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16
Dez
2005

Freitagsfragen - Essen und Trinken

abgelegt unter: Nachgefragt

1. Wie ernährst Du Dich überwiegend (vegetarisch, Fastfood, von jedem etwas)?
Vegetarisch, aber mit Fisch. Dazu gehört dann auch hin und wieder mal Fastfood (Subway kann ich da empfehlen!), aber doch eher unregelmäßig. Die Kilos, die ich zu viel mit mir rumschleppe, hatten (und haben) ihre Ursache eher in zu viel ungesundem Naschen (Chips, Schokolade etc) zwischendurch oder abends. Das fällt aber ja nicht unter Fastfood, oder doch :-)?

2. Was ist Dein Lieblingsessen?
Ich esse sehr gerne Pasta in allen möglichen Variationen. Und Pizza mag ich auch. Und ein einfacher gemischter Salat mit Joghurt Dressing ist auch nicht zu verachten.

3. Und mit welchem Essen kann man Dich jagen?
Sushi (mit Fisch!). Zum Leidwesen meiner Mutter auch immer noch viel Gemüsesorten. Kohl (egal welchen) mag ich zum Beispiel auch überhaupt nicht. Ansonsten fällt mir so spontan gar nichts mehr ein. Aber "viele Gemüsesorten" reicht ja doch schon *g*

4. Gehst Du gerne aus essen? Wenn ja, welche Küche bevorzugst Du? Wenn nein, warum nicht?
Ich gehe eigentlich schon ganz gerne mal aus zum Essen. Dann sehr gerne Italienisch, Mexikanisch oder hin und wieder auch Asiatisch (Chinesisch, Thailändisch)

5. Magst Du Süßigkeiten? Wenn ja, welche am liebsten?

Ja. Leider! Schokolade in allen Variationen und Fruchtgummi (Haribo etc) in allen Variationen.

6. Trinkst Du Alkohol? Wenn ja, wie viel bzw. wie regelmäßig?

Schon auch, aber doch eher selten. Ich mag eigentlich kein Bier und keinen Wein. Wenn ich mit anderen Leuten unterwegs bin in Kneipen oder Restaurants fällt mir das immer besonders auf ;-) Ich trinke wenn überhaupt eher Alkopops oder Cocktails. Aber auch das eher selten.

7. Was sind Deine Lieblingsgetränke (sowohl alkoholisch als auch antialkoholisch)?
Fruchtsaft-Schorle. (Langweilig, ne?) Alkoholisch sonst eben Wodka Lemon oder bei den Cocktails alles ohne Rum und möglichst mit Ananas und Sahne :-)

Nachgefragt von: SoTo’s Aktionsblog

PC Händler Sprache

abgelegt unter: Fundstuecke

Wir werden im Büro jetzt bald noch ein zweites Notebook kaufen und ich hab also in dieser Woche mal etwas recherchiert und bin bei Dell über die weiterführenden Informationen zu ihren Notebooks gestolpert. So sieht das aus, wenn man lauter namensrechtlich geschützte Einzelteile in ein Notebook zusammenpackt. Furchtbar... Und das war noch nicht mal der schlimmste Text, aber den, über den ich halt zuerst gestolpert bin, hab ich jetzt hier zuhause nicht mehr gefunden.

Privatisierte Bahnstrecke

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Vor einiger Zeit hatte ich schon mal dunkel was davon gehört, dass der Regionalverkehr auf der Bahnstrecke Hagen - Essen von einem privaten Anbeiter übernommen werden sollte. Deswegen war ich auch nicht ganz so lange irrtiert, als am Dienstag - meinem ersten Arbeitstag nach dem Fahrplanwechsel - die S-Bahn nicht wie üblich zur Regionalbahn wurde (und ich sitzen bleiben konnte), sondern die Bahn an einem anderen Gleis abfuhr. Irritiert war ich auch als - wie in IC(E)s üblich ein Mitarbeiter mit dem Kaffee und Snack Wagen durch den Zug lief. Auf einer Strecke mit vorwiegend Berufspendlern. Die Pressemitteilung des privaten Betreibers Abellio hebt das auch noch mal extra hervor

[….] Eine Servicekraft steht den Fahrgästen rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite. In der Zeit von 6.30 Uhr bis 9.30 Uhr und zwischen 15.30 Uhr und 18.30 Uhr werden in der Woche belegte Brötchen, heiße und kalte Getränke sowie Süßwaren zu moderaten Preisen angeboten. [….]
Neidisch wurde ich dann bei diesem Absatz über die andere übernommene Strecke.

