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7
Sep
2006

Deutschland. Ein Sommermärchen.

abgelegt unter: Mediales

Im Pottblog hab ich gerade den Link entdeckt und beim Anschauen des Trailers hatte ich dann abwechselnd ein breites Grinsen im Gesicht, Tränen in den Augen oder einfach nur Gänsehaut.

Am 5.10. kommt Sönke Wortmanns Film zur WM 2006 in die Kinos. Beim DFB gibt's schon den Trailer. Zum Anschauen oder per Rechtsklick einfach runterladen (8 MB)

Deutschland. Ein Sommermärchen.

Meine Badezimmer - unverändert

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Handwerker sind manchmal echt Schwätzer. Von wegen, das ist am Donnerstag alles erledigt. Nix ist erledigt. Und alles unverändert. Die Fliese liegt immer noch da. Die Bodenfliesen sind noch immer nicht verfugt und natürlich ist dann auch noch nix endgültig wieder installiert. So wie ich es einschätze wird's doch noch bis Mitte nächster Woche dauern, bis ich wieder einziehen kann *grummel*

Gelesen: Das verborgene Wort (Ulla Hahn, 2001)

abgelegt unter: Mediales

Komischerweise habe ich Ulla Hahn lange lange Zeit mehr so in Richtung "Uta Danella" vermutet. Pilchererske Geschichten und so was :-) Womit ich ja total falsch lag. Wobei ich einige der dicken Pilcher Romane auch gerne gelesen habe. Die arme Frau kann ja nix dazu, dass das ZDF ihre kurzen Erzählungen so ausbeutet. Aber das gehört gar nicht hierher. Warum ich dazu kam dieses Buch von Ulla Hahn zu kaufen, weiß ich auch schon gar nicht mehr. Mir hat's aber auf jeden Fall wirklich gut gefallen, weil es eine ganz andere Welt beschreibt.

Es ist die Geschichte eines jungen Mädchen, geboren 1945 als Kind armer Arbeitereltern im katholischen Rheinland. Dem Mädchen selbst fühlte ich mich sehr schnell sehr verbunden mit ihrer Liebe zu Worten und Sprache und Büchern, aber die Umstände in denen sie aufwächst sind halt so ganz anders. Denn genau mit ihrer Liebe zu Büchern und Worten und Sprache unterscheidet sie sich sehr von ihren Eltern, Nachbarn und Freunden und wie sie diesen Unterschied erlebt und wie sie aufwächst in dieser Nachkriegszeit in einer Welt, die nicht die ihre ist, ist schon sehr unterhaltsam zu lesen.
Zum Ende hin, als die Gedanken von Hilla (die Ich-Erzählerin) hin und wieder ziemlich chaotisch wurden, war mir das zum Teil auch zu chaotisch zu lesen. Aber dennoch hat es mir alles in allem schon ganz gut gefallen.
So beginnt die Geschichte...

Lommer jonn, sagte der Großvater, lasst uns gehen, griff in die Luft und rieb sie zwischen den Fingern. War sie schon dick genug zum Säen, dünn genug zum Ernten? Lommer jonn. Ich nahm mir das Weidenkörbchen untern Arm und rief den Bruder aus dem Sandkasten. Es ging an den Rhein, ans Wasser. Sonntags mit den Eltern blieben wir auf dem Damm, dem Weg aus festgewalzter Schlacke. Zeigten Selbstgestricktes aus der Wolle unserer beiden Schafe und gingen zu Fuss. Mit dem Großvater liefen wir weiter, hinunter, dorthin, wo das Verbotene begann, und niemand schrie: Pass op de Schoh op! Pass ob de Strömp op! Pass op! Pass op! Niemand, der das Schilfrohr prüfte für ein Stöckchen hinter der Uhr.

...und so beginnt Seite 98.

[Wer die Klei]dersammlung für die Polen übernehmen, wer die Wallfahrt mit dem Bus nach Neviges organisieren sollte, sogar den Christbaumschmuck im Pfarrsälchen habe man besprechen können. Einmal aber sei er wutentbrannt in ihre Küche gestürzt, eine Postkarte in der Hand. Nun sehen Sie sich an, was bei den Trösters am Küchenschrank steckt! Esch woß diereck, wat los wor, sagte die Großmutter. Liesbeth Mauss war vor einigen Tagen durchs Dorf gezogen mit Hitlerbildern in unterschiedlichen Größen. Um die Frau schnell wieder aus dem Haus zu haben, habe auch sie ihr eine Postkarte abgekauft und geschwankt, ob sie sie gleich ins Feuer werfen oder lieber hinters Vertiko stecken sollte, um im Ernstfall etwas parat zu haben für Goldfasan und Kompanie. Hi em Herd hät de Böhm die Kaad von dä Trösters verbrannt, triumphierte die Großmutter.
Last.fm spielt: Free of Hope - Indigo Girls

Nette Kollegen

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Von Anfang 2003 bis Mitte 2005 hab ich bei meinem damaligen Arbeitgeber eng mit einem Kollegen zusammengearbeitet. Wir haben uns das Büro geteilt und uns beruflich und auch zwischenmenschlich ganz gut verstanden.

Seit einiger Zeit habe ich nun auch in meinem derzeitigen Job wieder mit ihm zu tun, auch wenn wir beide nun in ganz anderen Funktionen tätig sind. Und wie sehr mich das freut, hab ich bei einem Telefonat gerade eben mal wieder gemerkt: Wir ticken ähnlich und wir schätzen Menschen und Situationen ähnlich ein und das hilft bei der strategischen Planung und auch bei der Prioritäten Planung gemeinsamer Anliegen doch ungemein.

Schön, dass man manche Menschen wirklich immer 2x im Leben sieht :-)
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Nun teilweise auch auf Englisch. Warum? Darum. Kommentiert werden kann aber natürlich in beiden Sprachen...

liljan98...
...ist 32 Jahre alt. Weiblich. Single. Schreiben fiel ihr schon immer sehr viel leichter als Reden. Was also lag näher als ein Blog, um ihrem übermäßigen Mitteilungsdrang gerecht zu werden...?

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