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28
Okt
2006

Grey's als Musik Promoter

abgelegt unter: Mediales

Nachdem ich nun einige Songs oder Song-Ausschnitte von The Fray gehört hab (ist auf diversen Websites heutzutage ja zum Glück immer so schön möglich), hab ich kurzerhand direkt mal deren CD "How To Save A Life" bestellt. Das ist schon echt verrückt. Ich hab jahrelang wirklich kaum CDs gekauft, weil mich keine (neue) Band oder Künstler so sehr für sich begeistern konnte, dass ich die 16-17€ investieren wollte.
Seit ich Grey's gucke hab ich nun schon drei CDs gekauft von (zumindest hierzulande) eher unbekannten Bands bzw. Sängern/Sängerinnen. Dies wäre dann jetzt die vierte. Schon verrückt. Aber es hat wirklich weniger mit der Serie zu tun, denn dort läuft ja meist nur ein oder maximal zwei Songs von denen. Und es laufen extrem viele verschiedene Bands. Und ich kaufe nicht von jeder Band was :-)

Musik: Look After You - The Fray

Sommer- und Winterzeit

abgelegt unter: Gemischte Tüte

Bin ich die Einzige, die sich zwei Mal im Jahr - und das JEDES Jahr - immer erst wieder erkundigen muss, in welche Richtung die Uhr nun umgestellt wird? Ich verstehe das irgendwie nie. Und/oder ich kann es mir nicht merken. Peinlich...

Musik: Dead Wrong - The Fray

Akku-Ladezeiten

abgelegt unter: Gemischte Tüte

Können Akkus eigentlich auch überladen werden? Oder anders gefragt: Muss ich mir Sorgen machen, wenn ich nach fast einer Woche merke, dass die Akkus nun gut über 100 Stunden länger geladen wurden als notwendig? Ok, Sorgen machen sollte ich mir auf jeden Fall wegen meiner Vergesslichkeit.

Musik: Over My Head - The Fray

3 Punkte am Seilersee

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Bei meiner Buchkritik hab ich gerade doch schon wieder gemerkt, dass das Tippen meine Finger doch wohl zu sehr anstrengt. Zumindest fühlt es sich komisch an. Ok, dann werde ich zum Spiel gestern am Seilersee nicht so viel erzählen.

Nur zwei Mal im Jahr stehe ich in der Eissporthalle am Seilersee im Gästeblock. Eben dann wenn die Kölner Haie zu Gast sind. Jedes Mal - so auch gestern - muss ich mich dann echt zusammenreißen vor dem Spiel oder zwischendrin nicht die Iserlohner Fan-Gesänge mitzusingen, sondern mit anderen Kölner Gesängen dagegenzusingen. Die Stimmung im Kölner Block war eigentlich ganz gut, was sicher auch an der Animation durch die Ultra-Gruppierungen lag, auch wenn ich das ungern zugebe, weil mir diese Ultras unheimlich und unsympathisch sind.
Unheimlich weil sie das alles so verbissen sehen und so ultimativ und 150% und irgendwie ist das einfach nicht mein Ding. Unsympathisch seit gestern, weil das Banner, das uns allen die Sicht aufs Tor versperrte, nicht wieder abgenommen haben, obwohl ich und noch zig andere sie drum gebeten haben. Wiedergabe des Dialogs spare ich mir, aber das war einfach unverschämt.