[….] Die neu eingesetzten Fahrzeuge auf der „Nokia-Bahn“ des Typs ALSTOM LINT 41/H sorg-ten bei den Fahrgästen allerdings teilweise für Verwirrungen. Einige Kunden trauten sich nicht in das Fahrzeug einzusteigen, da sie die hochmodernen Triebwagen für eine Sonder-fahrt hielten. „An den Komfort der Fahrzeuge müssen sich die Fahrgäste nun schnellstmög-lichst gewöhnen, denn etwas anderes als der LINT kommt auf der Nokia-Bahn nicht zum Einsatz“, schmunzelt Wolfgang Meyer, Geschäftsführer ABELLIO GmbH. [….]
Auf meiner Strecke fahren dafür Züge, die mir dann verdeutlich haben, wie der private Anbieter wohl so ein günstiges Angebot für diese Strecke abgeben konnte. Irgendwo muss ja gespart werden, ne? Heute hab ich es mal geschafft ein paar Fotos zu schießen, sonst war immer jemand anderes mit im Abteil, da wird's ja doch schnell peinlich *lach* So was fuhr doch bei der DB schon seit 10 Jahren nicht mehr, oder? Und wohl auch zu Recht… ;-)



"Wer feiern kann..."

abgelegt unter: Arbeitswelt(en)

"...kann auch arbeiten!"

Das muss meine Oma früher immer zu meinen Onkeln gesagt haben, wenn diese nach einer durchzechten Nacht morgens nicht aus den Federn kamen. Meine Mom hat das früher oft gerne mal zitiert, wobei... so wild haben wir vier es eigentlich nie getrieben. Oder zumindest nicht all zu oft ;-)

Aber dieser Spruch kam mir wieder in den Sinn als heute Morgen nach knapp fünf Stunden der Wecker klingelte. Die Weihnachts-Feier (oder besser gesagt Party) gestern bei meinem Ex-Arbeitgeber war aber auch wieder mal zu genial. Mit leckerem Essen und den traditionellen Ehrungen und Geschenken für den ein oder anderen langjährigen Mitarbeiter oder für die, die aus anderen Gründen in diesem Jahr irgendwie "aufgefallen" sind. Es war auf jeden Fall wirklich nett die ganze Anekdoten zu hören, auch wenn ich mit Bedauern festgestellt hab, dass ich alle die Geschichten aus dem letzten halben Jahr eben gar nicht miterlebt habe. Und dann wurde im Anschluss daran auch wieder richtig schön "abgetanzt", das kann die Belegschaft auch immer gut. Und wenn meine letzte Bahn nicht um 0.30 Uhr gefahren wäre, wäre ich sicher noch länger geblieben. Schlafen kann man schließlich überall und jederzeit. Zum Feiern braucht man aber doch den richtigen Ort, Anlass und Gesellschaft.

Einige der Kollegen mit denen ich mich gerne unterhalten hätte, waren leider gar nicht da und mit vielen anderen hab ich leider auch nur ein paar Worte wechseln können bei dem ganzen Programm und eben der Tanzerei am Ende. Aber schön war's auf jeden Fall und ich hab mich echt gefreut, wie herzlich ich doch von vielen - mit denen ich viel oder manchmal auch nur wenig - zu tun hatte, wieder begrüßt wurde.

