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13
Jan
2007

Grey's Anatomy 3x11 - Six Days (Teil 1)

abgelegt unter: Addicted to Grey's

- ACHTUNG Spoiler -

Nun hab ich die Folge noch mal in Ruhe geschaut und kann mich mal ausführlicher äußern. Das hat immerhin schon fast Tradition hier im Blog :-) Ich fand es einen gelungen Einstieg ins neue Grey's Jahr. Eine sehr ausgewogene Folge in dem Sinne, dass der Schwerpunkt nicht auf einem einzigen der Interns oder einem der Paare lag, sondern alle gleichermaßen zu sehen waren. Es war eine gute Mischung aus ungewöhnlichen medizinischen Geschichten (Hannah), zu Herzen gehenden Familien-Dramen (die O'Malleys), komplizierten Beziehungen (Burke - Cristina / Meredith - Thatcher) und zur Auflockerung des Ganzen die Beziehungs"probleme" von Meredith und Derek. Diese Schnarch-Geschichte und v.a. wie Derek damit früher umgegangen ist, fande ich einfach sehr sehr lustig und ich bin gespannt wie sie das Problem lösen.

Die Geschichte mit George Vater ist mir wirklich nah gegangen und gerade bei dem Kartenspiel hab ich echt gelitten, als sich ja andeutet, welches Drama sich da für George noch entfalten wird. Der geht schließlich davon aus, dass er noch genug Zeit haben wird, sich von seinem Vater zu verabschieden, falls er es bald muss. Aber diese Chance ist ihm nun wohl verbaut. Der arme George. Und sein Vater war ja so sehr davon überzeugt, das Richtige zu tun. Kompliziert, kompliziert.
Dramaturgisch aber mal wieder sehr geschickt gemacht, finde ich, dass genau in diesem Moment auch Thatcher wieder ins Spiel kommt und so unangenehm die Situation für Meredith zuerst auch ist, glaube ich schon, dass sie sich früher oder später (die Vorschau für 3x12 sagt: früher *g*) ihrem Vater und somit seiner neuen Familie auch annähernd wird.

Burke und Cristina. Sind ja nicht mein Lieblings-Paar und eigentlich finde ich ihr Verhalten wirklich auch ziemlich albern. "Pathetic" wie Addison es so schön auf den Punkt gebracht hat. Aber in ihrer Konsequenz oder besser Sturheit sind die beiden ja doch fast schon wieder zu bewundern. Und dass Cristina am Ende in Burkes Zimmer auf dem Sofa liegt, spricht natürlich auch Bände.

Addison und Alex: Ich hatte ja wirklich drauf gehofft, dass da endlich mal was passiert, aber nein... da musste ja eine doofe Krankenschwester in den Raum platzen. Naja, aufgeschoben ist nicht aufgehoben :-) Die Spannungen zwischen Addison und Mark hab ich erst mal so gar nicht verstanden und dachte schon, ich hätte vorher mal irgendwas verpasst, aber auch hier gibt die Vorschau für 3x12 schon eindeutige Hinweise. Die arme Addison, also bei der Szene in der Vorschau tat sie mir schon ein bisschen leid. Aber Mark scheint durch diese Hintergrund Geschichte dann doch auch endlich mal etwas "Substanz" zu kriegen, wird auch höchste Zeit.

Meredith und Derek: Wie oben schon geschrieben war das mal eine nette, auflockernde Storyline innerhalb all der anderen Dramen. Und was er so über seine früheren Schlafgewohnheiten "beichtet" bzw. dass er das so lange vor ihr geheimgehalten hat, fand ich einfach nur zu süß.

Und auch die Musik war mal wieder sehr gut. Zwei Lieder zumindest, vor allem das Stück am Ende, weil es mal wieder so gut passte. "Love will come through" von Travis. Sehr schön.



Ich freue mich schon drauf nächste Woche zu sehen, wie es mit dieser Doppelfolge weitergeht. Aber vermutlich werden da auch ja einige Tränen fließen...

Gelesen: Nachtzug nach Lissabon (Pascal Mercier, 2004)

abgelegt unter: Mediales

Nicht nur das Kinojahr beginnt erfreulich, sondern auch mein literarisches Jahr 2007. Nun bin also auch wieder aus Lissabon zurückgekehrt und fand es alles in allem doch ein sehr großes Vergnügen. Gen Ende fande ich zwar, dass sich einiges aus Prados Buch zu sehr wiederholt hat und einige Gedanken waren mir dann doch zu hoch oder zu fremd, andere Gedanken aber waren mir sehr vertraut und einfach so wahr.
Mir hat auch die dramaturgische Idee sehr gut gefallen, dass eigentlich ja sogar zwei Geschichten erzählt werden oder man zwei Leben verfolgt: das von Gregorius und das von Prado. Und in beiden Fällen ist man wirklich dran interessiert, den Menschen dessen Leben man verfolgt kennenzulernen und zu verstehen. Ein ungewöhnliches Buch. Schön.
So beginnt die Geschichte...

