abgelegt unter: Addicted to Grey's
Von der sehr
verrückten Idee, Teile des Podcasts zum Nachlesen hier im Blog abzutippen hab ich mich dann doch gerade schnell verabschiedet. Irgendwo scheint in dem durch Grey's besessenen Hirn doch noch ein paar Hirnzellen Vernunft behalten zu haben. Aber das Anhören kann ich dennoch nur empfehlen. 30 Minuten sehr unterhaltsamer Rückblick und Interpretation der Folge. Und so witzige Kommentare: "The Dead Dylan & Denny Show" :-)
Hier mal der direkte
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Sa, 24.02.07, 22:47 Uhr
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Irgendwie war diese Folge merkwürdig. Diese ganze Geschichte mit Jack und seinem Tattoo hab ich nicht verstanden. Also den Sinn des Tattoos schon und ich fande es doch ganz cool, dass er schon richtig charakterisiert wurde. Aber warum war das mit dem Tattoo Laden so ein Geheimnis und warum wurde er dann am Strand verprügelt? Welche Rolle spielt denn diese "Sheriff" Frau Isobel? Warum transportieren die so eine Gruppe von Leuten auf die Insel um zu beobachten?
Hai_di und vielleicht noch andere LOST Fans werden jetzt vermutlich (wieder mal) aufschreien *g*, aber ich mag Juliet. Natürlich ist sie auch knallhart und geht über Leichen, wenn es sein muss, aber irgendwie hab ich bei ihr dennoch ein gutes Gefühl. Hatte ich ja von Anfang an, aber da war schließlich immer nicht klar, ob sie nicht doch vielleicht eine der ganz Bösen ist.
"Ethan was our surgeon". Dumm gelaufen für die Anderen :-) Das erklärt aber vielleicht auch warum der in Juliets Rückblick auch schon aufgetaucht war. So wirklich schlau wird man aus dem aber allem nicht.
Sawyer lieferte wenigstens mal wieder ein paar grandios coole Sprüche und er tat mir so leid, als er Kate vorwirft, dass sie wegen ihnen Schuldgefühle hat. Das Traurige ist vermutlich, dass das sogar stimmt. Jetzt wo ich eventuell über Jack & Juliet shippern kann, kann ich auch eine Kate & Sawyer Beziehung genießen, ohne dass ich wegen Jack ein schlechtes Gewissen haben müsste :-)
Sa, 24.02.07, 22:20 Uhr
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Lutter läuft seit gut 20 Minuten und mir gefällt's schon sehr gut. Die Politik-Krimi Handlung. Lucas Gregorowicz (!!) Handlungsort Ruhrgebiet. Schön schräge Typen aus dem Revier. Ansprechend inszeniert. Und nette, intelligente, witzige Dialoge.
"Melbourne. Paris. Wir schaffen gerade mal Mülheim/Ruhr."
Sa, 24.02.07, 20:34 Uhr
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Ein Eishockey Mannschaft besteht normalerweise ca 18 Feldspielern und zwei Torhütern. Der Tabellenvorletzte Augsburg trat mit 13 Spielern und einem Torhüter in Köln an. Lockere Sache würde mich sich denken. War's dann auch. Für die Augsburger. Die gingen in der 8. Minute mit gleich zwei Toren in Führung. Irgendwann schafften es die Herrn Profi-Eishockey-Spieler des KEC den Puck auch zwei Mal im Tor der Augsburger zu versenken. Wie, weiß ich nicht genau, denn es sah eigentlich nicht so aus, als ob sie überhaupt irgendwas auf die Reihe kriegen konnten. Oder wollten...
Wie zu erwarten, schossen die Augsburger noch ein drittes Tor und nahmen die 3 Punkte mit nach Hause. Wenn ich nicht mit
Hai_dis Dauerkarte dort gewesen wäre, hätte ich vermutlich meinen Eintrittspreis zurückverlangt wegen Arbeitsverweigerung auf dem Eis. Zum ersten Mal hab ich erlebt, dass die Zuschauer nach Spielende die Mannschaft ausgepfiffen haben. Nicht unverdient. Um das alles noch zu toppen fällt der wichtigste Verteidiger in den nächsten Wochen wegen Muskelfaserriß aus. Super...
