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29
Jan
2007

Fragen des Tages - 29. Januar 2007

abgelegt unter: Gemischte Tüte

  • Wieso war ich so fest davon überzeugt, dass es eine Tom Tailor Brille ist?
  • Hätte ich im Ältestenrat direkt Widerspruch äußern müssen? Bin ich für den Job vielleicht doch einfach zu unerfahren :-(?
  • 55% ?!?!?!?
  • Ab wann verliere ich wohl den Überblick?
  • Wann höre ich endlich auf, mir wegen morgen Abend Sorgen zu machen?

Dass ich das noch erleben darf...

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Ich hoffe Hai_di verzeiht mir diesen Eintrag... :-) Aber wer sich mal den Unterschied der Gesamtpunkte anschaut und sich ausrechnen kann, dass sie normalerweise immer mehr Punkte macht als ich - manchmal sogar doppelt so viele - versteht vielleicht warum ich heute Abend doch ein breites Grinsen im Gesicht habe

tipprunde280107

Fragen des Tages - 28. Januar 2007

abgelegt unter: Gemischte Tüte

  • Was soll ich nun von diesem Anruf halten?
  • Wie kann man eine 3:0 Führung noch verspielen?
  • Sind Paddys Zwillinge nun wohl wirklich schon auf der Welt?
  • Was soll ich mir für morgen alles vornehmen und was besser nicht?
  • Warum erwarte ich insgeheim immer erstmal was Unangenehmes?

Gelesen: The Night Listener (Armistad Maupin, 2000)

abgelegt unter: Mediales

Ich habe im Sommer 2006 im Netz den Trailer zur Verfilmung dieses Romans gesehen. Eigentlich nur weil Sandra Oh, von Grey's mitspielt, ich geb's zu. *g* Ich fand die Story irgendwie interessant und hab das Buch dann mal gekauft und ins RUB gestellt.
Nun war es also endlich mal an der Reihe. Und ich fand's ziemlich gut. Es ist die Geschichte des Radio-Moderators Gabriel Noone (und auch aus seiner Perspektive erzählt), der darum gebeten wird, das Vorwort zur Autobiografie eines 13-jährigen Jungen zu verfassen. Dieser Junge, Pete, wurde viele Jahre schwer sexuell mißbraucht und ist dadurch auch HIV infiziert.
Gabriel steckt zu diesem Zeitpunkt in einer ziemlichen Lebens- und Liebeskrise und ist aus diesem Grund auch besonders empfänglich für Petes Wunsch in Gabriel einen väterlichen Freund zu finden. Die beiden telefonieren häufig und intensiv miteinander und obwohl sie sich nie begegnen, ensteht sehr schnell eine sehr innige Beziehung, bis Menschen in Gabriels Umfeld anfangen an der Geschichte von und über Pete zu zweifeln. Und so sehr Gabriel sich auch dagegen wehrt, beginnt auch er die Geschichte des Jungen und seine Beziehung zu ihm zu hinterfragen.
Was hinter dieser Geschichte steckt (und was aber eben auch nicht) und wie die ganze Sache endet, verrate ich an dieser Stelle mal lieber nicht. Aber es gibt schon den ein oder anderen Clou und Überraschungseffekt. Das endgültige Ende des Romans stellt die ganze Geschichte dann auch noch mal wieder etwas auf den Kopf, was aber dem unterhaltsamen Lese-Vergnügen dennoch keinen Abbruch tut.
Besonders fasziniert hat mich einfach, wie sehr ich beim Lesen mit Gabriel und seiner Lebens- und Liebeskrise mitgelitten habe. Er beschreibt seine Situation und seine Gefühle sehr nachvollziehbar und einfach sehr treffend, ohne sich dabei in zu gefühlsmäßige kitschige oder langatmigen Erklärungen oder ähnliches zu verlieren. Keine Ahnung, wie ich das besser erklären soll. Es ist einfach wirklich gut geschrieben und die manchmal schmerzlichen Erkenntnisse und Momente sind sehr auf den Punkt gebracht. Und ich hab ihm die ganze Zeit über insgeheim die Daumen gedrückt, dass die Geschichte für ihn mit einem Happy End (welcher Art auch immer) endet.
Eine ungewöhnliche Handlung, sehr raffiniert erzählt. Lohnt sich wirklich. Ob ich das auch über den Film sage, falls der je in Deutschland zu sehen sein wird, werde ich ja dann sehen...
So beginnt die Geschichte...

I know how it sounds when I call him my son. There's something a little precious about it, a little too wishful to be taken seriously. I've noticed the looks on people's faces, those dim, indulgent smiles that vanish in a heartbeat. It's easy enough to see how they've pegged me: an unfulfilled man on the shady side of fifty, making a last grasp at fatherhood with somebody elses child.
...und so beginnt Seite 98.

"I don't know. We just weren't wired the same way."

For the rest of the day I thought about Wayne, the grownup boy who had brought me childhood again, minus the usual terrors. At dusk I drove to Telegraph Hill and parked in the lot at Coit Tower. The sky was conch-shell pink over the Golden Gate, and there were surprisingly few tourists around to spoil it. (I remembered how cross Wayne would get whenever the line of the cars stretched down as far as his place).
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