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6
Mai
2007

Grey's 3x22/23 - The Other Side Of This Life

abgelegt unter: Addicted to Grey's

- ACHTUNG Spoiler ! -

Ich werde beide Serien mal getrennt behandeln

das Spin-Off (Arbeitstitel "Private Practice")

Was hat mir nicht gefallen? Einige Szenen / Dialoge erschienen mir zu konstruiert mit der Absicht möglichst schnell viel Informationen über die Figuren oder Beziehungen zu vermitteln. z.B. Addies erste Fahrstuhl-Szene mit Pete. Die Surferboy Szene war mir auch zu viel. Die Idee war witzig, aber so wie es lief war es total überzogen. Ich hab vieles von dem medizinischen Dialogen akustisch einfach nicht verstanden, aber mir waren die Patienten-Fälle dort auch erst mal ziemlich egal. Und dass diese Handlung 3/4 der Folge einnahm und Grey's somit für meinen Geschmack doch zu kurz kam.

Was fand ich ganz ok? Die veränderte Umgebung - Sunny California. Ich hab eine Zeit gebraucht, mich dran zu gewöhnen, weil es so gar nicht Grey's war. Aber gerade durch den Kontrast machte man halt den Unterschied der Serien deutlich, das war halt auch nicht schlecht. Sam und Naomi fande ich eher langweilig, jeden für sich und auch zusammen. Dass Pete als Figur ähnlich angelegt ist wie Mark und Alex. (Womanizer, no commitment) Einerseits vermutlich sinnvoll, weil Addison damit ihrem Männer-Typ treu bleibt *g*, aber andererseits doch auch ein bisschen langweilig.

Was hat mir gut gefallen? Die bunte Mischung von Fachrichtungen in dieser Praxis. Und dass die dann doch alle zusammenarbeiten, wenn es drauf ankommt. Und doch auch so was wie Freunde sind, auch wenn sie nicht immer so miteinander oder übereinander reden. Wie die Grey's Interns halt :-) Die meisten Figuren fand ich einfach sehr nett und würde deren weiteren Entwicklung vielleicht schon ganz gerne folgen.
Sam / Naomi: siehe oben.
Violet: die Psychologin, die selbst auch noch nicht mit ihrem (Liebes-)Leben zu Rande kommt.
Cooper: der Kinderarzt, der so beziehungsgestört ist, dass er sich nur noch übers Internet mit irgendwelchen jungen Frauen verabredet. Und dabei jedes Mal auf die Schnauze fällt. Ich fand ihn aber einfach irgendwie knuffig in seiner Art.
Dell (?): der Junge, der am Empfang arbeitet. Optisch zwar nicht so mein Typ, aber die Figur als solche ist zu witzig. Und dass er wohl in seine Chefin verknallt ist, macht es natürlich auch nicht uninteressant.
Pete: Ja, der war auch nicht ohne. Im Gegenteil. Optisch und von der ganzen Art her. Seine Reaktion in der Fahrstuhlszene war schon ziemlich cool und dass er sonst auch ein Mann der Tat ist. Und vermutlich hat er auch ein ganz großes Herz tief in sich drin. Ihm fehlt zum Glück auch die Arroganz die Mark und Alex oftmals an den Tag legen oder in der Vergangenheit gelegt haben.
Hab ich wen vergessen? Falls ja, kann die Figur nicht so wichtig gewesen sein :-)

Einiges von Addisons Aktionen und Reaktionen waren mir ein bisschen zu spontan, zu forciert, zu wenig erklärt, aber das schiebe ich mal darauf, dass einfach möglichst viel passieren und sich für sie verändern sollte. Und verändert hat sich ihr Plan nun wirklich und das hat mir schon sehr leid getan für sie. Die Szene "great man, other man, no baby" und ihre Krise im Fahrstuhl waren schon sehr traurig. Aber dann kam immerhin noch die Szene mit Pete im Treppenhaus. Auch da fand ich es zwar etwas überzogen, dass sie ihm direkt ihr Herz ausschüttet, aber die Szene an sich hat das dann wieder wettgemacht. "I'm going to kiss you. I'm going to kiss you with tongue. I'm going to kiss you, so you can feel it". Klare Ansage *g* Die beiden haben / hätten als Paar schon was. Die Chemie stimmt auf jeden Fall.

