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16
Nov
2005

Genion Homezone

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Bei meiner Vertragsverlängerung hab ich nun auch endlich mal den Tarif gewechselt. Von meinem o2 select (das es so gar nicht mehr gibt) zu Genion. Das kostet mich zwar zwei Euro mehr im Monat, dafür hab ich statt 125 jetzt 150 Frei SMS im Monat und außerdem eben eine zweite Nummer mit der ich über mein Handy nicht nur zu Hause (und laut o2 Karte im angegeben Umkreis von gut 400 Metern) im Festnetz erreichbar bin, sondern auch in 800 Metern (Luftlinie) in der Innenstadt. Und in zwei Kilometern (Luftlinie) auf dem Berg bei den Eltern meiner Freundin. Sooooo cool! Vermutlich werde ich mich in den nächsten Tagen hier mal in noch andere Richtungen begeben um zu sehen, wie weit meine Homezone reicht.
Der Vorteil ist ja nicht nur, dass ich im Festnetz erreichbar bin, sondern von dort aus auch übers Handy dann zum günstigen Festnetz Tarif telefoniere, was ich hin und wieder schließlich auch mache, wenn ich z.B. bei meiner Mom anrufe um zu fragen, ob ich ihr aus der Stadt was mitbringen soll. Oder bei meinem Bruder, ob er mich vom Bahnhof abholen kann oder sonst was.
Und der zweite Vorteil der Genion Festnetz-Nummer ist, dass meine Handy-Mailbox rangeht, wenn ich mich eben außerhalb der Homezone befinde. Für jemanden, der ohne Anrufbeantworter lebt, aber auch nicht allen Leuten die Handy-Nummer geben will, eine sehr praktische Einrichtung.

Jetzt muss ich nur noch allen Leute diese neue (zweite, bitte bevorzugt zu nutzende) Nummer mitteilen. Bruder #3 hat den Vogel heute wieder abgeschossen, als ich ihm das Ganze begeistert demonstriert hab und ihm dann meine Nummer noch mal genannt hab. Eine sechsstellige Zahl, die ich - wie immer - dann eben in Pärchen aufzähle. Kommentar von ihm: "Erzähl mir doch nix, das sind doch im Leben nicht deine Maße *g*" Nee, garantiert nicht, so eine Modell Figur hab ich nicht. Eine Frau mit diesen Maßen hätte zwar auch sehr schmale Hüften, aber immerhin werde ich mir die Nummer damit doch einfacher merken können :-)

Gesehen: Der Fischer und seine Frau

abgelegt unter: Mediales

Kurz bevor Harry Potter diesen Film aus dem Programm schmeißen konnte, hab ich ihn also noch gesehen und fande ich eigentlich ganz ok. Ich hätte ihn mir noch witziger vorgestellt und die sprechenden Fische haben mich nach kurzer Zeit schon ziemlich genervt. Dabei waren sie wohl schon als wichtiges dramturgisches Element geplant, abe ich fand's einfach öde.
Die Nebenfiguren fande ich leider auch alle etwas blaß also weder sympathisch (ausgenommen Simon Verhoeven - der war göttlich *anschmacht*!) noch so überzogen, dass man sie eben als Karikatur wirklich lustig fand. (z.B. Elmar Wepper als Wagenbach). Irgendwie... ich weiß auch nicht.
Aber generell wurde ich von der Geschichte und dem Film doch ganz gut unterhalten und das ist schließlich die Hauptsache bei einem Kinofilm. Kann man sich also gut anschauen. Und ein paar wirklich (be)merkenswerte Sätze gab's auch. | weitere subjektive Kino-Tipps

im Moment läuft: Complicated - Avril Lavigne

Doris Dörries Drehbuch

abgelegt unter: Aufgeschnappt

Den Film fand ich nun nicht ganz so super gelungen, aber manche Dialoge waren einfach genial.

Ottos Mutter: Immerhin hat das deinen Horizont erweitert.
Otto: Ja, der ist so weit, dass ich ihn nicht mal mehr sehe.


