Besuch bei der Feuerwehr
abgelegt unter: VolksvertreterinDie knapp 500€ Aufwandsentschädigung, die mir mein politisches Ehrenamt einbringt, sind wirklich schwer verdient. :-) Von der Arbeit bin ich direkt zu einer zweistündigen Besprechung ins Rathaus, dann kurz bei meiner Mom vorbei um dort was essen, weil es zu stressig gewesen wäre, zu mir nach Hause zu gehen und von meine Mom dann direkt zur Jahresdienstbesprechung der Freiwilligen Feuerwehr. War so spannend, wie es klingt, aber wenn man als Vertreter/in der Lokalpolitik zu solchen Feierlichkeiten eingeladen wird, muss man sich da auch sehen lassen. Mein Kollege hat das Sprecher-Amt schließlich wegen genau dieser Vielzahl von repräsentativen Termine an mich abgegeben, da er die nun schon 2,5 Jahre wahrnehmen musste.
Es gehört halt dazu und dann mache ich es eben und es war nun auch gar nicht soooo schlimm, zum Teil sogar ganz interessant. Erst als dann die Reden von diversen Gästen anstanden und Beförderungen usw. usf, hab ich permanent auf die Uhr geschaut und mich aus Langeweile über das Pils hergemacht, das noch so rumstand. Dabei mag ich eigentlich gar kein Bier... Aber da saßen wir schließlich auch schon über zwei Stunden dort. Und ich wurde mal wieder dran erinnert, wie alt ich schon bin *g*, als eine junge Frau befördert wurde, deren Babysitterin ich mal war. Das muss aber wirklich schon fast zwanzig Jahre her sein.
Spannend bei solchen Veranstaltungen ist dann aber auch, wie man auf einmal von Leuten erkannt wird, die man selbst nicht (mehr) kennt. Und die erkennen mich nun nicht, weil ich durch die Politik irgendwie bekannter wäre, denn dieses Amt hat uns nun eben nur zufällig bei irgendeiner Gelegenheit an irgendeinem Ort zusammengeführt. Sondern, sie erkennen mich, weil ihnen mein Nachname bekannt vorkommt (hier in der Stadt gibt's nur die eine Familie mit diesem Namen) und sie entweder meine Mutter oder meinen verstorbenen Vater kennen / kannten. Und dann werde ich auf einmal auf Dinge angesprochen, die ich selbst nur vom Hörensagen weiß, weil es laaaaange vor meiner Zeit passiert ist. So ALT bin ich dann halt doch nicht :-) Auf jeden Fall hab ich am Tag nach solchen Begegnungen zu Hause bei meiner Mom immer viel zu erzählen...
Last.fm spielt: Special K - Placebo
Es gehört halt dazu und dann mache ich es eben und es war nun auch gar nicht soooo schlimm, zum Teil sogar ganz interessant. Erst als dann die Reden von diversen Gästen anstanden und Beförderungen usw. usf, hab ich permanent auf die Uhr geschaut und mich aus Langeweile über das Pils hergemacht, das noch so rumstand. Dabei mag ich eigentlich gar kein Bier... Aber da saßen wir schließlich auch schon über zwei Stunden dort. Und ich wurde mal wieder dran erinnert, wie alt ich schon bin *g*, als eine junge Frau befördert wurde, deren Babysitterin ich mal war. Das muss aber wirklich schon fast zwanzig Jahre her sein.
Spannend bei solchen Veranstaltungen ist dann aber auch, wie man auf einmal von Leuten erkannt wird, die man selbst nicht (mehr) kennt. Und die erkennen mich nun nicht, weil ich durch die Politik irgendwie bekannter wäre, denn dieses Amt hat uns nun eben nur zufällig bei irgendeiner Gelegenheit an irgendeinem Ort zusammengeführt. Sondern, sie erkennen mich, weil ihnen mein Nachname bekannt vorkommt (hier in der Stadt gibt's nur die eine Familie mit diesem Namen) und sie entweder meine Mutter oder meinen verstorbenen Vater kennen / kannten. Und dann werde ich auf einmal auf Dinge angesprochen, die ich selbst nur vom Hörensagen weiß, weil es laaaaange vor meiner Zeit passiert ist. So ALT bin ich dann halt doch nicht :-) Auf jeden Fall hab ich am Tag nach solchen Begegnungen zu Hause bei meiner Mom immer viel zu erzählen...
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Fr, 23.03.07, 23:14 Uhr
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