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7
Sep
2005

Discofieber

abgelegt unter: Fundstuecke

Ich bin gerade bei Stern-TV hängen geblieben bei einem Bericht über Türsteher in Hamburg und ich bin vollkommen fasziniert, wie sich manche Leute aufführen, wenn sie an der Tür abgewiesen werden. Der eine sagt, er holt jetzt seinen großen Bruder und der kommt dann mit ner Knarre. An einem anderen Club kann es eine Yuppie Schickse nicht fassen, dass sie um 6.30 Uhr nicht mehr reinkommt, weil die dort nun Feierabend machen (wollen). Ok, mag nur ne Ausrede gewesen sein, aber wie sich die Leute aufführen. Hammer!
Andererseits sind mir Läden in denen an der Tür schon gesiebt wird, generell erst mal suspekt. Von Betrunkenen oder Aggressiven abgesehen. Aber in Läden, bei denen das Outfit, das Auftreten, der Geldbeutel oder sonst was entscheidet, wer rein darf und wer nicht, will ICH aus Prinzip schon gar nicht gehen! Lustig anzuschauen war der Bericht dennoch.

aus UK?

abgelegt unter: Sprachpanscher

Gerade eben lief auf PRO7 eine Werbung für das Album von James Blunt ("You're beautiful"). Der Sprecher endete mit...

"das Erfolgsalbum aus UK"

Was sich hier noch ganz normal liest, klingt aber ausgesprochen in einem deutschen Werbespot echt sehr sehr merkwürdig. Noch viel denglischer geht's vermutlich nicht mehr...

gimme5 - Auslandsbekanntschaften

abgelegt unter: Nachgefragt

1. Hast du Freund(e) im Ausland?
Jetzt müsste man noch klären wie hier "Freund" zu verstehen ist ;-) Aber ich zähle die (sehr) guten Bekannten mal dazu. Dann hab ich im Moment welche in Finnland, Österreich und Australien.

2. Wenn ja, welches Land davon liegt am weitesten weg?
Das Badische Generalkonsulat in Sydney, Australien.

3. Woher kennst du ihn/sie?
Ich hab sie über's Internet kennengelernt. Das klingt ja auch gar nicht mehr so "anrüchig", wie noch vor vielen Jahren *g*

4. Hast du ihn/sie schonmal besucht oder planst du, ihn/sie zu besuchen?
Nee. Australien ist einfach zu weit weg (und ein Besuch somit nicht finanzierbar). Das Konsulat beehre ich also erst wieder wenn es zurück nach Hamburg verlegt ist.

5. Könntest du dir vorstellen, auch in diesem Land zu leben?
Auf Dauer eigentlich nicht. Je älter ich werde, desto mehr merke ich, dass ich der deutschen Kultur, Gesellschaft und den Leuten, die ich hier kenne und mag, einfach sehr sehr verbunden bin.

Quelle: gimme5

Alle Jahre wieder...

abgelegt unter: Gemischte Tüte

Wieso erwische ich bei Serien, die ich eigentlich gar nicht regelmäßig schaue oder geschaut habe, immer dann, wenn ich sie dann in der Wiederholung doch mal schaue, die einzige Folge, die ich schon mal gesehen habe? Das ist schon fast beängstigend. Jetzt gerade wieder bei "Edel & Starck". Sehr sehr merkwürdig.

American Girl

abgelegt unter: Fundstuecke

Wer kennt es nicht... Man hört einen Song und weiß genau, man kennt ihn. Aber man erinnert sich nicht daran woher, geschweige denn, von wem der Song stammt. Und man wird irgendwie hibbelig, weil man doch weiß, dass man es eigentlich weiß!
Mir ist das gerade passiert, als ich bei meiner Family im Wohnzimmer das Ende von "Scrubs" gesehen habe. (wieso hab ich diese Serie eigentlich jetzt erst entdeckt? Fande die nämlich gar nicht schlecht!) Auf jeden Fall lief da ein Song mit einem Text von einem "American Girl". Und mein Gehirn ratterte und ratterte und ich wusste, dass ich es aus einem anderen Film oder eben aus dem Fernsehen (Serie oder so) kannte. Eventuell auch in einer anderen Version. Und nun hab ich mal gegoogelt und war mit "Tom Petty" auch nicht schlauer und auf einmal machte es aber KLICK und ich wusste, dass jemand den Song laut mitgröhlte in meiner Erinnerung. Und kurz drauf machte es noch mal KLICK und ich war im Kino *g* "Das Schweigen der Lämmer", die Tochter der Senatorin auf der Heimfahrt nach Hause. Puh, auf mein Gedächtnis ist also noch Verlass! Und der Song ist schon auch nicht schlecht. Ich hab jetzt erst mal einen Ohrwurm :-)

Angela Merkel und der Dreißigjährige Krieg

abgelegt unter: Politik & Gesellschaft

In der aktuellen Print-Ausgabe des SPIEGEL sind zwei sehr lesenswerte Artikel / Portraits über Gerhard Schröder und Angela Merkel. Ich hab sie beide mit großem Interesse gelesen, fand sie auch beide sehr gut, weil sie doch ein bisschen mehr die Menschen hinter den Politikern beschreiben. Und eins der Probleme von Angela Merkel sehr genau auf den Punkt bringt.
Im Gegensatz zu Schröder stellt sie doch eher die Sachthemen in den Vordergrund und nicht ihre eigene Person. Die Medien sind aber gerade in den letzten Jahren durch Schröder / Fischer / Westerwelle angefixt, die Personen in den Vordergrund zu stellen. Und in diesem Spiel hat sie einfach die schlechteren Karten. Traurig, aber wahr. Und dass es aber wohl auch leider für sie nach hinten losgehen kann oder wird, wenn sie sich nun doch zu sehr auf dieses Spiel einläßt. Da glaube ich auch sofort. Wir dürfen also gespannt sein, wie sich unsere Frau Bundeskanzlerin (und dazu wird es ja kommen, seien wir ehrlich) dann in den nächsten Monaten so schlägt.

