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6
Jan
2006

Sonjas Freitagsfragen - Familie

abgelegt unter: Nachgefragt

Nachgefragt von: SoTo’s Aktionsblog

1. Wie ist Dein Familienstand? Verheiratet? Single? Kinder?
Single, keine Kinder.

2. Wer gehört noch zu Deiner (Schwieger)familie (Eltern, Geschwister, Omas, Tanten etc.)?
Als meine Familie würde ich eigentlich so erst mal "nur" meine engste Familie bezeichnen, also meine Mom und meine drei älteren Brüder.

3. Bist Du ein Familienmensch?
Jein. Also wir sehen uns eigentlich fast täglich und verstehen uns auch gut, aber so wirklich eng und vertraut und herzlich ist das Verhältnis nicht unbedingt. Es ist aber auch nicht schlecht, also eigentlich ist schon ganz ok. Ich kenne es halt in unserer Familie auch nicht anders.

4. Wie regelmäßig hast Du Kontakt zu dem Teil der Familie, der nicht mit im eigenen Haushalt lebt?
Siehe Frage 3. Ich schaue eigentlich täglich bei meiner Mom und meinem Bruder, der noch dort im Haus wohnt vorbei, weil sie aber auch nur 2 Straßen von mir entfernt wohnen und es quasi immer auf meinem Weg liegt. Die anderen beiden Brüder sehe ich nicht so oft, nur wenn sie eben auch mal zufällig bei meiner Mom sind oder wir am Wochenende mal was gemeinsam unternehmen.

5. Gibt es Familienmitglieder, zu denen Du gar keinen oder nur selten Kontakt hast, weil man sich vielleicht verkracht hat oder weil sie im Ausland leben?
Also... zu der verbliebenen Familie (seine Schwester und deren Töchter) meines verstorbenen Vaters haben wir keinen Kontakt, aber das liegt daran, dass mein Vater diesen Kontakt noch zu Lebzeiten abgebrochen hat. Die Gründe dafür sind mir nicht so ganz klar. Bzw. ich kenne die Umstände, aber ich kann sie nicht so ganz nachvollziehen und kann meinen Vater nun auch leider nicht mehr fragen, warum das so passiert ist und wer nun wirklich daran "schuld" ist. Da ich mich aber nicht an diese Verwandtschaft erinnere, vermiss ich sie auch nicht.
Zu dem Teil der Verwandtschaft meines Vaters (Cousin bzw. Cousine und deren Familien) die direkt nebenan wohnen, beschränkt sich der Kontakt auch auf ein erfolgreiches Ignorieren, weil die sich eben auch irgendwann verkracht haben. Bzw mit der Frau und Kindern des Cousins bin ich doch immerhin "on speaking terms" also man sagt sich doch "Hallo" wenn man sich begegnet. Das ist es dann aber auch. Man hat einfach nix miteinander zu tun. Blut ist eben doch auch nicht dicker als Wasser, glaube ich :-)

Zur Familie meiner Mom haben wir (Kinder) auch wenig regelmäßigen oder engen Kontakt weil die alle einfach 500 oder zum Teil noch mehr Kilometer entfernt in Süddeutschland wohnen. Aber meine Mom telefoniert doch regelmäßig mit ihren Geschwistern und ist auch immer noch 1-2x im Jahr für ein paar Tage dort. Wir waren als Kinder auch immer 2x im Jahr dort im Urlaub und fahren jetzt auch zu diversen Familienfeiern oder sonstigen Anläßen auch immer noch mal für ein Wochenende hin und dann ist es mit der Verwandtschaft doch auch immer ganz nett. Also der Kontakt ist zwar nicht eng, aber doch ganz gut.

6. Gibt es Familienmitglieder, die Du überhaupt nicht ausstehen kannst?

Nee, eigentlich gar nicht. Vom dem Nachbar-Cousin mal abgesehen. Es gibt eben in Süddeutschland welche, zu denen hat man einen guten Draht und welche zu denen hat man gar keinen Draht, aber ich kann mir ja dann immer aussuchen mit wem ich dort dann meine Zeit verbringe bzw. mit wem ich abends was trinken gehe oder wen ich zum Kaffee trinken besuche. Und welche Verwandschaft ich eben eher ignoriere. Da es eine sehr große Verwandtschaft ist, hat man da schon genug Auswahl :-). Eine Abneigung verspüre ich aber generell gegen keinen.