Das Spiel an sich war ausgeglichen und somit dann schon sehr spannend - wenn auch phasenweise nicht immer so überragend - und die Haie haben dann unter anderem deswegen knapp mit 2:1 gewonnen, weil die Roosters einfach zu doof waren das Tor zu treffen. Das ist dann halt ihre eigene Schuld. Ärgerlich ist aber, dass ich mein Traynor-Trikot in Iserlohn wirklich nicht mehr anziehen kann, weil es den Iserlohnern defitiniv Unglück bringt. Ich hatte es gestern nämlich umgebunden mit, weil ich schließlich wollte, dass Iserlohn verliert. Und prompt... Ich hoffe, diese Unglücks-Trikot-Serie bricht auch bald mal, sonst war das ja rausgeschmissenes Geld, wenn es im Schrank hängen muss *g*

Nach dem Spiel gab's wohl im Gästeblock dann noch ziemlichen Ärger, Schlägerei und was weiß ich. Noch ein Grund warum mir die Ultras so dermaßen unsympathisch sind.

Hai_di ist nach dem Spiel dann zum Spieler-Ausgang um die Kölner Spieler und natürlich auch "unsere" #7 abzufangen. Ich hab den Party-Keller langen Wartezeiten mit ungewissem Ausgang vorgezogen und es dann eine halbe Stunde später doch ein bisschen bereut, als Hai_di auf Wolke #7 (*g*) in den Party-Keller geschwebt kam. Die Haie-Spieler waren wohl ganz nett, aber Paul hat natürlich mal wieder alles getoppt. Naja, beim nächsten Mal erlebe ich es vielleicht auch mal. Und bis dahin freue ich mich einfach immer über Hai_di detaillierte und begeisterte Erzählungen.

Musik: 10 kleine Jägermeister - Die Toten Hosen

Gelesen: The Devil's Feather (Minette Walters, 2005)

abgelegt unter: Mediales

Ich hatte ja gehofft, dass "Disordered Minds" der einzige Ausrutscher ist, den ich von Minette Walters zu lesen kriege. Aber leider hat mir auch "The Devil's Feather" nicht wirklich gefallen. Aus verschiedenen Gründen: Einige der Haupt-Figuren blieben mir in ihrem Handeln und Denken entweder zu einfach konstruiert oder ganz einfach total fremd. Jess z.B. Ich fand ihre ganze Geschichte über ihre Beziehung zu den Wrights zu kompliziert. McKenzie war mir als Charakter zu eindimensional. Der war einfach nur böse! Connies Laien-Psychologie im Showdown war mir zu simpel.
Es gab einfach so vieles was mich alles in allem an diesem Plot gestört hat und ich fürchte, deswegen hab ich auch irgendwann nicht mehr so konzentriert gelesen, sondern wollte dann doch nur noch schnell zum Ende kommen, weil ich natürlich doch schon wissen wollte, wie es ausgeht. Diese unkonzentrierte Lesen hat aber dann vielleicht auch dazu geführt, dass mir einiges entgangen ist. Oder ist das Ende eben wirklich nicht so eindeutig? Ok, ich hab schon so eine Ahnung, was nun wirklich passiert ist, aber für meinen Geschmack hätte das dann doch noch mal deutlicher erklärt werden können/müssen.

Was mir aber - wie auch schon in "The Shape of Snakes" - sehr gut gefallen hat, war die Integration von Emails, Zeitungsnotizen, Polizei-Berichten usw. in die eigentliche Erzählung, weil es der ganzen Geschichte einfach eine andere und eben ungewöhnlicherer Dramaturgie gibt. Und gerade Connies Geschichte in der ersten Hälfte fande ich schon sehr sehr gut erzählt. Der Horror, den sie durchlebt hat bzw. inwieweit sie dies traumatisiert hat und ihren Alltag beeinflusst, war schon sehr sehr gut nachzuempfinden. Aber der Rest leider dafür um so weniger...
So beginnt die Geschichte...

>>>Reuters
>>>Wednesday, 15 May 2002, 16:17 GMT 17:17 UK
>>>Filed by Connie Burns, Freetown, Sierra Leone, West Africa

Spate of brutal killings

Four month after President Kabbah announced an end to Sierra Leone's bloody civil war a spate of brutal killings in Freetown threatens to undermine the fragile peace. Police blame former rebel soldiers for the savage murders. Attacked at intervals since peace was declared in January, the five victims were found raped and hacked to death in their own homes.

