Staat also mehr Geld in die Hand nehmen. Wer den schlanken Staat will, sollte daher die progressive Einkommensteuer wollen. Und wer die Lohnzusatzkosten senken will, sollte dies eher über Mehreinnahmen aus einer höheren Einkommensteuer tun und nicht über höhere Einnahmen aus einer steigenden Mehrwertsteuer.[....]
Deutschland krankt an hohen Lohnzusatzkosten, nicht an zu hohen Einkommensteuersätzen. Hilft da die Flat Tax wirklich?
Über die 418 Ausnahmen, die Kirchhof alle abschaffen will, wird in
Fachkreisen auch noch ausgiebig gerätselt. So viele gibt's nämlich gar nicht.
Fr, 02.09.05, 16:09 Uhr
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In seiner
aktuellen ZEIT Kolumne erklärt Martenstein noch mal, was es mit den
Wahlaufrufen im Tagesspiegel auf sich hat.
Fr, 02.09.05, 13:17 Uhr
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Das Grauen wächst von Tag zu Tag. Kurz einen Screenshot gemacht und schnell weiter gezappt. Welche Frau mit etwas Verstand kauft Haarpflege-Produkte von einem Typen mit so einer Frisur?

Fr, 02.09.05, 10:57 Uhr
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