/>
[>>]

14
Dez
2005

Gesehen: Harald Schmidt Show - 14.12.2005, ARD

abgelegt unter: Mediales

Ich hatte den PC eigentlich schon ausgeschaltet, aber musste ihn für diesen Beitrag jetzt doch noch mal hochfahren. (Wieso frage ich mich gerade jetzt, seit wann "hochfahren" eigentlich in den allgemeinen deutschen Sprachgebrauch eingegangen ist. *grübel*). Irgendwann im Laufe diesen Jahres hatte ich ein bisschen das Interesse an der Harald Schmidt Show verloren. In vielen Sendungen plätscherte es einfach nur so dahin und von den 30 Minuten ging mir zeitweise viel zu viel Zeit für die Gäste und nichtssagende Gespräche drauf.
Seit einiger Zeit finde ich allerdings wieder vermehrt Gefallen an der Show und gerade die heute fande ich genial. Es war eben einfach die richtige Mischung aus Studio Stand-Up, Außerhaus Aktion, Interaktion mit dem Publikum und einem kurzen witzigen Gespräch mit einem Gast. Sehr schön.
Natürlich profitierte die Sendung von der schlagfertigen souveränen Akademikerin mit dem zwei Wochen alten Sohn. Die Frau fande ich echt klasse, also so gelassen und frech muss man erst mal sein, wenn Harald Schmidt mit einem Kamerateam im Flur steht. Super gut!
Für mich der Spruch der Sendung: "Schade, dann bin ich schon bei Neun Live!" Mehr davon in Zukunft, Bitte!

Gehört: Jo-Anna Says (Per Gessle, 2005)

abgelegt unter: Mediales

Per Gessles Songwriting mag man wohl oder man mag es eben einfach nicht. Auch über seine stimmlichen Qualitäten kann man sicher geteilter Meinung sein. Und sein neues (Solo-)Album ist defintiv ein "Grower", sprich man muss sich schon erst reinhören.
Der erste Durchlauf heute Morgen hat mich auch noch nicht so ganz vom Hocker gerissen und ob ich mich je ganz reinhören werde, weiß ich nicht. Das könnte sowieso schon daran scheitern, dass Winamp seit heute Morgen "Jo-Anna Says" quasi in einer Endlosschleife spielt. Ich hab das Audioscrobbler Plug-In für Last.FM erst mal wieder deaktiviert, denn wie sähe denn das aus... ;-)

Ich finde den Song super klasse. Richtig gute klassische Gessle Pop-Musik. Völlig hin und weg bin ich von dem - vor allem musikalischen - "Zeilensprung" zwischen 3. und 4. Zeile des Refrains. Ich kann gar nicht genau sagen warum. Ist einfach so. Wahnsinns Songwriting. Finde ich. Hier also mal der Refrain mal zum Reinhören. (mp3, 430 kB)

im Moment läuft: Jo-Anna Says - Per Gessle (was sonst *g*?)

Alle Jahre wieder: Silvester Dilemma

abgelegt unter: Mein Leben & ich

In 17 Tagen ist schon Silvester und ich fange erst jetzt langsam an mir ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wie und wo ich das wohl feiern soll. Erstaunlicherweise doch relativ spät. Selbst für meine Verhältnisse. Aber ich hatte in den letzten Wochen wirklich genug anderes im Kopf, da ist das zu entschuldigen.
Alle Jahre wieder die gleiche schwierige Frage: Was mache ich an Silvester? Ich hab ehrlich gesagt noch gar keine Idee. Ich möchte an Silvester eigentlich gerne irgendwo feiern bzw. abtanzen / abrocken *g* gehen. Wie ich es eigentlich auch das ganze Jahr über sehr gerne machen würde, aber doch viel zu selten tue. In meinem näheren Umfeld bin ich mit diesem Wunsch aber leider oft die Einzige. Kann vielleicht jemand eine nette Silvesterparty mit anständiger Musik, sprich eher rock-lastige Ü25 / Ü30 Musik irgendwo im Ruhrgebiet / Rheinland empfehlen?