Sa, 24.02.07, 20:26 Uhr
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Für mich war es quasi ein Geheimtipp, weil ich von dieser Reihe vorher noch gar nichts gehört hatte. Was daran liegen mag, dass die Bücher in der Jugendbuch - Abteilung zu finden sind, aber auch als Erwachsener dürfte man daran seinen Spaß haben. Ich zumindest hatte ihn. Es ist die Geschichte des Dschinns Bartimäus, der von dem Zauberlehrling Nathanael beschworen wird, ihm dabei zu helfen, sich an dem großen Zauberer Lovelace zu rächen, der Nathanael vor aller Augen gekränkt hat. Die Geschichte spielt - ähnlich wie Harry Potter - im London der heutigen Zeit, wobei es sich doch um eine etwas alternative - weil eben von Zauberern bestimmte Welt und Gesellschaft - handelt.
Wie Nathaneal sich rächen will, was bei dem Plan alles schief läuft, welchen finsteren Machenschaften Lovelace plant, möchte ich hier nicht verraten, aber das Buch ist wirklich sehr spannend und unterhaltsam. Unterhaltsam vor allem, weil es zum Teil aus Bartimäus Sicht erzählt ist und dieser die Geschehnisse sehr lustig, ironisch kommentiert. Zum Teil auch in Fußnoten, was ich als stilistisches Mittel einfach auch sehr gelungen finde.
Und was mir auch gut gefallen hat, war, dass die beiden Protagonisten: der Zauberschüler und sein Dschinn nicht unbedingt die sympathischsten Helden sind. Eher im Gegenteil, sie sind beide sehr von sich überzeugt, hitzköpfig, leichtsinnig und stur. Auf den ersten Blick also nicht die klassischen Superhelden, aber man mag sie dennoch sehr schnell. Ich zumindest mochte sie - trotz oder gerade wegen ihrer Fehler.
Im April erscheint Band 2 der Trilogie auch als Taschenbuch und wird dann sicher auch ganz schnell den Weg in mein RUB finden.
So beginnt die Geschichte...
Die Temperatur im Zimmer sank rasch. Eis bildete sich auf den Vorhängen und überzog die Deckenlampen mit einer dicken Kruste. Die Glühfäden sämtlicher Birnen schnurrten zusammen und verglommen, und die Kerzen, die wie eine Kolonie Giftpilze aus jeder freien Ecke sprossen, erloschen. Das abgedunkelte Zimmer füllte sich mit einer stickigen gelben Schwefelwolke, in der verschwommene schwarze Schatten wühlten und waberten, und von weit her erklang ein vielstimmiger Schrei. Plötzlich drückte etwas gegen die Tür, die hinaus zur Treppe führte. Das ächzende Gebälk wölbte sich. Unsichtbare Füße patschen über die Dielen und unsichtbare Lippen zischelten Niederträchtigkeiten hinter dem Bett und unter dem Schreibtisch hervor.
...und so beginnt Seite 98:
[... auf der] Flucht. Du kannst froh sein, dass ich nicht ganz untergetaucht bin."
"Hat dich jemand verfolgt?" Er hörte sich fast erfreut an. Du liegst ja so was von daneben, mein Junge - ich an deiner Stelle hätte die Hosen gestrichen voll.
"Alle höllischen Horden Londons waren hinter mir her." Ich rollte die Steinaugen und klapperte mit dem gekrümmten Schnabel. "Keine falschen Hoffnungen, mein Junge, sind sind gelbäugig und gierig im Anmarsch und haben es auf dich abgesehen. Gegen sie kannst du nichts ausrichten. Du hast nur eine einzige Chance: Befreie mich aus diesem Kreis, und ich helfe dir, ihren Klauen zu entrinnen. "
"Du hältst mich wohl für blöd?'"
