Grey's 3x22/23 - The Other Side Of This Life
abgelegt unter: Addicted to Grey's - ACHTUNG Spoiler ! -
Ich werde beide Serien mal getrennt behandeln
das Spin-Off (Arbeitstitel "Private Practice")
Was hat mir nicht gefallen? Einige Szenen / Dialoge erschienen mir zu konstruiert mit der Absicht möglichst schnell viel Informationen über die Figuren oder Beziehungen zu vermitteln. z.B. Addies erste Fahrstuhl-Szene mit Pete. Die Surferboy Szene war mir auch zu viel. Die Idee war witzig, aber so wie es lief war es total überzogen. Ich hab vieles von dem medizinischen Dialogen akustisch einfach nicht verstanden, aber mir waren die Patienten-Fälle dort auch erst mal ziemlich egal. Und dass diese Handlung 3/4 der Folge einnahm und Grey's somit für meinen Geschmack doch zu kurz kam.
Was fand ich ganz ok? Die veränderte Umgebung - Sunny California. Ich hab eine Zeit gebraucht, mich dran zu gewöhnen, weil es so gar nicht Grey's war. Aber gerade durch den Kontrast machte man halt den Unterschied der Serien deutlich, das war halt auch nicht schlecht. Sam und Naomi fande ich eher langweilig, jeden für sich und auch zusammen. Dass Pete als Figur ähnlich angelegt ist wie Mark und Alex. (Womanizer, no commitment) Einerseits vermutlich sinnvoll, weil Addison damit ihrem Männer-Typ treu bleibt *g*, aber andererseits doch auch ein bisschen langweilig.
Was hat mir gut gefallen? Die bunte Mischung von Fachrichtungen in dieser Praxis. Und dass die dann doch alle zusammenarbeiten, wenn es drauf ankommt. Und doch auch so was wie Freunde sind, auch wenn sie nicht immer so miteinander oder übereinander reden. Wie die Grey's Interns halt :-) Die meisten Figuren fand ich einfach sehr nett und würde deren weiteren Entwicklung vielleicht schon ganz gerne folgen.
Sam / Naomi: siehe oben.
Violet: die Psychologin, die selbst auch noch nicht mit ihrem (Liebes-)Leben zu Rande kommt.
Cooper: der Kinderarzt, der so beziehungsgestört ist, dass er sich nur noch übers Internet mit irgendwelchen jungen Frauen verabredet. Und dabei jedes Mal auf die Schnauze fällt. Ich fand ihn aber einfach irgendwie knuffig in seiner Art.
Dell (?): der Junge, der am Empfang arbeitet. Optisch zwar nicht so mein Typ, aber die Figur als solche ist zu witzig. Und dass er wohl in seine Chefin verknallt ist, macht es natürlich auch nicht uninteressant.
Pete: Ja, der war auch nicht ohne. Im Gegenteil. Optisch und von der ganzen Art her. Seine Reaktion in der Fahrstuhlszene war schon ziemlich cool und dass er sonst auch ein Mann der Tat ist. Und vermutlich hat er auch ein ganz großes Herz tief in sich drin. Ihm fehlt zum Glück auch die Arroganz die Mark und Alex oftmals an den Tag legen oder in der Vergangenheit gelegt haben.
Hab ich wen vergessen? Falls ja, kann die Figur nicht so wichtig gewesen sein :-)
Einiges von Addisons Aktionen und Reaktionen waren mir ein bisschen zu spontan, zu forciert, zu wenig erklärt, aber das schiebe ich mal darauf, dass einfach möglichst viel passieren und sich für sie verändern sollte. Und verändert hat sich ihr Plan nun wirklich und das hat mir schon sehr leid getan für sie. Die Szene "great man, other man, no baby" und ihre Krise im Fahrstuhl waren schon sehr traurig. Aber dann kam immerhin noch die Szene mit Pete im Treppenhaus. Auch da fand ich es zwar etwas überzogen, dass sie ihm direkt ihr Herz ausschüttet, aber die Szene an sich hat das dann wieder wettgemacht. "I'm going to kiss you. I'm going to kiss you with tongue. I'm going to kiss you, so you can feel it". Klare Ansage *g* Die beiden haben / hätten als Paar schon was. Die Chemie stimmt auf jeden Fall.
