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23
Aug
2006

Die NY & Company Kampagne

abgelegt unter: Addicted to Grey's

Mein momentanes aktuelles US-amerikanisches Fernseh-Traumpaar Ellen Pompeo (alias "Meredith Grey") und Patrick Dempsey (alias "Derek 'McDreamy' Shepard") hat sich im Frühling ein paar Dollar dazu verdient, in dem es für die neue Kampagne der Mode-Firma New York & Company gemodelt hat.

Den "Hinter den Kulissen" Videoclip davon hab ich vor einiger Zeit schon mal online gesehen, aber dass es dieses - wie ich finde - schönste Motiv ganz zum Schluss des Videos nun doch wohl auch tatsächlich als Anzeigen-Motiv gibt.... Klasse! Nicht dass ich die Klamotten kaufen würde, wenn es sie hier gäbe, oder mich nun im WWW oder sonst wo auf die Suche nach noch mehr Bildern der Kampagne machen würde. Soooo verrückt bin ich - nach den Schauspielern - nun wirklich nicht. Bei der Person "McDreamy" wäre das natürlich was anderes *g*

Aber dieses Bild finde ich dennoch einfach nett. Alleine wie er da liegt *seufz*. Er hat schon was. Defintiv!

nyad01

Gelesen: Berlin - New York (Alexander Osang, 2006)

abgelegt unter: Mediales

Bei den meisten Texten in Zeitungen oder Zeitschriften merke ich mir gar nicht unbedingt, wer der Autor ist, auch wenn mir der jeweilige Text gut gefällt. Keine Ahnung warum, das so ist. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Alexander Osang ist eine Ausnahme. Seinen Namen hab ich mir gemerkt, als ich Anfang 2003 - kurz vor dem Irak-Krieg - sein Porträt über Rumsfeld gelesen habe.Der Text war an sich schon ziemlich genial, wunderbare Beobachtungen und einfach klasse formuliert. Ich kann gar nicht so genau sagen, was mich an seinem Schreibstil so beeindruckt (hat), aber mir gefällt es einfach. Ich weiß auch noch genau, welche Formulierung mich dann endgültig wirklich hingerissen hat. Das Ende des folgenden Absatzes.

Rumsfeld ist kein Gotteskrieger, er arbeitet gern, er hasst Stillstand. Ehemalige Untergebene erzählen, dass er Leute entließ, weil sie ihm nicht schnell genug zur Sache kamen. Jetzt ist er Verteidigungsminister. Also will er auch schießen. Vielleicht ist das alles.
Wie auch immer, ich hab also Osangs Artikel schon immer sehr gerne gelesen und nachdem seine Erzählungen "Lunkenbergs Fest" auch sehr gute Kritiken bekommen hat, ebenso wie einige andere seiner Romane oder Bücher vorher auch schon, war ich fest entschlossen auch mal anderes - nicht tagespolitisches - zu lesen. Den Anfang gemacht hab ich dann - sicherheitshalber *g* - mit den gesammelten wöchentlichen Kolumnen, die er in seinen 5 Jahren in New York für die Berliner Zeitung geschrieben hat.
Und was soll ich sagen? Gut! Einfach nur gut! Wie oben schon gesagt: wunderbar beobachtet, klasse formuliert. Wer z.B. Brysons "Note From a Big Country" gemocht hat, wird auch an "Berlin - New York" seine Freude haben.
Es sind einfach wirklich nette, lustige, nachdenkliche und manchmal auch sehr rührende Alltags-Geschichten über das doch ganz andere Leben in den USA aber auch darüber wie verändert man seine Heimatstadt Berlin bei kurzen Besuchen dann wahrnimmt. Bei der Kolumne zum 11. September hab ich fast geheult und bei der Kolumne über typische Eltern in New York nur gelacht. Einfach nur gut!

Es ist mir dann aber doch ein bisschen peinlich, dass ich erst nach gut einem Drittel der Kolumnen gemerkt habe, was es mit den Überschriften auf sich hat. Das mir, ausgerechnet mir, das nicht vorher aufgefallen ist *kopfschüttel* Und der Leser hier darf jetzt rätseln was es mit den Überschriften dort auf sich hat ;-)
So beginnt die erste Geschichte...