Was machen eigentlich andere Leute an Silvester?

P.S. für alle, die von einer anderen bestimmte Seite hierher kommen und sich wundern: Ja, ausnahmsweise ist das hier ein "Double-Post". Ich bin eben verzweifelt auf der Suche nach einem Plan für den 31.12 *g*

Grauen im Ruhrgebiet: Nr. 28 und 29, 13.12.2005

abgelegt unter: Gemischte Tüte

Allmählich trauen sie sich wohl auch in der Essener Innenstadt ans Licht. Der unten links hängt seit kurzem schräg gegenüber von Nr. 25. Der unten rechts (ja, das ist wirklich einer!) hängt in Dortmund in der Nähe vom Bahnhof.



Dort wo auch diese beiden netten kleinen Gestalten die Weihnachtsmarkt-Bummler begrüßen. Da die aber nicht klettern, zähle ich sie mal nicht mit.

Windows XP Update

abgelegt unter: Sprachpanscher

Nachdem ich im Radio heute Morgen von den neuesten Updates gehört hab, die man sich besser mal schleunigst runterladen sollte, hab ich das also gemacht. Mich gefragt, warum ich mir noch immer nicht die Mühe gemacht hab, mich mal mit Linux etc zu beschäftigen. Und wieder mal Gänsehaut bekommen, als ich diesen Begriff gelesen habe:

Bet & Win oder doch eher Bet & Lost?

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Allmählich kriege ich eine Ahnung was "Wettsucht" bedeutet. Innerhalb einer Woche hab ich bei Bet & Win relativ sorglos 14€ verzockt. Zwar immer nur mit 0,50c oder 1€ Einsätzen pro Tipp, aber doch. Bruder#2 meinte nicht zu unrecht: "Das kommt einem manchmal vor wie Spielgeld". Wäre ja alles nicht so tragisch, wenn ich wenigstens mal was gewonnen hätte. Aber wenn man von 14 Wetten nur bei einer was gewinnt und von insgesamt 26 Tipps auch nur 7 richtig sind, dann sollte man vielleicht doch die Finger davon lassen und merken: Vielleicht ist das einfach nicht deine Welt!
Aber ich wette jetzt gezielter und nicht mehr auf so abstruse Wetten (wieviele Scheiben trifft Uschi Disl beim 2. Schießen), wobei gerade diese Live-Wetten ja das Spannende sind. Naja mal abwarten. Immerhin hab ich seit Tagen schon diverse Wetten, bei denen ich dachte: "setzt doch mal 50c", dann doch nicht abgeschlossen. Ich bin stolz auf mich :-)
Eishockey Tipps brauche ich aber wohl nicht mehr abzugeben, da liege ich IMMER daneben, menno. Aber wieso muss der Tabellenerste auch ausgerechnet beim Vorletzten verlieren? Die haben sich doch gegen mich verschworen. Meine einzige gewonne Wette war eine Kombination aus 2. Liga Fußball und Damen-Handball EM. Sollte mir DAS vielleicht auch was sagen?

Gelesen: Retribution (Jilliane Hoffmann, 2004)

abgelegt unter: Mediales

Wow! Eigentlich waren es die bekannten 08/15 Elemente eines Thrillers: Ein grausamer Serienkiller. Eine erfolgreiche Staatsanwältin (mit einem dunklen Geheimnis). Ein engagierter Ermittler. Die beiden verlieben sich natürlich auch noch ineinander. Viele forensischen und juristische Details, die mir auf Englisch leider manchmal etwas zu kompliziert wurden. Einige sehr raffinierte Wendungen. Im Prinzip also ein Thriller wie schon so viele andere. Aber ich fand ihn einfach unglaublich spannend!
Ein absoluter "Pageturner", der mich um einigen Schlaf gebracht hat, weil ich von morgens bis (spät) abends drin gelesen habe. Das Ende und die Auflösung fande ich dann zwar doch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen, aber weil es mich bis dahin doch sehr in Atem gehalten hat, sehe ich mal großzügig drüber weg. Sehr empfehlenswert, wobei einige Schilderungen schon echt heftig sind, also die kranken Taten des kranken Serienkillers werden schon sehr detailiert beschrieben. Nix für schwache Nerven.

