Ich bin nach Harald Schmidt (der war auch schon mal besser, denke ich mir seit Wochen) vorm TV hängen geblieben bei der Dokumanation
"Jesus' Junge Garde" und bin fassungslos. Ich halte mich wirklich für einen sehr toleranten Menschen und wenn jemand so glauben und leben will, bitte.
Wenn ich aber Sachen höre wie
"Es ist Gottes Plan, dass Bush unser Präsident ist" oder
"Wenn ich mich als Frau aufreizende kleide und damit die Blicke der Männer auf mich ziehe, bin ich dafür verantwortlich wenn Männer Ehebruch begehen" oder wie immer diese junge Ding es ausgedrückt hat, dann erschrickt mich das. Oder - wie just in diesem Moment -
"Wenn ich einen Moslem sehe, muss ich für ihn beten, denn dem fehlt ja was"
Weil SO WAS nämlich nun wirklich uns und unsere Gesellschaft beeinflusst. Fundamentalistischer geht's ja nun gar nicht mehr. Und ich finde es erschreckend dass diese christlichen Fundamentalisten durch ihren Event-Charakter in der heutign Zeit natürlich besonders Zulauf finden.
Oh Gott, oh Gott (da rufe ich ihn auch mal an)! Wo soll das bloß hinführen?