Und es gab schon einige wirklich klasse Szenen, gute und witzige Dialoge. Die drei Männer auf dem Schrottplatz oder die Szenen an der Kaffeemaschine. Alles in allem würde ich also wieder einschalten, wenn die Serie wirklich in Serie gehen sollte.
Grey's

Allzu viel gibt es aus Seattle diesmal gar nicht zu berichten. Aber kein Wunder, wo 3/4 der Folge doch in L.A. spielte.

George und Izzie gehen mir nach wie vor ein bisschen auf die Nerven und je länger das Drama dauert, desto unglaubwürdiger finde ich diese neuen Liebesgefühle inzwischen. Und es ärgert mich einfach, weil ich Callie sehr mag und weil ich die rein platonische Freundschaft zwischen George und Izzie auch sehr gut fand. Wieso musste daraus nun ein weiteres Liebesdrama werden? Sehr lustig waren die ganzen Brautjungfern Szenen. Da war Callie auch mal wieder oberklasse. Kriegt Burke nun auf einmal doch kalte Füße? Das wäre ja mal was ganz Neues. Andererseits wird ihm vielleicht doch jetzt erst klar, dass sein Bild von Cristina vielleicht nicht 100% stimmt und dass er sie anscheinend doch nicht so gut kennt. Ihm war ja wohl gar nicht klar, dass sie das mit der einfachen standesamtlichen Trauung ernst gemeint hat. Ob die beiden sich in zwei Wochen dann wirklich das Ja-Wort geben, wage ich im Moment noch zu bezweifeln.
Alex und Ava waren mal wieder sehr nett zusammen und Alex überhaupt wieder mal sehr goldig. Und ich merke, dass wir über Alex wirklich am wenigsten wissen. Vermutlich hat der wirklich noch ein ganz großes dunkles Geheimnis, das ihn zu dem Typen gemacht hat, der er gerade ist. Auf jeden Fall macht es ihn umso interessanter.
Mark war mir schon fast zu sehr "out-of-character", aber vielleicht haben wir den richtigen Mark bisher einfach noch nicht kennengelernt. Wenn er eigentlich doch öfter so ist wie in dieser Folge - und eigentlich schon in der letzten Folge, als er Addie wegen der Wette belügt - dann kann sogar ich allmählich verstehen, wie diese beiden Männer so lange so gut befreundet gewesen sein können. Dieser Mark, der das Gespräch mit Derek sucht, war auf jeden Fall nicht unsymphatisch. Derek war in dieser Szene aber auch zu witzig "...not that I can't relate" :-)
Dass Susan Grey nun auch das Zeitliche segnen musste, ist schade, denn damit besteht wirklich kaum noch eine Chance, dass Meredith und ihr Vater sich doch irgendwie noch mal näher kommen. Das machte die Szene deutlich, als die beiden während der ersten kleinen OP miteinander sprechen. Da tat mir Thatcher aber schon auch leid, weil er eigentlich genau weiß, was er falsch macht oder gemacht hat, aber es anscheinend (noch) nicht ändern kann. Naja und die Szene am Ende war dann natürlich erst recht traurig, und ich glaube nicht, dass Meredith da später noch mal einen Versuch machen wird wieder auf ihn zuzugehen. Und er wird es sicher auch nicht machen, weil er ohne Susan vermutlich gar nicht mehr wirklich lebenstüchtig ist. Schon alles sehr traurig irgendwie.
In den beiden Mer/Der Szenen hatte ich dann doch wieder ein bisschen Hoffnung, dass die beiden es endlich wieder schaffen, miteinander zu reden und füreinander da zu sein und eben ihre Beziehung retten. Die erste Szene war so süß "Did you practice that?" und auch die Szene auf der Bank draußen, diese leichte, vertraute nette Plaudern. Und dann lässt sie ihn entgegen ihres Vorsatz und ihres Versprechens am Ende doch nicht an sich ran, als sie es eigentlich hätte tun sollen. Und anstatt sich ihm anzuvertrauen und sich an seiner Schulter auszuheulen, ertränkt sie ihren Kummer lieber wie früher schon öfter mit Tequila. SO kann das wirklich nix geben mit einem Happy End für die beiden in dieser Staffel. Nach der Vorschau und dem Writers Blog bin ich da auch eher nicht mehr zuversichtlich. Naja, dann halt in der 4. Staffel :-)