Der Tag, nach dem im Leben von Raimund Gregorius nicht mehr sein sollte, wie es zuvor war, begann wie zahllose andere Tage. Er kam um Viertel nach acht von der Bundesterrasse und betrat die Kirchfeldbrücke, die vom Stadtkern hinüber zum Gymnasium führt. Das tat er an jedem Werktag der Schulzeit, und es war immer Viertel vor acht. Als die Brücke einmal gesperrt war, machte er nachher im Griechischunterricht einen Fehler. Das war vorher nie vorgekommen, und es kam auch nachher nie mehr vor. Die ganze Schule sprach tagelang nur von diesem Fehler. Je länger die Diskussion darüber dauerte, desto zahlreicher wurden diejenigen, die ihn für einen Hörfehler hielten. Schließlich gewann diese Überzeugung auch bei den Schülern, die dabeigewesen waren, die Oberhand. Es war einfach nicht denkbar, dass Mundus, wie alle ihn nannten, im Griechischen, Lateinischen oder Hebräischen einen Fehler machte.
...und so beginnt Seite 98.

[...den Rücken meines] Vaters über das Grab hinaus begradigen oder durch einen rückwärts gewandtes, magisches Wirkungsgesetz dafür sorgen, dass sein Leben weniger gebeugt und schmerzgeknechtet wäre, als es tatsächlich war - als könnte ich durch meine gegenwärtige Anstrengung die gequälte Vergangenheit ihrer Tatsächlichkeit entkleiden und sie durch eine bessere, freiere ersetzen.

Fragen des Tages - 13. Januar 2007

abgelegt unter: Gemischte Tüte

  • Wieso ist meine Duschwand manchmal undicht und manchmal nicht?
  • Kriegt McSteamy nächste Woche endlich mal mehr "Substanz"?
  • Brauche ich die Glas-Schneidebretter von Tchibo wirklich?
  • Pizza, Pasta oder Gnocchi?

T-Com

abgelegt unter: Sprachpanscher

Ist an sich ja schon ein furchtbarer Name. Call & Surf Comfort als Name für einen Tarif ist aber noch viel furchtbarer.

Pressestimmen zum Eishockey

abgelegt unter: Fundstuecke

Aus der Westfälischen Rundschau zum gestrigen Spiel der Iserlohn Roosters gegen die Augsburger Panther.

Auf mäßigem DEL-Niveau wirkten auf beiden Seiten die Aktionen oft wie Zufallsprodukte.
Besser hätte ich es auch nicht sagen können :-)

Paddy bei "Ellen"

abgelegt unter: Addicted to Grey's

Das schon erwähnte Ellen Interview dann mal zum angucken. Er ist immer nett, aber in diesem lacht er auch mal wieder so viel, das höre ich einfach gerne. Wie er sich über dieses Jonglier-Video amüsiert hat ist zu schön. Nur diese hysterischen Weibsen im Publikum immer in solchen Shows... Furchtbar.

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Bayrischer Komödienstadl

abgelegt unter: Politik & Gesellschaft

Wie haben sich die CSU Oberen doch in den letzten Wochen an Stoibers Seite gestellt, gegen die Pauli gewettert und ihrem Parteichef und Ministerpräsidenten ihre Unterstützung zugesichert. Das Spiel schien gelaufen und Stoiber bis 2013 fest im Sattel. Oder nicht? Wie schnell sich der Wind drehen kann. Von hier aus der Ferne ist das alles ja doch sehr amüsant. Und nun bin ich mal gespannt, wann und wie Stoiber seinen Rückzug erklärt. Denn den wird er erklären (müssen). Oder nicht? :-)

Last.fm spielt: Crossroads - Eric Claption

Online Addict?

abgelegt unter: Nachgefragt

Na dann muss ich mir ja wirklich keine Sorgen machen :-)


You Are 38% Addicted to the Internet

Internet? Please. You're definitely not geeky enough to be that addicted. You have a full life off your computer - and the internet is just a small pastime.
Are You Addicted to the Internet?

Kryptik XL

abgelegt unter: Kryptik

Alles halb so wild.

Last.fm spielt: In The Long Run - The Eagles

Neues Jahr, neues Glück

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Bei meinem ersten Besuch am Seilersee in diesem Jahr trug ich dann doch mal wieder das "Unglücks" - Trikot. Da die Roosters im Moment öfter mal verlieren, hätte ich die Schuld auch gut von mir weisen können. Das Spiel war eher unterirdisch. Endstand aber 5:2. Der Bann scheint also gebrochen. Juhuh! Dass wir Paul dann wohl im Partykeller verpasst haben, hat die gute Stimmung dann zwar noch ein klein wenig getrübt, aber... man kann halt nicht alles haben *g*

Last.fm spielt: A Matter of Trust - Billy Joel
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...ist 32 Jahre alt. Weiblich. Single. Schreiben fiel ihr schon immer sehr viel leichter als Reden. Was also lag näher als ein Blog, um ihrem übermäßigen Mitteilungsdrang gerecht zu werden...?

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