Und es gab schon einige wirklich klasse Szenen, gute und witzige Dialoge. Die drei Männer auf dem Schrottplatz oder die Szenen an der Kaffeemaschine. Alles in allem würde ich also wieder einschalten, wenn die Serie wirklich in Serie gehen sollte.
Grey's
Allzu viel gibt es aus Seattle diesmal gar nicht zu berichten. Aber kein Wunder, wo 3/4 der Folge doch in L.A. spielte.
George und Izzie gehen mir nach wie vor ein bisschen auf die Nerven und je länger das Drama dauert, desto unglaubwürdiger finde ich diese neuen Liebesgefühle inzwischen. Und es ärgert mich einfach, weil ich Callie sehr mag und weil ich die rein platonische Freundschaft zwischen George und Izzie auch sehr gut fand. Wieso musste daraus nun ein weiteres Liebesdrama werden? Sehr lustig waren die ganzen Brautjungfern Szenen. Da war Callie auch mal wieder oberklasse. Kriegt Burke nun auf einmal doch kalte Füße? Das wäre ja mal was ganz Neues. Andererseits wird ihm vielleicht doch jetzt erst klar, dass sein Bild von Cristina vielleicht nicht 100% stimmt und dass er sie anscheinend doch nicht so gut kennt. Ihm war ja wohl gar nicht klar, dass sie das mit der einfachen standesamtlichen Trauung ernst gemeint hat. Ob die beiden sich in zwei Wochen dann wirklich das Ja-Wort geben, wage ich im Moment noch zu bezweifeln.
Alex und Ava waren mal wieder sehr nett zusammen und Alex überhaupt wieder mal sehr goldig. Und ich merke, dass wir über Alex wirklich am wenigsten wissen. Vermutlich hat der wirklich noch ein ganz großes dunkles Geheimnis, das ihn zu dem Typen gemacht hat, der er gerade ist. Auf jeden Fall macht es ihn umso interessanter.
Mark war mir schon fast zu sehr "out-of-character", aber vielleicht haben wir den richtigen Mark bisher einfach noch nicht kennengelernt. Wenn er eigentlich doch öfter so ist wie in dieser Folge - und eigentlich schon in der letzten Folge, als er Addie wegen der Wette belügt - dann kann sogar ich allmählich verstehen, wie diese beiden Männer so lange so gut befreundet gewesen sein können. Dieser Mark, der das Gespräch mit Derek sucht, war auf jeden Fall nicht unsymphatisch. Derek war in dieser Szene aber auch zu witzig "...not that I can't relate" :-)
Dass Susan Grey nun auch das Zeitliche segnen musste, ist schade, denn damit besteht wirklich kaum noch eine Chance, dass Meredith und ihr Vater sich doch irgendwie noch mal näher kommen. Das machte die Szene deutlich, als die beiden während der ersten kleinen OP miteinander sprechen. Da tat mir Thatcher aber schon auch leid, weil er eigentlich genau weiß, was er falsch macht oder gemacht hat, aber es anscheinend (noch) nicht ändern kann. Naja und die Szene am Ende war dann natürlich erst recht traurig, und ich glaube nicht, dass Meredith da später noch mal einen Versuch machen wird wieder auf ihn zuzugehen. Und er wird es sicher auch nicht machen, weil er ohne Susan vermutlich gar nicht mehr wirklich lebenstüchtig ist. Schon alles sehr traurig irgendwie.
