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31
Okt
2005

Tops & Flops Ende Oktober 2005 (21.10.05 - 31.10.05)

abgelegt unter: Tops & Flops

Top
Flop
phonostar sendet Club 977: Video Killed The Radiostar - The Buggles

Gegensätzliche Erinnerungen

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Ich hab meiner Mom heute nachmittag von dem Telefonat mit meinen Ex-Kollegen erzählt und dass dort eben wohl eine Stelle zu besetzen ist, bei der meine Chancen gar nicht so schlecht wären und ihr Kommentar war das für sie typische, sehr besorgte: "Ach Kind, ich wünsche dir ja SO dass du was findest. Und dass du nicht den Mut verlierst." Meine Antwort darauf war ein lapidarisches: "Nöö, das nun wirklich nicht." Was natürlich so gar nicht stimmt, ich ihr gegenüber aber was anderes nie zugeben würde oder zugeben könnte. Sie dann wieder: "Wie schön, dass wir dir also wohl wirklich genug Selbstbewusstein mitgegeben haben." Darauf kann ich dann gar nichts mehr antworten. Beziehungsweise ich könnte schon, aber ich lass es lieber. Denn meine Erinnerung ist leider eine komplett andere. Das, was ich an Selbstbewusstsein habe - und das ist nun wirklich auch noch nicht so viel - hab ich mir in den letzten Jahren selbst sehr hart erarbeiten müssen. Aber das kann ich meiner Mom nicht erklären, ohne dass ich ihre komplette Erziehung in Frage stellen müsste. Und da meine Mom mit noch weniger Selbstbewusstsein ausgestattet ist als ich es schon bin, kann ich ihr das schlichtweg nicht antun.

phonostar sendet Club 977: Major Tom - Peter Schilling

Alles auf Anfang?

abgelegt unter: Arbeitswelt(en)

Schon letzte Woche wurde mir eine interne Stellenanzeige weitergeleitet, weil bei meinem Ex-Arbeitgeber nun in der Tat eine Stelle neu zu besetzen ist. Wissenschaftliche Mitarbeiterin für ein neues Projekt. Dauer ca. 3 Jahre. Sehr gut bezahlt. Ich wusste schon länger, dass es diese Stelle geben wird, war mir aber lange Zeit nicht sicher, ob ich mich überhaupt bewerben würde. Weil ich ja eigentlich was ganz anderes machen wollte und überhaupt... Darüber hab ich vor zwei Monaten schon mal ausgiebigst gebloggt.

Seltsam wie sich eine Einstellung zu den Dingen dann doch komplett ändern kann :-) Ich weiß nicht, ob es dadurch bedingt ist, dass meine bisherige Jobsuche so erfolglos war. Oder dadurch, dass ich einfach gar nicht so genau weiß, was ich will. Oder vermutlich beides? Lange Zeit hatte ich allein bei der Vorstellung diese Stelle in Erwägung zu ziehen schon Bauchschmerzen. Weil es inhaltlich nicht so ganz das war und ist, was mir eigentlich vorschwebt. Und vor allem aber auch, weil es ein vergleichsweise verantwortungsvoller Job ist, im Vergleich zu dem, was ich dort vorher gemacht habe. Da war ich nur die Assistentin des WiMi und konnte mich somit schön hinter ihm verstecken. Und musste auch keine Entscheidungen treffen und/oder Entscheidungen nach außen vertreten. Das "im Hintergrund verstecken" kam und kommt meinem Naturell ja doch irgendwie mehr entgegen. Dachte ich mir. Oder zumindest war das mein Gefühl.

Was aber – wie mir ALLE immer wieder sagen und wie ich es dadurch nun langsam auch anfange zu glauben – meinen Fähigkeiten nicht so ganz gerecht wird. Also über ein Reihe fachlicher Qualifikationen und persönlicher Qualitäten verfüge ich nun doch schon, auch wenn ich mir manchmal selbst das Gegenteil einrede. Und den Rest muss ich dann halt lernen. Ein bisschen wie der Sprung ins kalte Wasser, wobei... vielleicht eher lauwarm, denn ich weiß ja im Großen und Ganzen worauf ich mich einlassen würde.
Und mit meinen Ängsten, dass ich meinen Aufgaben und vor allem den Erwartungen meiner Chefs nicht gerecht werde, müsste ich dann halt fertig werden, wenn es soweit ist. Falls es überhaupt je so weit kommt. Also ich hab die Bewerbung ja noch nicht mal abgeschickt! Geschweige denn das „Vorstellungs“ - Gespräch und die obligatorische praktische Aufgabe, die in diesem Zusammenhang dann gestellt wird, überstanden.

Auf jeden Fall hab ich letzte Woche schon dazu tendiert mich auf jeden Fall dort zu bewerben. Ganz im Gegensatz zu meinem Entschluss noch vor wenigen Wochen. Und je länger ich drüber nachdenke, desto interessanter finde ich die Thematik dann doch, auch wenn ich da noch gar nicht viel Ahnung habe. Und das Telefonat mit meinem Ex-Kollegen (dessen Assistentin ich eben zwei Jahre lang war) hat mich dann noch mal drin bestärkt, mich auf jeden Fall zu bewerben. Und da die Konkurrenz wohl nicht so groß sein wird und ich das große Plus habe, eben zwei Jahre lang für ein vergleichbares Projekt die Assistentin gewesen zu sein und somit das „Geschäft“ also solches kenne, wären meine Chancen wohl so schlecht gar nicht. Mal schauen. Und alle weiteren Sorgen und Ängste wegen Erwartungen, die ich vielleicht nicht erfüllen kann, versuche ich jetzt mal wegzupacken. Gaaaanz weit weg!

phonostar sendet Club 977: Rhythm Is Gonna Get You - Miami Soundmachine

Memo 05: Perfekter Halt...

abgelegt unter: Gemischte Tüte

.... Drei-Wetter-Taft. Ganz so schlimm war's nicht, aber wenn ich meiner Mom noch mal bei so windigem - und extrem schön, weil sonnigen - Wetter im Garten helfen muss, sollte ich dran denken eine Haarspange einzupacken. Es verzögert die Arbeit einfach doch sehr, wenn man beim Beet aufhaken alle paar Sekunden innehalten und den Kopf schütteln muss, weil die Haarsträhnen den Blick versperren :-) Ansonsten hab sogar ich die Gartenarbeit mal gerne gemacht. Und das will bei MIR wirklich was heißen. Aber bei dem Wetter macht man doch vermutlich alles gerne, was man draußen tut, oder?