Oder noch besser:

Reporterin: Wie ist es denn für Sie im Schatten Ihrer erfolgreichen Frau zu stehen?
Otto: Ich hab 'ne Sonnenallergie. Ich steh' gerne im Schatten.


im Moment läuft: Buenos Dias, Messias - Fantastischen Vier

Anruf vom potenziellen Chef

abgelegt unter: Arbeitswelt(en)

Ich hatte dem Chef, dem ich in diesem neuen Job, den ich nun eben nicht so einfach kriege, wie ich es mir vorgestellt hatte, am Montag aufs Band gesprochen, dass er mich bitte mal zurückrufen sollte. Um eben herauszufinden, was er an meinen Qualifiktionen num vermisst und ob er sich eine Teilung der Stelle vorstellen könnte etc.
Heute rief er dann also zurück und das Gespräch hat mich dann doch schon wieder mal sehr runtergezogen. Momentane Stimmungslage: Extra Zartbitter. Er hat ziemlich klar gesagt, dass ihm meine fachlichen Qualifikationen eben nicht ausreichen, bzw. in dem Thema ja eigentlich nicht vorhanden wären. Ok, ich hatte ihn auch direkt ziemlich explizit gefragt, aber SO deutlich wollte ich es dann doch nicht hören :-( Stellen-Teilung käme für ihn jetzt auch erst mal nicht in Frage, die Stelle würde jetzt als volle Stelle schon so ausgeschrieben. Und auch sonst war er eher kurz angebunden und nicht so umgänglich /offen, wie ich es mir gewünscht hätte. Natürlich würde ich in dem Verfahren berücksichtigt und meine Chance kriegen, aber er hat mir schon klar signalisiert (zumindest kam es bei mir so an) dass er sich ganz einfach den Mitarbeiter sucht, der ihm am besten passt und er da keine Rücksicht auf Sentimentaliäten von wegen "Ex-Mitarbeiterin" nehmen will und wird. Ist aus seiner Sicht ja auch legititim, also das Projekt muss ja auch erfolgreich laufen.
Je länger ich drüber nachdenke und eben das mit in Betracht ziehe, was er mir so gesagt hat - auch über die Erwartungen, die er an die Person hat, die diesen Job dann machen wird - desto mehr denke ich mir, dass meine allererste Abneigung gegen diese Job vielleicht doch die richtige war. Bringt mich aber in meiner momenten mißlichen "Ohne Job" Lage auch nicht weiter. Scheiße!

Im Moment läuft: Anyplace, Anytime, Anywhere - Nena & Kim Wilde

gimme5- Leben

abgelegt unter: Nachgefragt


1. Dein Leben ist eine Mischung aus...?

Lindt Zartbitter, Milka Alpenmilch, Sarotti Butter-Nougat und Ritter Sport Vollmilch-Knallbrause.
"Schokoholiker" - wie ich einer bin - können das für sich gerne mal in Lebens- und entsprechende Stimmungslagen übersetzen :-)

2. Was würdest Du anders machen, wenn Du die Zeit zurückdrehen könntest?

A) Schon während des Studiums mehr Praxiserfahrung sammeln und mir mehr Gedanken darüber machen, in welche beruflichen Richtung ich mit meinem breitgefächerten Studium gehen möchte.
B) Ein paar Jahre früher in eigene vier Wände ziehen.

3. Wieso?
A)Weil genau diese unklare berufliche Richtung nach wie vor bzw. jetzt wieder mein großes Problem ist.
B) Weil ich mich alleine in meinen vier Wänden einfach so viel wohler fühle.

4. Was ist das Verrückteste, was Du je gemacht hast?
Was ist schon verrückt?
An einem Sonntag Nachmittag innerhalb von 5 Minuten zu sagen: "Klar kann ich morgen Mittag in Hamburg sein" obwohl man weder weiß ob die Deutsche Bahn mitspielt noch ob man an dem Montag-Abend in Hamburg eine Unterkunft hat und schon gar nicht ob man sich spontan für den Dienstag frei nehmen kann, damit sich der Trip überhaupt lohnt.
In Stockholm eine halbe Nacht in einem Computer-Lab an der Uni zu verbringen, um mit Leuten in den USA chatten zu können?
Nach 2,5 Stunden Stehplatz beim Eishockey in der Kölnarena mit dem Auto nach Iserlohn zu fahren und dort dann noch mal 2,5 Stunden Eishockey anzuschauen (gegen die DEG?)?
Für eine "Musik-Nacht" (viele Bands in vielen Kneipen) in eine 500 km entfernte Kleinstadt zu fahren?

Ich finde das alles eigentlich ganz normal :-) Und außerdem gilt nach wie vor: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren findet, der ihn versteht (Friedrich Nietzsche)

5. Der glücklichste Moment in Deinem Leben?
Schwer zu sagen, es gab immer wieder mal sehr glückliche Momente. Meist nur kurz - wie Momente eben so sind - und ich könnte jetzt keinen davon besonders hervorheben. Ich erinnere mich wohl auch leider nachhaltiger an die un-glücklichsten Momente in meinem Leben. Was nicht heißen soll, dass diese überwiegen - zumindest rein objektiv tun sie das sicher nicht - aber in meiner Erinnerung treten sie halt stärker hervor. Aber es gab und gibt auch viele glückliche Momente. Nur DEN einen wüßte ich jetzt so nicht…

Nachgefragt von: gimme5