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28
Jul
2006

neuer Grey's Desktop

abgelegt unter: Addicted to Grey's

Wenn man es sich in den Kopf setzt als neuen Hintergrund unbedingt einen der schönsten Grey's Dialoge haben zu wollen, kann man schon mal eine Stunde vorm PC verbringen um dann zu retten was gerettet werden muss :-)

Die Grafik (Text auf weißem Hintergrund) war schnell erstellt, aber die weiße Schrift der Desktop Symbole dann nicht mehr gut zu lesen. Google lieferte einige Tipps, wie man das ändern könnte. Diese haben mir zwar nicht funktioniert, aber ich habe auf diesem Weg dahin gefunden wo man die diversen Desktop und überhaupt Layout Einstellungen ändern kann. Wie praktisch, das wollte ich doch eigentlich immer schon mal gemacht haben.

Eine 3/4 Stunde später hab ich mich für diese Idee verflucht, denn die Symbole rutschten permanent alle durcheinander auf die eine Seite. Bis ich alles wieder geordnet UND so eingestellt hatte, wie ich es gerne sehen wollte, dauerte es eben doch so seine Zeit. Und das Schriftfarben Problem war noch immer nicht gelöst. Ok, dann setzten wir eben einfach einen Rahmen um die Grafik mit dem Text.

Ganz einfache Idee. Und jetzt gefällt mir mein Desktop echt mal wieder sehr gut. Der Hintergrund aber auch die anderen Einstellungen, die ich so geändert habe. Auch wenn es einige Nerven gekostet hat. Aber immerhin hab ich wieder was gelernt.

Da ich Hai_di die Spannung nicht nehmen möchte, gibt's nur eine kleine Grafik, damit sie den Text nicht so genau lesen kann *g*

greysdesktop

Musik: One - Tina Dico

Gelesen: Meines Vaters Land (Wibke Bruhns, 2004)

abgelegt unter: Mediales

Ich hätte nicht gedacht, dass mich diese Geschichte so dermaßen bewegen könnte. Aber sie hat es. Was zum einen daran gelegen haben mag, dass ich ganz gerne autobiografische historische Sachen lese. Und zum anderen sicher auch daran, wie die Autorin Wibke Bruhns es erzählt.
In diesem Buch geht sie auf Spurensuche nach ihrem Vater, den sie nicht kennengelernt hat, weil er als Mitwisser des mißglückten Hitler-Attentats im August 1944 hingerichtet wird. Mit Hilfe von unglaublich umfangreichen Archiven von Tagebüchern, Briefen und sonstigen Unterlagen erzählt sie die Geschichte ihrer Vorfahren und insbesondere die ihrer Eltern. Sie schreibt unglaublich gut, so anschaulich und persönlich, dass man glaubt dabei gewesen zu sein. Aber sie schreibt auch mit einer gewissen Distanz - verständlich nach 60 Jahren - und sie kommentiert das, was sie erfährt und erzählt. Und gerade ihre persönliche Sicht auf die Geschichte macht das Buch so bewegend. Ihr Verständnis, ihr Unverständnis, ihre Sympathie für alle beteiligten Personen, ihre Fassungslosigkeit und ihr Wunsch, gar nicht weiter in der Vergangenheit wühlen zu müssen, weil das, was sie erfährt - Privates und Zeitgeschichtliches - ihr einfach weh tut. Aber wie schreibt sie selbst:

Ich möchte mich jetzt am liebsten verabschieden aus dieser Geschichte, einfach aufhören und sie unvollständig lassen. Ich möchte so tun, als hätte ich es in der Hand, ob sie weitergeht oder nicht. Ich habe es nicht in der Hand, und nirgendwo steht geschrieben, dass ich mich wohlfühlen soll mit dem, was ich erzählen muss. Die anderen, damals, haben es sich auch nicht aussuchen können.

Wirklich ein ganz grandioses Buch. Wunderbar zu lesen, bewegend und definitiv nur zu empfehlen.
So beginnt die Geschichte...

Ich habe ein Foto von meinem Vater gefunden. Es gibt Hunderte - in Alben, Umschlägen, verstreut zwischen Tagebüchern, Zeugnissen, Briefen. Hans Georg als Kind, als ernsthafter Erwachsener, in Uniform im Ersten und Zweiten Weltkrieg, als Ehemann, als Kaufmann, als Vater mit uns Kindern. Dies hier war weggesperrt in einer der Miniaturen, die auf dem Nachttisch meiner Mutter standen.
... und so beginnt Seite 98.

"[....] und ich glaube auch gern, dass sie Dir nichts anderes sagen werden. Aber im neutralen Auslande hört man von estnischen und lettischen Vertretern, dass die meisten Menschen im Land ein autonomes Staatsgebilde wünschten. Also lassen wir die Sache erst mal etwas abklären, denn jetzt kann man nicht urteilen."
Von Abklären ist bei HG nicht die Rede. Die Deutschen etablieren eine Zivilverwaltung, und plötzlich findet sich der junge Mann in einer ähnlichen Rolle wieder wie sein Vater in Grodno.

Musik: Catalyst - Anna Nalick

Es regnet

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Seit fast einer Stunde. Ok, die erste 3/4 Stunde war eher nur ein leichtes Tröpfeln und es hätte sich nicht gelohnt dafür einen Regenschirm aufzuspannen, wenn man draußen unterwegs gewesen wäre. Seit einer guten 1/4 Stunde allerdings regnet es. So richtig. Mal mehr, mal weniger. Mal mit Donner, meist aber ohne. Auf jeden Fall mit einem leichten, angenehm kühlen Wind, auch in meiner Wohnung, weil ich alle Fenster auf Durchzug gestellt habe. Solange der Wind mir den Regen nicht in die Wohnung weht, ist das ja problemlos machbar.

Mann, was ist das mal angenehm. Ich glaube ich werde mich gleich auch wieder mit einem Buch nach draußen setzen, auf meiner Terasse bin ich ja eigentlich vor dem Regen geschützt und bei dem Wetter wird sich mein Nachbar auch nicht so weit raus trauen, dass er mich nerven könnte. Wie schön :-)
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