Von dem knappen Dutzend, die im Juni mit mir dort aufhören mussten, sind einige auch immer noch ohne (festen) Job, ähnlich wie die gut ausgebildete Praktikantin, mit der ich im Juni viel gearbeitet hatte. Das ist schon echt traurig. Umso bewusster wird mir, wieviel Glück ich mit diesem Job hier hatte. Ich weiß auch nicht, ob ich zur Party gegangen wäre, wenn ich noch arbeitslos gewesen wäre. Ich glaube, mir wäre das peinlich und unangenehm gewesen.Eigentlich die ganz falsche und total alberne Einstellung, aber....
Am Buffet hab ich dann übrigens direkt mal einen Termin für ein zwangloses (Vorstellungs-)Gespräch für einen 400€ Job (10 Stunden/Woche) vereinbart, mit dem, der diesen Job eben zu vergeben hat. Höchstwahrscheinlich kriege ich ihn eh, weil ich (Zitat) "in der engeren Auswahl, also eigentlich DIE Auswahl" bin :-) Mal abwarten, nächsten Dienstag Abend bin ich dann schlauer.

Tja, so viel zum Thema Feiern und Arbeiten: Effektiv gearbeitet hab ich hier heute im Büro jetzt noch nicht so wirklich. Ich bin schon froh, dass ich körperlich und geistig in der Lage war, die Kaffeemaschine und das Telefon zu bedienen. Mehr ist heute, glaube ich, nicht drin.

Und heute Abend wollte ich eigentlich auf eine - vermutlich ziemlich geniale - Ü30 Party. Hoffentlich mache ich vorher nicht schlapp. Am besten lege ich mich nachmittags mal ein paar Stunden ins Bett *g*

Unser Bundesinnenminister über die Folter

abgelegt unter: Politik & Gesellschaft

Ich hab sie nicht gewählt, das sage ich gerne jeden Tag noch 5x ;-). Und wenn unser Bundesinnenminister wirklich dieser Ansicht ist, wie es hier in der Netzeitung berichtet wird (in der Quelle Stuttgarter Zeitung hab ich das Zitat so nicht gefunden), dann soll er wenigstens auch dazu stehen.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat die Nutzung von Verhörergebnissen gerechtfertigt, bei deren Zustandekommen Folterungen nicht ausgeschlossen werden können. «Wenn wir sagen würden, Informationen, bei denen wir nicht sicher sein können, dass sie unter vollkommen rechtsstaatlichen Bedingungen zu erlangen waren, nutzen wir unter keinen Umständen - das wäre völlig unverantwortlich», sagte der CDU-Politiker in einem Bericht der «Stuttgarter Zeitung». «Wir müssen solche Informationen nutzen.»
Es gebe aber auch für deutsche Sicherheitsbehörden klare rechtsstaatliche Grenzen, betonte Schäuble: Sie dürften nicht an Folter beteiligt sein «und auch nicht sozusagen augenzwinkernd erwarten, dass gefoltert wird», um an Aussagen von Terrorverdächtigen zu gelangen.

Folter zu verurteilen, aber die durch Folter gewonnenen (sicher ganz zuverlässigen!) Informationen verwenden zu wollen, finde ich aber nun mal heuchlerisch. Ist es ein Zeichen der Zeit, dass die USA nun gerade jetzt ein Gesetz zum Folterverbot verabschiedet haben? Nach zähem Ringen und ob sich die CIA und was weiß ich wer da noch so zugange ist auf der Welt, dran hält ist die andere Frage, aber immerhin...

Ich glaube ja gerne, oder zumindest möchte ich glauben, dass diese Frage für die Entscheidungs- und Verantwortungsträger in der Regierung eine ganz ganz heikle und schwierige Frage ist, die man nicht so leicht beantworten kann. Weil man eben verschiedene Rechtsgüter und/oder moralische Werte gegeneinander abwägen und eventuell eines aufgeben muss. Ich möchte auch nicht in Für Schäuble schien das aber keine allzu schwierige Frage gewesen zu sein, zumindest klingt es nicht so, als wäre es ihm schwer gefallen, sich dort eine Meinung zu bilden. Und das erschrickt mich ehrlich gesagt etwas.
Wobei es mich bei Schäuble auch nicht wirklich überrascht. Ich hatte zwar in den letzten Jahren schon gedacht / gehofft, er wäre etwas altersmilde geworden, aber scheinbar habe ich mich da getäuscht. Passend dazu ein aktuelles Interview mit ihm in der Süddeutschen.

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