Entscheidungen treffen ist eigentlich doch ganz einfach

abgelegt unter: Arbeitswelt(en)

Irgendwie ist das wirklich eine ganz neue Erfahrung, die ich gerade in meinem Nebenjob mache. Ich treffe ganz einfach bestimmte Entscheidungen, weil das von mir erwartet wird. Und natürlich mache ich mir dann immer erst noch wieder Sorgen, dass mein Chef an dieser Entscheidung was auszusetzen hat oder sie total blöd findet und nicht mitträgt. So wie ich es in meinem Leben generell eben immer (noch) schwer finde, meine Entscheidungen einfach ganz selbstbewusst zu vertreten. Weil irgendwas in mir, mir selbst noch immer nicht zutraut, bestimmte Dinge - alle Dinge eigentlich - einfach kompetent alleine(!!) und richtig entscheiden zu können. Nun muss ich es und ich mache es - ganz alltägliche geschäftliche Dinge eigentlich nur. Immer mit der Sorge im Hinterkopf, dass es eben nicht die richtige Entscheidung ist.
Aber bisher scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Alles klappt, keiner meckert über irgendwas, sondern alle trauen mir zu, dass ich das schon alles gut und richtig manage. Zitat aus der Mail von meinem Chef: Regele das einfach mal so, wie du es vorschlägst. Es wird das beste sein. Ok, dann mache ich das wohl einfach wirklich mal so :-)

Eigentlich ist es schon irgendwie ein bisschen traurig, dass ich immer noch auf Bestätigung von außen angewiesen bin, was die Selbst-Einschätzung meiner Kompetenzen angeht. Aber immerhin vermittelt mir das doch wenigstens allmählich die Gewissheit, dass ich das, was ich mache, wohl wirklich gut und richtig mache. Und vielleicht glaube ich das irgendwann auch mal automatisch, ohne dass es mir immer wieder jemand anderes sagen muss.

im Moment läuft: Shine - Vanessa Amorosi

Die freitäglichen Fünf - die fünf unabhängigen zum Freitag

abgelegt unter: Nachgefragt

Nachgefragt von: Den freitäglichen Fünf

... und in der Tat diesmal ein ziemliches Durcheinander :-)

1. Schneiden wir mal ein heikles Thema an. Wie vertreibst Du Dir die Zeit auf dem Thron? Gibt’s Toilettenliteratur, die Tageszeitung, Musik?

Naja, so heikel ist das Thema doch gar nicht. Ok, man redet normalerweise nicht so drüber, aber... Witzigerweise hab ich das Lesen dort seit dem Auszug von zu Hause irgendwie komplett eingestellt, hab ich so den Eindruck. Nicht dass ich früher viel dort gelesen hätte, aber hin und wieder halt schon. Aber in der neuen Wohnung nun irgendwie gar nicht mehr. Ich mache dort das was man halt dort macht und dann verlaße ich das "Örtchen" auch wieder. Es gibt doch wirklich genug andere gemütlichere Orte.

2. Wenn Du jetzt auch dem nächstgelegenen Fenster schaust. Was stört Dich am ehesten?
Die Dunkelheit im Moment (hahaha). Aber auch bei Tageslicht stört mich dort eigentlich nichts.

3. Jetzt wird’s intim. Hast Du einen Fernseher im Schalfzimmer? Und warum hast Du dort (k)einen?
DAS soll eine "intime" Frage sein *g*? Ich lebe in einer 1,5 Zimmer Wohnung mit kombinierten Wohn-/Schlafzimmer und muss diese Frage somit eindeutig bejahen.

4. In jedem dritten Weblog kann man über Moleskines lesen. Jene neckischen Notizbücher, die es in diverstesten Formen gibt. Wie organisierst Du Dich? Machst Du schriftliche Notizen, oder reizt Du den naturgegebenen Speicher voll aus. Wie vewaltest Du Deine Telefonnummern und Kontakte?
Telefonnummern und Adressen hab ich in einem Word-Doc, dessen aktuellste Version auch ausgedruckt in meinen kleinen Taschenkalender geklebt ist. Termine verwalte ich ebenfalls noch altmodisch handschriftlich in diesem kleinen Kalender. Reicht mir vollkommen aus. Viele Telefonnummern hab ich auch im Handy gespeichert, ebenso wie Geburtstage. Die hab ich aber auch sicherheitshalber im Kalender stehen. Notizen mache ich mir inzwischen meist doch digital, entweder im Handy (wenn mir was einfällt, was ich noch erledigen / kaufen muss) oder per Stickies auf dem PC Desktop. (Ja, ich bin ein Nerd! *g*)Beides notwendigerweise auch immer mit Erinnerungsfunktion.

5. Has(s)t Du Stofftiere?
Ja, ich habe jede Menge Stofftiere. Die meisten gibt es an dieser Stelle zu sehen.

im Moment läuft: Love's Divine - Seal
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