So beginnt die Geschichte...

Chloe Larson was, as usual, in a mad and blinding rush. She hat all of ten minutes to change into something suitable to wear The Phantom of the Opera - currently sold out a year in advance and the hottest show on Broadway - put on a face, and catch the 6:52 P.M. train out of Bayside into the city, which was, in itself, a three-minute car ride from her apartment to the station. That left her with only really seven minutes.
Und so beginnt Seite 98.

[....] the scene finishes with yet another unsuspecting, doe-eyed victim getting whacked by a fiend with a butcher knife in a hockey mask.
Ok, dieser Satz ist nicht so wirklich aussagekräftig :-)

gimme5 - Promis

abgelegt unter:

gimme5 ist wieder da *freu*

1. Mit welchem Prominenten würdest Du gerne mal im Lift steckenbleiben?
Schwierige Frage. Vermutlich denke ich schon wieder zu kompliziert. Egal. Also… a) möchte ich überhaupt nie im Lift steckenbleiben, egal in welcher Gesellschaft und b) gibt es sicher einige Promis, mit denen ich gerne mal ein paar Worte wechseln würde, aber wenn dann eher in einer Situation die auch für den Promi angenehm ist und passt, also z.B. im Rahmen seiner / ihrer beruflichen Tätigkeit, aber nicht in einer solchen (privaten) erzwungenen Situation. Da ist mir auch das Risiko zu groß, dass der Promi nicht nett ist und rumzickt, wozu er in einer solchen "Krisen-"Situation aber natürlich auch jedes Recht hätte. Hab ich schon gesagt, dass ich kompliziert gestrickt bin :-)?

Das alles aber mal außen vorgelassen, glaube ich, dass ich die Gesellschaft von einigen Haie Spielern (z.B. Paul, Lasse, Andy, Sebastian) oder einigen LOST Darstellern (Naveen, Josh) in einem steckengebliebenen Lift schon ganz angenehm und vor allem unterhaltsam fände, weil ich glaube, dass die alle die Situation relativ gelassen sehen würden und mir bei möglichen Klaustrophie - Panik-Attacken beruhigend zur Seite stehen könnten. Zu irgendwas muss so ein Promi schließlich auch gut sein.
Mit Elke Heidenreich würde ich die Zeit sicher auch gut rumkriegen und mal ausgiebig über Bücher und alles Mögliche quatschen. Ob IHR so eine Situation gefallen würde, ist nun mal die andere Frage (siehe oben). Und mit "meinen" beiden *g* würde ich es wohl auch gut aushalten, denn da weiß ich ja, woran ich bin. Aber den steckengebliebenen Lift würde ich ihnen dennoch gerne ersparen :-)

2. Welcher Promi wärst Du gerne einen Tag lang?
Eigentlich gar keiner. Prominent sein ist in meinen Augen erst mal gar kein allzu erstrebenswerter Zustand.

3. Welches Haus von einem Promi hättest Du gerne?
Ich kenne keine Häuser von Promis. Woher auch? Gala, Bunte, RTL Exclusiv und wie die Print- und TV-Magazine alle heißen werden von mir erfolgreich ignoriert.

4. Prominente mit Tieren… Top oder Flop?

Menschen mit Tieren sind doch eigentlich immer erst mal nett. Wenn die Frage allerdings darauf zielt, ob die Promis ihre Tiere in der Öffentlichkeit immer mit dabei haben, wie Mooshammer (Gott hab ihn selig. Lebt Daisy eigentlich noch?), dann finde ich das ziemlich abartig.

5. Welchen Promi findest du am unsympathischsten?

Viele! Alle B- und C-Promis, die nur durch ihr Auftauchen in den Medien prominent wurden, durch Casting Shows, Dschungel Show, Big Brother etc. "Sarah & Marc" sind seit ihrer TV-Show auch ziemlich weit unten auf meiner Skala. Es gibt jede Menge. Leider!