Musik: The Killers - All That Things That I Have Done

Gesehen: LOST 3x19 - The Brig

abgelegt unter: Mediales

- ACHTUNG Spoiler ! -

Ok, Locke hat wohl wirklich die Seiten gewechselt. Zwar ohne die Losties zu verraten, zumindest jetzt noch nicht. "On my own journey". Bah! Aber mich hat seine ganze "the island brought us here" Theorie schon immer genervt und das passt natürlich nun dazu. Allerdings fand ich die ganze Geschichte in dieser Folge viel zu langatmig erzählt, denn es war doch sehr vorhersehbar, was er vor hat und bis Sawyer das dann endlich tat verging mir einfach zu viel Zeit in der nix passiert ist. Davon abgesehen hat Locke sich mit dieser eiskalt geplanten Aktion aber für mich endgültig als die absolute Hass-Figur entpuppt. Eine absolut fiese, feige Ratte ist das. Jawohl! Spielt sich immer sonst wie auf, aber ist sich dann zu fein auch nur einen Finger dafür zu krümmen. Das darf Sawyer nun mit seinem Gewissen ausmachen.

Spannender war und ist aber doch die Frage, was es mit Naomi auf sich hat bzw. ob sie die Wahrheit sagt, was das Flugzeug-Wrack angeht. Denn dann stellt sich natürlich schon die Frage, was mit denen auf der Insel los ist. Leben sie noch? Oder ist es doch die Hölle? Oder ein ganz anderes Dasein? Sehr sehr merkwürdig.
Mal ganz logisch betrachtet, könnte Naomis Geschichte schon der Wahrheit entsprechen, denn man darf nicht vergessen, dass Desmond, Dharma, die Others und die Losties im Prinzip vier ganz unterschiedliche Geschichten und BIografien sind, die zwar (nur zufällig?) auf dieser Insel gelandet sind, aber nicht unbedingt auch miteinander zu tun haben. Natürlich ist die erste Vermutung, das jemand (genauer gesagt die Others) den Losties wieder irgendwie eine unwahre Geschichte erzählen will, denn auf der Insel wird ja gelogen und verschleiert wie sonst was. Aber können die denn auch so im Detail von Penelope und Desmond wissen, bzw. wissen, dass Penolope die Koordinaten der Insel erfahren hat (Ende Staffel 2)? Die unwahre Geschichte ist wohl doch eher das Flugzeugwrack, bei dem sich dann aber die Frage stellt, wer hat das inszeniert, denn wenn man glaubt, dass die Penelope / Naomi Verbindung war ist, dann gibt es irgendwo ein Wrack von Oceanic Flight 815. Inklusive der Leichen der Passagiere. Sehr sehr merkwürdig.

Die für mich im Moment aber noch viel dringendere Frage ist: Was für ein Spiel spielt Ben mit den Losties? Oder spielt Juliet mit Ben? Oder spielen Jack und Juliet mit den Losties? Oder spielt nur Juliet mit Jack? Und nicht zu vergessen, die Frage, die ich mir schon seit der Hälfte der Staffel stelle: Was ist eigentlich mit Walt und Michael :-)?

Last.fm spielt: Juli - Tage wie dieser

Fragen des Tages - 05. Mai 2007

abgelegt unter: Gemischte Tüte

  • Ist das "neue" Rad wirklich komplett in Ordnung?
  • Warum blockieren meine Wirbel ausgerechnet heute?
  • Warum gibt es keine kleinen Bennos mehr?
  • Alles wieder von vorne?