Ich sitze in meiner leeren Berliner Wohnung und muss mich entscheiden, was in Deutschland bleibt und was mich nach Amerika begleitet. Die Packer warten. Braucht man den Großen Aral Europaatlas in New York? Ich hätte ihn hier gelassen, meine Frau hat ihn erst mal eingepackt. Ich könnte ihn heimlich wieder auspacken, aber ich traue mich nicht.
Vor meinem Fenster wird die britische Botschaft fertig. Fünf Jahre lang hat uns der Baustellenlärm gequält, und jetzt, wo sie endlich fertig sind, ziehen wir weg. Ein Freund von uns übernimmt die Wohnung, er ist nach einigen Jahren in die Stadt zurückgekehrt. Immer wenn ich ihn sehe, denke ich, dass er schlau ist und ich doof. Alle ziehen nach Berlin. Braucht man Erich Schmitts Tierparkskizzen in New York? Brauche ich das Buch überhaupt? Habe ich es jemals gebraucht? Ich weiß es nicht.

...und so beginnt Seite 98.

[...] um sieben. Ich könnte zum Frühstücksbuffet gehen, habe aber keinen Hunger. Der kommt später, wenn die Schrippen hart sind.
Anfang der Woche saß ich mit ein paar Freunden in einem Restaurant in der Kulturbrauerei. Kurz vor zwölf leerte sich die Gaststätte, als habe ein Zapfenstreich stattgefunden, den ich überhört habe. Irgendeine Art Hochfrequenzzapfenstreich, den nur Schäferhunde hören und Berliner. Alle mussten ins Bett. Die Kellner sprühten die Tische mit Desinfektionsmittel ab. Wir tranken unser letztes Glas praktisch im Waschraum.

Musik: In The Rough - Anna Nalick

Unannehmlichkeiten des "Fremd-Wohnens"

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Ich vermisse mein ICQ. Und meine Stickies. Die vor allem, denn nun muss ich zur Zeit immer, wenn mir was noch zu Erledigendes einfällt, einen Zettel und einen Stift suchen. Und dran denken, den Zettel auch an eine Stelle zu legen, an der ich ihn regelmäßig sehe. Auf dem PC Bildschirm war das sooo praktisch. Aber ich mag den PC meines Bruders nicht mehr als nötig mit fremden Dateien und Programmen voll-"müllen".

Leider hab ich - schon wieder - vergessen, mein Kamera-Kabel mit aus meiner Wohnung zu nehmen. Oder ich hab's schon längst mitgenommen und finde es nur hier schon wieder nicht *grübel*? Auf jeden Fall kann ich über den Anblick meines Badezimmers nun gar nicht anschaulich bloggen, dabei hab ich vorgestern und heute sogar Fotos gemacht, als ich kurz vorbeigeschaut hatte. Nun ja. Auf jeden Fall bin ich SO froh, dass ich dort zur Zeit nicht wohnen muss, ich kann es gar nicht oft genug sagen.

Gerade eben war ich kurz drüben, um meine Post zu holen und weil ich ein paar Minuten was an meinem PC arbeiten musste und ich hab fast die Krise gekriegt bei dem Lärm, der durch's ganze Haus dröhnt, weil schließlich auch in den anderen Wohnungen schon gearbeitet wird. Und auch wenn mein Bad als erstes fertig sein wird, werde ich aber wohl noch länger was von den Handwerkern mitkriegen. Ohje. Aber immerhin scheint der Staub-Alarm übertrieben gewesen zu sein, denn bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass es in meinen Zimmern staubiger ist als es eh schon immer ist :-)

Denglisch, die Nächste

abgelegt unter: Sprachpanscher

Keine Ahnung, ob es zur Zeit wirklich mehr solcher Begriffe gibt, oder ob sie mir nur einfach mehr auffallen? In dieser Woche war da z.B. schon der Begriff

Incentives
Was genau soll das eigentlich sein? Ok, die Wikipedia erklärt es, aber man hat die Wikipedia nicht immer zur Hand, so dass man mal eben nachschlagen könnte.

Noch schöner war dann allerdings

... der Park bietet sich auch an als Lunch-Raum in der Mittagspause...

Last.fm spielt: Left Outside Alone - Anastacia
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Nicht mehr hier, sondern seit dem 03. April 2008 auf Englisch an anderer Stelle... 15px

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