Sa, 24.02.07, 19:03 Uhr
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Auf einen sehr lesenswerten Artikel in der ZEIT wollte ich letzte Woche schon hinweisen, aber hab's dann wieder mal verpennt. Bei der wachsenden Diskussion um von der Leyen's Pläne die Kinderbetreuung auszubauen, Mixa's Brandrede wider den Gebärmaschinen und der sich selbst immer weiter steigernden Aufregung über das ganze Thema, kann ich diesen Artikel aber nur empfehlen. Was mich besonders gefreut hat, war der Hinweis auf die schräge Diskussions-Lage bzw. der Blick auf die Beteiligten in dieser Diskussion.
Die läuft nämlich meistens zwischen den Frauen, die mehr und besere Betreuungsmöglichkeiten fordern, damit Frauen Familie und Erwerbstätigkeit besser vereinbaren können. Und Männern, die der festen Überzeugung sind, dass kleine Kinder am besten von ihren Eltern zu Hause betreut werden. Daraus könnte
man Mann logischerweise natürlich auch den Schluss ziehen, dass ER seine Erwerbstätigkeit aufgibt oder reduziert und sich der Kinderbetreuung widmet. Passiert nur leider so selten. Oder? Auch wenn es jetzt furchtbar emanzenhaft klingen mag, ich bin schon der Meinung, dass Männer - und besonders die alten Männer in der Politik (oder in der Kirche) - sich bei dieser Frage einfach mal ein bisschen zurück halten sollten. Oder wie sagt Dieter Nuhr immer so schön: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal: Fresse halten!
Sehr schön bringt es folgender Abschnitt auf den Punkt
Ich bin überzeugt davon, dass unsere Zukunft weder bei der einen noch bei der anderen Kriegspartei zu finden ist. Sie liegt weder in einer größeren Verweiblichung noch in einer größeren Vermännlichung der Frauen. Sie liegt nämlich überhaupt nicht bei den Frauen. Wir haben uns in den letzten Jahren so viel bewegt wie noch keine Frauengeneration vor uns. Wir haben die männlichen Domänen erobert und die weiblichen Stellungen so gut es ging gehalten und haben uns in diesem Spagat schon manches Bein gebrochen. Jetzt sollten wir weder blind zurückgehen noch weiter nach vorne stürmen. Wir sollten uns eine Pause gönnen. Jetzt ist es an den Männern, uns einzuholen. Die Männer müssen sich bewegen, sie müssen die männliche Hälfte der Welt mit uns teilen und die weibliche endlich erobern. Das mag vielen nicht gefallen. Und es wird noch viel ideologisches Kettenrasseln geben. Von der Nivellierung natürlicher Geschlechtsunterschiede, vom Verlust erotischer Spannung und archaischer Geschlechtlichkeit hört man die gekränkten Schreibtischhelden schon rufen. Aber es wird ihnen nichts nützen. Die Erotik wird überleben, selbst am männlich besetzten Wickeltisch. Die erotische Spannung wird unter der gemeinsamen Kinderbetreuung nicht zusammenbrechen. Und die kreatürliche Geschlechtlichkeit wird sich auch außerhalb der Hausfrauenehe einstellen. Nicht wir sind es, die sich verweiblichen müssen, die Männer müssen es tun. Und nicht wir sind es, die Kinder und Karriere weiterhin immer nur fleißig addieren sollten, die Männer müssen es uns gleichtun. Dann wird der Krieg ein Ende haben.
Es gibt noch einiges andere Lesenwerte in dem Artikel, aber das muss und will ich hier natürlich nicht alles zitieren. Einfach mal selbst lesen:
Schluss mit dem Streit (Iris Radisch in der ZEIT, Nr. 08, 15.02.07)
Sa, 24.02.07, 17:54 Uhr
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Wie coooool ist das denn?!?!? Danke, danke, danke jakey für den Foren und Software Tipp. Das klappt 1A. Dann kann ich LOST nachher auch mit Untertiteln gucken und werde endlich auch mall ALLES verstehen. Das hat mir echt das Wochenende gerettet. Ok, vermutlich wird es auch meine Wochenendeplanung etwas durcheinanderbringen, aber egal. DANKE! :-)
Sa, 24.02.07, 14:52 Uhr
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