In den beiden Mer/Der Szenen hatte ich dann doch wieder ein bisschen Hoffnung, dass die beiden es endlich wieder schaffen, miteinander zu reden und füreinander da zu sein und eben ihre Beziehung retten. Die erste Szene war so süß "Did you practice that?" und auch die Szene auf der Bank draußen, diese leichte, vertraute nette Plaudern. Und dann lässt sie ihn entgegen ihres Vorsatz und ihres Versprechens am Ende doch nicht an sich ran, als sie es eigentlich hätte tun sollen. Und anstatt sich ihm anzuvertrauen und sich an seiner Schulter auszuheulen, ertränkt sie ihren Kummer lieber wie früher schon öfter mit Tequila. SO kann das wirklich nix geben mit einem Happy End für die beiden in dieser Staffel. Nach der Vorschau und dem Writers Blog bin ich da auch eher nicht mehr zuversichtlich. Naja, dann halt in der 4. Staffel :-)
Musik: The Killers - All That Things That I Have Done
Ich werde beide Serien mal getrennt behandeln
das Spin-Off (Arbeitstitel "Private Practice")
Was hat mir nicht gefallen? Einige Szenen / Dialoge erschienen mir zu konstruiert mit der Absicht möglichst schnell viel Informationen über die Figuren oder Beziehungen zu vermitteln. z.B. Addies erste Fahrstuhl-Szene mit Pete. Die Surferboy Szene war mir auch zu viel. Die Idee war witzig, aber so wie es lief war es total überzogen. Ich hab vieles von dem medizinischen Dialogen akustisch einfach nicht verstanden, aber mir waren die Patienten-Fälle dort auch erst mal ziemlich egal. Und dass diese Handlung 3/4 der Folge einnahm und Grey's somit für meinen Geschmack doch zu kurz kam.
Was fand ich ganz ok? Die veränderte Umgebung - Sunny California. Ich hab eine Zeit gebraucht, mich dran zu gewöhnen, weil es so gar nicht Grey's war. Aber gerade durch den Kontrast machte man halt den Unterschied der Serien deutlich, das war halt auch nicht schlecht. Sam und Naomi fande ich eher langweilig, jeden für sich und auch zusammen. Dass Pete als Figur ähnlich angelegt ist wie Mark und Alex. (Womanizer, no commitment) Einerseits vermutlich sinnvoll, weil Addison damit ihrem Männer-Typ treu bleibt *g*, aber andererseits doch auch ein bisschen langweilig.
Was hat mir gut gefallen? Die bunte Mischung von Fachrichtungen in dieser Praxis. Und dass die dann doch alle zusammenarbeiten, wenn es drauf ankommt. Und doch auch so was wie Freunde sind, auch wenn sie nicht immer so miteinander oder übereinander reden. Wie die Grey's Interns halt :-) Die meisten Figuren fand ich einfach sehr nett und würde deren weiteren Entwicklung vielleicht schon ganz gerne folgen.
Sam / Naomi: siehe oben.
Violet: die Psychologin, die selbst auch noch nicht mit ihrem (Liebes-)Leben zu Rande kommt.
Cooper: der Kinderarzt, der so beziehungsgestört ist, dass er sich nur noch übers Internet mit irgendwelchen jungen Frauen verabredet. Und dabei jedes Mal auf die Schnauze fällt. Ich fand ihn aber einfach irgendwie knuffig in seiner Art.
Dell (?): der Junge, der am Empfang arbeitet. Optisch zwar nicht so mein Typ, aber die Figur als solche ist zu witzig. Und dass er wohl in seine Chefin verknallt ist, macht es natürlich auch nicht uninteressant.
Pete: Ja, der war auch nicht ohne. Im Gegenteil. Optisch und von der ganzen Art her. Seine Reaktion in der Fahrstuhlszene war schon ziemlich cool und dass er sonst auch ein Mann der Tat ist. Und vermutlich hat er auch ein ganz großes Herz tief in sich drin. Ihm fehlt zum Glück auch die Arroganz die Mark und Alex oftmals an den Tag legen oder in der Vergangenheit gelegt haben.
Hab ich wen vergessen? Falls ja, kann die Figur nicht so wichtig gewesen sein :-)
Einiges von Addisons Aktionen und Reaktionen waren mir ein bisschen zu spontan, zu forciert, zu wenig erklärt, aber das schiebe ich mal darauf, dass einfach möglichst viel passieren und sich für sie verändern sollte. Und verändert hat sich ihr Plan nun wirklich und das hat mir schon sehr leid getan für sie. Die Szene "great man, other man, no baby" und ihre Krise im Fahrstuhl waren schon sehr traurig. Aber dann kam immerhin noch die Szene mit Pete im Treppenhaus. Auch da fand ich es zwar etwas überzogen, dass sie ihm direkt ihr Herz ausschüttet, aber die Szene an sich hat das dann wieder wettgemacht. "I'm going to kiss you. I'm going to kiss you with tongue. I'm going to kiss you, so you can feel it". Klare Ansage *g* Die beiden haben / hätten als Paar schon was. Die Chemie stimmt auf jeden Fall.