Sehr schön, weil ausgewogen betrachtet und wohl auch zutreffend fande ich aber vor allem folgenden Absatz

Merkel hat ein starkes Bedürfnis sich abzusichern. Wenn sie redet, sucht sie Augenkontakt zu Leuten, von denen sie Zustimmung erhofft. Sie will nicht alleine bleiben, aber man lässt sie gerne allein. Auf die Frage, wie sie mit dem Zustand ständiger Anfechtungen leben kann, sagt sie: indem sie ihn als natürlichen Zustand betrachte. So ähnlich hat es vielleicht ein 30-jähriger gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges gesehen: Kriegt ist ein Normalzustand, ist immer da, die Normalität. Wobei Merkel in ihrem Krieg nicht zu den Opfern zählt, sondern zu den Kombattanten und eher zu denen, die nicht mit der Genfer Konvention unter dem Kopfkissen schlafen.

Wahlkampf in der Endphase

abgelegt unter: Volksvertreterin

Da wir es uns aus Zeitmangel erspart haben in der "heißen" Phase der letzten zwei Wochen noch mal neue Plakate zu kleben und zu verteilen, konnten wir also gestern unsere Spitzenkandidatin bei ihrem Besuch in unserem Landkreis begleiten. Der erste Teil wurde vom Ortsverband der Nachbarstadt organisiert und war... gelinde gesagt: Schlecht organisiert! Dass man uns, die wir vor allem zu Unterstützung erschienen sind, nicht rechtzeitig informiert, wann was wie und wo passieren soll, ist noch verzeihlich. Dass aber der Politiker- und Medien-Tross der da über unseren Kreis hereinfiel, nicht so wirklich gut gebrieft war, ist schon eher peinlich. Aber es ging dann doch noch ganz gut über die Bühne. Und so sieht es übrigens aus, wenn sich eine Spitzenpolitikerin in Wahlkampfzeiten auf dem Wochenmarkt unters Volk mischt.



Wobei man dazu sagen muss, dass die regionalen Fernsehteams sie nur heute einen Tag lang begleitet haben, denn sonst ist sie normalerweise nicht mit so einer Entourage unterwegs. Und zu Bürgergesprächen, die sie sonst gut und gerne führt, kommt sie dann eben auch nicht wirklich,denn es ist einfach doch viel "Show", weil das Fernsehen eben Bilder braucht. Ist leider so.

Der 2. Teil des Besuchs auf einem Bio-Bauernhof war um einiges entspannter, angenehmer und konstruktiver. Obwohl auch da noch ein Fernsehteam dabei war. Aber der Teil war ja auch von UNS organisiert *g* Und es war einfach super schönes Wetter, so dass wir, nachdem der ganze Spuk vorbei war. dort noch schön mit Kaffee und Kuchen in der Sonne gesessen haben. So macht Wahlkampf ja dann doch wieder Spaß...

Und was habe ich am gestrigen Tag wieder Neues über meine Mit-Grünen neues gelernt? Hauptsache Bio-Lebensmittel! Dass es aus anderen ökologischen Grüdnen aber total unsinnig, Bio-Äpfel aus Italien zu beziehen, während es auch hierzulande Bio-Äpfel gibt, scheint bei manchen noch nicht angekommen zu sein. Ok, dass man den Motor ausschalten sollte, wenn man mal eben für 1-2 Minuten auf der anderen Straßenseite was zu besprechen hat, aber auch nicht. Manchmal frage ich mich echt, in welchem "Verein" ich da gelandet bin *g* Oder bin ich nun übertrieben prinzipientreu?

Mir geht (k)ein Licht auf

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Wie kann man eigentlich nachts um kurz nach 1 Uhr auf die Idee kommen, noch mal eben, bevor man dann auch gleich ins Bett geht, an der großen Leselampe, den "HaloStar" (eine Halogen-Lampe) zu ersetzen, der vorgestern kaputt gegangen ist, als mir die Leselampe beim Fensterputzen umgefallen ist? Ok, auf die Idee kann man ja noch kommen, aber wenn man schon Probleme hat den Halostar einfach nur einzustecken, weil beim dem Sturz wohl so einiges verbogen wurde, sollte man es vielleicht auf den nächsten Morgen verschieben. Und nicht anfangen die gesamte Lampe auseinander zu nehmen. Und allerspätestens wenn einem die kleinen Schräubchen dauernd auf den Boden fallen und man bei der generell nicht so super Beleuchtung lange braucht um sie wieder zu finden, sollte man am besten alles stehen und liegen lassen und ins Bett gehen.
Den Entschluss hab ich aber erst gefasst, als ich den Halostar endlich drin hatte, aber die Halterungen, die das Glas über drüber fixieren, sich nicht wirklich fixieren ließen, weil da eben auch so einiges verbogen war. Mal sehen ob ich das morgen dann in Ruhe einigermaßen hinkriege.

Immerhin hab ich gerade ohne mit der Wimper zu zucken die Spinne erledigt, die seelenruhig in Kopfhöhe in der Zimmerecke hinter meinem Schreibtisch an der Wand saß. Wie gut, dass ich morgen eh putzen wollte, dann kann ich den Fleck auf der weißen Tapete ebenso entfernen wie die sterblichen Überreste der Spinne aus der Ecke unter meinen Schreibtisch. Und beim Putzen finde ich dann sicher auch die eine Unterlegscheibe meiner Lampe, die mir gerade total verloren gegangen ist.
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