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9
Dez
2005

Besser kann's kaum noch werden

abgelegt unter: Fundstuecke

Seine Musik ist nicht so mein Fall, aber erzählen kann er einfach göttlich. Ich wär vor Lachen fast vom Stuhl gefallen bei diesem Absatz. Aus Sven Regener Adventsblog.

Germanisten sind ja eine aussterbende Spezies. Früher konnte man sich vor ihnen kaum retten, konnte keine tote Katze schleudern, ohne einen Germanisten zu treffen. Heute treten sie nur noch sehr vereinzelt auf und scheuen das grelle Licht. Außer auf der Buchmesse, natürlich, da gehört das dazu wie das exzessive Saufen. Muß daran denken, mal eine Umfrage unter meinen Bekannten zu starten. Wahrscheinlich sind da immer noch mehr von ihnen, als man denkt, und sei es nur als Nebenfachgermanisten. Aber die zählen ja irgendwie auch.

Freitagsfragen - Urlaub

abgelegt unter: Nachgefragt

01. In welchen Ländern warst Du schon alles im Urlaub?
Kurzurlaube mitgezählt, dann in Italien, Österreich, Schweden, Niederlande, Großbritannien, USA.

02. Wo hat’s Dir am Besten gefallen?

Schweden, ganz eindeutig. Und die USA eigentlich auch.

03. Welche Länder würdest Du gerne noch bereisen?
Neuseeland. Nordafrika, also Marokko, Tunesien und so. Afrika prinzipiell. Und ein Abstecher in die Karibik wäre auch mal nicht schlecht. Island und Kanada… mir fällt noch vieles ein.

04. Welche Länder interessieren Dich überhaupt nicht?
Es zieht mich nicht so in die asiatischen, also China, Japan, Korea auch wenn die sicher auch viel zu bieten haben.

05. Bevorzugst Du eher die Berge oder das Meer als Reiseziel?

Das Meer.

06. Magst Du lieber Winter- oder Sommerurlaub?
Sommerurlaub, wie sich aus Antwort 5 eigentlich schon schließen läßt…

07. Welcher Urlaubstyp bist Du? Willst Du Action oder lieber Deine Ruhe? Und wie sieht’s mit Sightseeing aus?
Ich bin ein Typ für die Mischung aus allem dreien. Den ganzen Tag nur ruhig am Strand liegen wäre für mich die Hölle. Von morgens bis abends aktiv unterwegs sein auch. Die Mischung macht's.

08. Bist Du ein typischer Tourist mit Foto- und Videokamera im Gepäck?
Fotoapparat ja, Videokamera nicht.

09. Wie bereitest Du Dich auf Deinen Urlaub vor?

Ich kaufe mir ein oder zwei Reiseführer und informiere mich im WWW oder bei Freunden und überlege mir meist schon relativ genau was ich alles machen und anschauen möchte und evtl auch wann.

10. Mit wem fährst Du am Liebsten in Urlaub?
Das hängt von der Dauer des Urlaubs ab :-) Kurz-Urlaube kann ich gut und gerne mit vielen unterschiedlichen Leuten machen, Geschwister, gute Freunde, gute Bekannte. Bei längeren Trips wird's dann schon schwieriger. :-)

11. Wo warst Du zuletzt im Urlaub? Wie lange und wie war’s?

Mein letzter Urlaub war eine Woche Wien im Mai 2005. Anlaß war die Eishockey WM, die lief für uns ja nicht so erfolgreich, aber davon abgesehen war es eine tolle Woche. Wien lohnt sich auf jeden Fall.

12. Und wo geht Deine nächste Reise hin?
Der nächste Urlaub wird vermutlich wieder ein innerdeutscher Rad-Urlaub. Und evtl der ein oder andere Kurztrip innerhalb Deutschland. Eine längere Reise oder einen Kurztrip ins Ausland (denn das gilt doch wohl auch als Reise, oder *g*) hab ich noch nicht geplant. Wobei... Graz soll ja wirklich schön sein. (Wink mit dem Zaunpfahl *g* Aber erst mal abwarten wie sich meine Finanzen entwickeln)

Nachgefragt von: SoTo’s Aktionsblog

Gelesen: Tintenherz (Cornelia Funke, 2003)

abgelegt unter: Mediales

Seit vielen Monaten steht dieses Buch - ähnlich wie Harry Potter - oben in den Bestsellerlisten. Und es wird ja auch von vielen hoch gelobt. Ich hab es nun auch mal gelesen und frage mich: Warum? Es ist ganz nett, aber ich finde es in keinsterweise herausragend. In meinen Augen ist es sprachlich eher simpel gehalten und die Story hatte in meinen Augen auch einige Schwächen. Und für mich hat diese Mischung aus realer Welt und Fantasie nicht so wirklich funktioniert. Auf "Tintenblut" werde ich nun wohl verzichten und ich glaube nicht, dass ich wirklich was verpasse.
So beginnt die Geschichte...

Es fiel Regen in jener Nacht, ein feiner, wispernder Regen.

Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Führt die Erleichterung darüber, dass ich endlich wieder einen Job hab, dazu, dass ich mich mehr als wohl üblich mit meiner "Firma" identifziere? Oder fördert dieser Job einfach nur tief vergrabene, aber immer schon vorhandene Identitätsgefühle zu Tage :-)?
Seit gut einer Woche arbeite ich nun mitten im Ruhrgebiet. Für das Ruhrgebiet. Zu und über Themen aus dem Ruhrgebiet. Und ich merke immer mehr: Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets! Auch wenn ich gar nicht aus einer der großen Ruhrgebietsstädte stamme oder dort wohne. Aber meine Stadt und mein Kreis gehören dennoch offziell administrativ dazu. Und ich hab mich hier an der Schnittstelle zwischen Sauerland, Bergischem Land und Ruhrgebiet auch immer schon eher dem Ruhrgebiet zugehörig gefühlt als eben z.B. dem Sauerland. Denn mal ernsthaft: will man zu einer Region gehören, auf die es (beim Eishockey) Schmäh-Gesänge gibt wie: "Kühe, Schweine, Iserlohn!" ?!?! Na, also...

Aber mal im Ernst: Ich glaube, die Arbeit im und fürs Ruhrgebiet wird mir gefallen. Sehr sogar. Es mag auch daran liegen, dass die Sachen und Themen, in die ich mich nun allmählich einarbeite auch wieder mehr mit meinem Studium zu tun haben als bei dem Job, den ich vorher einige Jahre gemacht habe. Es ist einfach alles etwas weniger theoretisch und weniger abstrakt, sondern "handfester" und "fassbarer". Irgendwie. Also ich find's schon alles sehr sehr nett.
Und mir fällt mal wieder auf wie interessant und unterschiedlich und vielfältig und somit eben für die Arbeit sehr abwechslungsreich das Ruhrgebiet nun mal ist. Und ich freue mich drauf mit und zu so vielen unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen arbeiten zu können. Oder eben zumindest mit allem zu tun zu haben.

Letzten Freitag war ich mit meinen Kollegen zum Weihnachts-Essen im Casino Zollverein und wir haben auf Zollverein auch noch eine Führung mitgemacht, bei der ich dann sogar noch einiges neues erfahren habe, denn bisher war ich immer nur privat und zu anderen Anläßen (Ausstellungen, Radtour etc) dort. Und ich hab eben gemerkt, dass ich das alles dort - die Geschichte, die Gebäude, die Umgebung - nicht nur einfach "interessant" finde, sondern auf genau diese Geschichte und diese Gebäude und was jetzt (durch die IBA Emscher Park) draus geworden ist irgendwie ein bisschen stolz bin. "Mein Ruhrgebiet" eben. Und mir wurde wieder mal bewusst, dass es noch so viele Orte (auf der Route Industriekultur) gibt, die ich noch immer nicht besucht habe. Das werde ich wohl nächstes Jahr mal nachholen.

Seit kurzem ziert das Display meines Handys nun also ein Foto von Schacht XII und wenn es klingelt singen Herbert und ein Chor von 40.000 Leute die ersten beiden Zeilen des Steigerlieds. Ganz schön bekloppt, oder? Mein Arbeitgeber wäre stolz auf mich, wenn er das wüßte *g*

Passend dazu jetzt noch ein Link zu einer neugestarteten Aktion, mit der Essens Bewerbung als Kulturhauptstadt 2010 unterstützt werden soll.

"Wiedersehen" mit Altbekanntem

abgelegt unter: Arbeitswelt(en)

Seit einer Woche arbeite ich nun in meinem neuen Job und da in diesem Jahr eigentlich nicht mehr viel Neues laufen wird, hab ich also erst mal nicht viel zu tun und verbringe meine Zeit damit mich in alle möglichen Unterlagen und Themenfelder einzuarbeiten. Alles in allem wirklich interessant und vor allem thematisch viel praxisnäher und "greifbarer" als bei dem Arbeitgeber bei dem ich vorher gearbeitet habe. Alles also schon sehr nett.
Schmunzeln musste ich dann, als ich irgendwann einen Text in den Fingern hatte, mit dessen Verfasser ich in dem alten Job schon zu tun hatte und nun in dem neuen Job auch wieder zu tun haben werde und der in seinen Texten spezielle Schreibweisen verwendet, die eben für ihn typisch sind. Und nur für ihn. Irgendwie nett, wem man dann doch wieder drauf stößt :-)

Damen Skat

abgelegt unter: Fundstuecke

Als ich an der Fußgänger-Ampel warten musste, schweifte mein Blick über die Gebäude auf der anderen Straßenseite und blieben an dem Schriftzug und einem Anker-Symbol oberhalb einer Tor-Einfahrt hängen. Leider sprang die Ampel dann auf grün und ich konnte das so nicht mehr fotografieren. Aber als ich dann an der Toreinfahrt vorbeilief hab ich ein dazugehöriges Schild gesehen und das fande ich fast noch "besser". Sachen gibt's...

Das Grauen Nr. 27 - 09.12.2005

abgelegt unter: Gemischte Tüte

Ohne weitere Worte. Erlegt in Hagen.


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