Leute, Leute, Leute

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Eigentlich wollte ich das erst morgen in Ruhe bloggen, aber gerade kam eine Mail mit einem Attachment, die so gut dazu passt, deswegen muss ich's heute noch loswerden. Der Reihe nach also bloggenswerte Momente des heutigen Tages:

Ich war heute Nachmittag auf einem Fachvortrag an der Uni Dortmund. Nach dem Ende meines Studium im Mai 2001 bin ich nur noch ein paar Mal dort gewesen und das letzte Mal ist schon Jahre her. Mein Gott, ich hatte ganz vergessen wieviele Studenten sich nachmittags um 16 Uhr auf dem S-Bahn Gleis tummeln können. Ansonsten alles wie gehabt: ein paar bauliche Veränderung gibt es, aber die Studis in meinem Studiengang sind auch heute noch genauso gut als solche zu erkennen. Irgendwie. Aber vielleicht ist das nur subjektiv.

Der Vortrag war übrigens nicht so doll.

Auf dem Rückweg um ca 18 Uhr ist das S-Bahn Gleis immer noch gut gefüllt. Wieso hab ich meine Studiumszeit anders in Erinnerung *lach*? Auch vermutlich nur subjektiv. Aber wie auch schon damals klappt die Verbindung zu meiner S-Bahn nach Hause natürlich nicht (die fährt 2 Minuten zu früh)

Somit konnte ich noch kurz beim neuen Subway ins Dortmund was Essen. Auswärts, weil mein Kühlschrank ja nun mal... ok, das ist ein anderes Thema :-)

Auf dem Weg dahin erlege ich direkt noch mal "neue Beute" , aber die Details gibt's erst morgen. Immerhin schnappe ich auf dem Weg zum Westenhellweg im Vorbeigehen hochinteressante Gespräche auf

"Nee, ich will doch nur wissen, ob sie nun zu ihrem Mann zurück geht oder bei diesem Arzt bleibt..."

oder die beiden älteren Damen am bzw. auf dem Zebrastreifen

A: Wieso rennst du denn auf einmal so?
B: Ja, weil doch da ein Auto kommt.
A: Ach und wenn schon. Dann sterben wir wenigstens gemeinsam.


Bei Subway dann eine bunte Mischung von Kunden: Studis, ein älteres Ehepaar, das vermutlich gerade vom Weihnachtsmarkt kommt und ein Teeanger Mädchen mit diversen H&M Tüten bepackt und ihrer Mutter im Schlepptau. Die Mutter hält - in dem doch eher spärlich besetzten - Raum, einen Tisch frei, während die Tochter für beide die Sandwiches bestellt.
Wer Subway kennt, weiß, wie so ein Bestellvorgang normalerweise abläuft und kann sich vielleicht vorstellen, wie oft die Tochter durchs halbe Lokal ihrer Mutter Sachen zuruft wie "Scheibenkäse oder Frischkäse?"

In der S-Bahn auf dem Weg nach Hause sitzen dann zwei verschiedene Gruppen von männlichen Jugendlichen um mich herum. Vielleicht gehörten sie auch zusammen? Ist auch egal. Dass sie sich lautstark unterhalten haben. Ok. Dass sie sich von links nach rechts und von vorne nach hinten ihre Handys gezeigt haben und die neusten Funktionen demonstriert haben. Auch noch zu ertragen. Dass aus einem der Handys aber dann 30 Minuten lang laute türkische Popmusik dudelte war dann doch hart der Grenze!

Aber vielleicht hat mich gerade deswegen dieser musikalische Weihnachtsgruß aus der Steiermark so amüsiert. So ähnlich klang das halt für mich heute Abend in der S-Bahn. Ich hoffe ich vergrätze hiermit jetzte keine türkischstämmigen LeserInnen. Es war wohl heute Abend eher die Lautstärke und die pubertierenden Jungs an sich, die mich genervt haben. Aber dieses Musikstück (mp3, 250 kB) ist so oder so... nett!