Ich weiß gar nicht mehr wo genau, ich diesen Tipp gefunden habe. Bei
Fooligan vielleicht? Ist auch egal. Bei
sueddeutsche.de sind wirklich wunderbare Artikel zur WM zu lesen.
Dieser hier zum Beispiel mit so schönen Sachen wie:
Dem 20. Juni ist zuletzt eine Menge Unrecht getan worden. Man hat ihm alles Mögliche angelastet, eine 3:8-Niederlage gegen Ungarn (WM 1954), einen himmelwärts getretenen Elfmeter von Ulrich Hoeneß (EM 1976) sowie eine 0:3-Pleite gegen eine portugiesische C-Auswahl (EM 2000).
Historische Fußballmomente waren das, und alle sind sie diesem armen Datum untergeschoben worden. In Wahrheit konnte der 20. Juni nichts dafür, er hatte nur seinen Job getan. Er ist nach dem 19. Juni zum Dienst erschienen und hat nach 24 Stunden seinen Arbeitsplatz für den 21. Juni geräumt.
Mehr war da nicht, und gestern ist dem 20. Juni endlich Gerechtigkeit widerfahren:
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Dass dies ein besonderer Tag werden würde, war schon früh zu erahnen. In der der 8. Minute konnte es endgültig keinen Zweifel geben, da brach der zuletzt schärfstens verunsicherte Arne Friedrich zu einem Sololauf über die rechte Seite auf und brachte ihn auch zu Ende, ohne dem Ball weh zu tun.
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Das war eine komfortable Ausgangsposition bei einem Wetter, das man nur als krass sportwidrig bezeichnen kann und umgehend dem Weltschiedsrichterverband oder gleich der Fifa melden sollte.
Es war weniger die Hitze, die die Akteure beider Länder quälte; es war diese sonnenlose Schwüle, die es unmöglich machte, ein schattiges Plätzchen auf dem Rasen zu finden. Michael Ballack schien eine Zeitlang auf der Suche zu sein, er schlug ein freundliches Freibadtempo ein – als er aber merkte, dass er keinen Schatten finden würde, konzentrierte er sich wieder aufs Fußballspielen. [....]