Gelesen: Lycidas (Christoph Marzi, 2004)
abgelegt unter: MedialesIch hatte diese Geschichte über Londons unterirdische Metropole vor gut acht Monaten zum ersten Mal gelesen und mir hat sie damals schon sehr gut gefallen. Als ich jetzt die Fortsetzung bestellt hatte, hab ich aber gemerkt, dass ich mich schon gar nicht mehr so ganz genau an die komplizierte und detailreiche Handlung erinnere und hab es also erst noch mal direkt gelesen. Und fand’s wieder klasse, spannend und mit viel leisem Humor geschrieben. Allerdings hat es mich auch dieses Mal etwas gestört, dass nicht chronologisch erzählt wird und vor allem, dass der Ich-Erzähler doch allwissend ist, was eigentlich nicht sein kann. Davon abgesehen eine klasse Geschichte, wenn man in der Lage ist, sich auf sehr abgedrehte Fantasy Welten einzulassen. Aber dann war gerade die Kombination von Fantasy Welt und realer Welt faszinierend. Und wie gesagt, auch sehr humorvoll.
So beginnt die Geschichte...
Die Welt ist gierig, und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren. Emily Laing erfuhr dies, bevor ihre Zeit gekommen war. Als sie meinen Weg kreuzte, flüchtete sie vor denen, die ihr eine Zukunft versprochen hatten, jenen, die täuschen und lügen und betrügen und dafür sorgen, dass das Lächeln in Kindergesichtern traurig und unecht wirkt.
... und so beginnt Seite 98.
Die Steine, und das sollte unbedingt Erwähnung finden, erwählten Emily Laing, noch bevor wir Knightsbridge erreicht hatten und es zu den unglückseligen Ereignissen kam, die ungeschehen zu machen nun nicht mehr möglich ist. Vielleicht war aber auch Emily diejenige gewesen, die eine Wahl getroffen hatte.
So beginnt die Geschichte...
Die Welt ist gierig, und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren. Emily Laing erfuhr dies, bevor ihre Zeit gekommen war. Als sie meinen Weg kreuzte, flüchtete sie vor denen, die ihr eine Zukunft versprochen hatten, jenen, die täuschen und lügen und betrügen und dafür sorgen, dass das Lächeln in Kindergesichtern traurig und unecht wirkt.
... und so beginnt Seite 98.
Die Steine, und das sollte unbedingt Erwähnung finden, erwählten Emily Laing, noch bevor wir Knightsbridge erreicht hatten und es zu den unglückseligen Ereignissen kam, die ungeschehen zu machen nun nicht mehr möglich ist. Vielleicht war aber auch Emily diejenige gewesen, die eine Wahl getroffen hatte.
So, 01.01.06, 22:45 Uhr
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