...und so beginnt Seite 98.

[....] Barton House and learnt that Nathaniel Harrison was her husband. It made sense of Jess's remark that Madeleine had acquired the collection by sleeping with the man who owned them - even if 'married to the artist' would have been more illuminating - but it led to a definite withdrawal on Madeleine's part.
She spoke of Nathaniel as if he were up with greats, and to cement the impression she quoted David Hockney, suggesting he was a close acquaintance and a great admirer of her husband's work. To listen to her, Hockney was a regular visitor to Nathaniel's studio and always singing his praises to critics and dealers. I was genuinely interested, not just in how they knew Hockney, but in why he would champion an artist, whose style and approach to painting was so different from his own.


Musik: Alles wird vorübergehen (live) - Die Toten Hosen

Wenn der BM uns selbst noch Munition liefert...

abgelegt unter: Volksvertreterin

... darf er sich nicht wundern, dass das, was er sagt, von uns gegen ihn verwendet wird *g* Das zumindest haben sich heute Vormittag sicher so einige von uns Politikerinnen gedacht. Wobei er gar nichts Falsches gesagt hat, im Gegenteil, sondern etwas was wir alle auch genauso richtig und wichtig finden.
Es bleibt aber nun die Frage, warum er als Chef der Verwaltung dann nicht auch danach handelt. Das wollten wir ihn aber eh mal in einer offiziellen (und öffentlichen) Anfrage fragen. Und dass er uns mit seiner Rede vor gut 100 Leuten nun auch noch den richtigen Aufhänger dafür geliefert hat, ist dann halt seine eigene Schuld.

Das ist einer von diesen lokalpolitischen "Konflikten" auf den ich mich jetzt schon sehr freue :-)

Tribut zollen?

abgelegt unter: Kranken-Akte

Vor einigen wenigen Tagen hatte ich das erste Mal das Gefühl dass meine linke Seite mal wieder etwas lahmgelegt ist. Seit gestern morgen ist es sogar sehr eindeutig. Der Arm ist schwer, die Finger nicht ganz so flink und was diesmal neu dazu kam, ist das Gefühl dass der Brustkorb im linken Bereich irgendwie "eingeschnürt" ist. Super. Kaum geht es in meinem Leben mal etwas hektischer zur Sache als normal, spielen meine Nerven verrückt. DAS erschrickt mich meist viel mehr als die Krankheit bzw. die Symptome an sich. Die Tatsache, dass ich mir anscheinend weniger zumuten kann und darf und soll als normale gesunde Menschen.
Im Moment fühle ich mich noch nicht allzu beeinträchtigt und werde also doch mal wieder drauf vertrauen, dass sich mit mehr Ruhe und etwas weniger Streß, Selbstheilungskräfte und Enzyme bzw. Vitamin B das alles wieder von alleine regel. Oder hätte ich aus dem letzten Mal lernen sollen? Da hab ich auch eine Woche abgewartet und es wurde nicht besser und eventuell war es das Abwarten, das mir die doppelte Dosis Cortison verschafft hat? Ich weiß auch nicht... Auf jeden Fall nervt es (hahaha!)

Und dann denke ich an eine so engagierte Kämpferin für Frauen-Belange, die ich vor 10 Jahren als unglaublich aktiven und umtriebigen Menschen kennengelernt habe. Die erkrankte einige Jahre später an Parkinson und ist inzwischen dermaßen davon gebeutelt, dass sie mir bei jeder Begegnung, wie z.B. heute Vormittag bei einem Empfang, einfach nur noch wahnsinnig leid tut. Denn geistig ist sie noch immer genauso engagiert und aktiv und umtriebig, nur der Körper will nicht mehr. Und dann denke ich immer "Mein Gott, geht's mir dagegen gut!". Und hab (fast) ein schlechtes Gewissen.
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