Im
Chitime Blog läuft gerade eine Diskussion in deren Texten ich mich erschreckend gut wieder finde. Verbringen wir (also diejenigen die dort kommentieren und ich eben auch) nicht eigentlich viel zu viel Zeit im WWW, eigentlich ganz sinn- und zwecklos? Nur um die Zeit totzuschlagen? Zu Hause oder wie jetzt gerade mal wieder im Büro? Dieses obligatorische Abklappern von gewissen Seiten in regelmäßigen Abständen, kenne ich von mir selbst. Eigentlich ist es echt totaler Quatsch, denn da steht innerhalb eines halben Tages in 99% der Fälle noch immer nichts Neues.
Ich bin sicher auch viel mehr online als mir manchmal gut täte (und ein WAP Handy unterstützt das natürlich auch noch) und diese Diskussion dort macht mich ja dann doch etwas nachdenklich. Bin ich auch zu viel online? Verzichte ich dadurch auf andere, bessere Dinge? Seit ich blogge, hat mein Internet-Konsum nicht unbedingt zugenommen (der war vorher schon hoch *g*) sondern es hat sich eben dahin verlagert, dass ich viel Zeit damit verbringe zu bloggen. Wobei ich schon noch den Eindruck hab, dass es keine total sinnlosen Einträge sind, die ich hier mache. Also dass ich mich schon auf das Wichtigste und wirklich Erzählenswerte beschränke. Das war früher auch schon mal anders. Glaube ich ;-)
Mit dem Podcasten gar nicht erst richtig anzufangen war aber sicher auch eine richtige Entscheidung, denn das ist so zeitaufwändig und das hätte sogar ich als Verschwendung empfunden. Warum ich aber meine Langeweile manchmal (zu oft?) damit vertreibe mich im Internet herumzutreiben ist nach wie vor die Frage. Ich könnte ja auch ein gutes Buch lesen. Ich lese viel wenn ich im Zug sitze und zu Hause abends dann manchmal eben gar nichts mehr, sondern hocke vorm PC. Auch bescheuert. Dafür schaue ich aber nur ganz ganz wenig TV, was ja auch für viele nur ein Mittel ist um Zeit totzuschlagen. Was aber natürlich noch immer kein Argument dafür ist, die Zeit selbst im WWW totzuschlagen.
Herrje, da hat die Chikatze mit ihrem Text ja was angerichtet...