Was hat Max B bloß bisher geguckt?

abgelegt unter: Mediales

Ich hab DSDS von Anfang an erfolgreich boykottiert. So erfolgreich wie es halt geht, wenn in allen möglichen anderen Medien dann doch darüber berichtet wird. Ich hab von den x Staffeln insgesamt maximal 5 Minuten gesehen. Und davon vielleicht 2 Minuten vom Casting und 3 Minuten von den Shows. Ich hab nicht das Gefühl ich hätte was verpasst.
Dass aus der aktuellen Staffel ein Kandidat freiwillig ausgestiegen ist und es bei RTL deswegen große Aufregung gab, hab ich nur mitbekommen, weil ich nach längerer Zeit mal wieder TV Total als Abend-Unterhaltung nebenbei laufen hatte. Selbst SpOn berichtet aber drüber und ich dachte mir, dann lese ich mal was das für ein Typ ist. Von einem Teil der Medien wird er wegen seine Entscheidung auszusteigen immerhin so ein bisschen als Rebell dargestellt, der sich gegen die großen, bösen Musik- und Fernsehproduzenten zur Wehr setzt, die ihn unterdrücken wollen. Ich bin da noch etwas skeptisch und dieses SpOn Interview bestätigt mich darin.

Ich hatte schon damals den Eindruck: Hier geht es nicht um Musik oder darum, Talente zu fördern, hier geht's nur um Geld und Quoten. Ich hatte einfach Angst, nicht mehr meine Musik machen zu können -
Hallo?!?!? Konnte man als einigermaßen aufmerksamer Medien-Konsument (denn wie gesagt DSDS war und ist permanent und überall um uns herum Thema) jemals glauben, dass es bei dieser Sendung um Musik und Talentförderung ging? War nicht von Anfang an (oder spätestens nach der ersten Staffel) jedem mit ein bisschen Grips im Kopf klar, dass es nur um Geld und Quoten geht? Jede(r) der sich dennoch zu einem solchen Casting begibt und in dieser Show mitmacht, weiß ganz genau wie das Spiel läuft und auf was er sich einlässt. Und falls nicht... sorry, dann ist man einfach selbst schuld.

Aber durch diese ganze Geschichte hat der gute Max mit seiner Band nun natürlich viel mehr Aufmerksamkeit und Werbung als er es als erfolgreicher DSDS Gewinner der x-ten Staffel je hätte haben können. Wer redet denn noch von Alex Klaws? Oder denen, die nach ihm kamen und deren Namen ich schon längst wieder vergessen habe, weil sie ohne Unterstützung von RTL und der Zeitung mit den 4 Buchstaben längst wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sind, aus der sie so verzweifelt entkommen wollten.

TV Erinnerungen: Unser lautes Heim ("Growing Pains")

abgelegt unter: Mediales

Durch einen Fragebogen - dessen Beantwortung mir dann doch zu lange dauern würde - bin ich gerade an eine meine Lieblings-Comedy / Familien Serien der frühen 90er Jahre erinnert worden. "Unser lautes Heim" lief auf PRO7 und auch auf einem holländischen Sender, den wir damals via Kabelfernsehen empfangen konnte. Dort natürlich im Original, was ich damals natürlich noch viel cooler fand und sogar einige Folgen auf VHS gebannt habe. Irgendwo in einer Kiste in meinem ehemaligen Kinderzimmer liegen die vielleicht sogar noch.
Wie auch immer, ich mochte die Seavers. Alle miteinander. Und ganz besonders nett fand ich damals schon "Luke", der aber nur in einer halben Staffel oder so mitspielte. Da hat er sich halt warmgespielt für den großen "I'm the king of the world" Auftritt auf der Titanic.

leokirkgrowingpains

Ja, ich geb's zu, er sieht sehr sehr kindlich aus. Er war ja auch erst 16. Aber ich war damals auch noch über 10 Jahre jünger, deswegen passte das schon *g* Über die Serien Seite bei Wikipedia, bin ich auf die Seite des quasi - Hauptdarstellers Kirk Cameron gestoßen und dort läuft die Titelmelodie im Hintergrund. Herrje, da wird mir ja ganz anders. *in Erinnerungen schwelg*

Die DVD der 1. Staffel kostet 40 €. Die haben doch 'nen Knall! Ich glaube, ich kram eher mal die VHS Kassetten raus *g*