Und es gab schon einige wirklich klasse Szenen, gute und witzige Dialoge. Die drei Männer auf dem Schrottplatz oder die Szenen an der Kaffeemaschine. Alles in allem würde ich also wieder einschalten, wenn die Serie wirklich in Serie gehen sollte.
Grey's
Allzu viel gibt es aus Seattle diesmal gar nicht zu berichten. Aber kein Wunder, wo 3/4 der Folge doch in L.A. spielte.
George und Izzie gehen mir nach wie vor ein bisschen auf die Nerven und je länger das Drama dauert, desto unglaubwürdiger finde ich diese neuen Liebesgefühle inzwischen. Und es ärgert mich einfach, weil ich Callie sehr mag und weil ich die rein platonische Freundschaft zwischen George und Izzie auch sehr gut fand. Wieso musste daraus nun ein weiteres Liebesdrama werden? Sehr lustig waren die ganzen Brautjungfern Szenen. Da war Callie auch mal wieder oberklasse. Kriegt Burke nun auf einmal doch kalte Füße? Das wäre ja mal was ganz Neues. Andererseits wird ihm vielleicht doch jetzt erst klar, dass sein Bild von Cristina vielleicht nicht 100% stimmt und dass er sie anscheinend doch nicht so gut kennt. Ihm war ja wohl gar nicht klar, dass sie das mit der einfachen standesamtlichen Trauung ernst gemeint hat. Ob die beiden sich in zwei Wochen dann wirklich das Ja-Wort geben, wage ich im Moment noch zu bezweifeln.
Alex und Ava waren mal wieder sehr nett zusammen und Alex überhaupt wieder mal sehr goldig. Und ich merke, dass wir über Alex wirklich am wenigsten wissen. Vermutlich hat der wirklich noch ein ganz großes dunkles Geheimnis, das ihn zu dem Typen gemacht hat, der er gerade ist. Auf jeden Fall macht es ihn umso interessanter.
Mark war mir schon fast zu sehr "out-of-character", aber vielleicht haben wir den richtigen Mark bisher einfach noch nicht kennengelernt. Wenn er eigentlich doch öfter so ist wie in dieser Folge - und eigentlich schon in der letzten Folge, als er Addie wegen der Wette belügt - dann kann sogar ich allmählich verstehen, wie diese beiden Männer so lange so gut befreundet gewesen sein können. Dieser Mark, der das Gespräch mit Derek sucht, war auf jeden Fall nicht unsymphatisch. Derek war in dieser Szene aber auch zu witzig "...not that I can't relate" :-)
Dass Susan Grey nun auch das Zeitliche segnen musste, ist schade, denn damit besteht wirklich kaum noch eine Chance, dass Meredith und ihr Vater sich doch irgendwie noch mal näher kommen. Das machte die Szene deutlich, als die beiden während der ersten kleinen OP miteinander sprechen. Da tat mir Thatcher aber schon auch leid, weil er eigentlich genau weiß, was er falsch macht oder gemacht hat, aber es anscheinend (noch) nicht ändern kann. Naja und die Szene am Ende war dann natürlich erst recht traurig, und ich glaube nicht, dass Meredith da später noch mal einen Versuch machen wird wieder auf ihn zuzugehen. Und er wird es sicher auch nicht machen, weil er ohne Susan vermutlich gar nicht mehr wirklich lebenstüchtig ist. Schon alles sehr traurig irgendwie.
In den beiden Mer/Der Szenen hatte ich dann doch wieder ein bisschen Hoffnung, dass die beiden es endlich wieder schaffen, miteinander zu reden und füreinander da zu sein und eben ihre Beziehung retten. Die erste Szene war so süß "Did you practice that?" und auch die Szene auf der Bank draußen, diese leichte, vertraute nette Plaudern. Und dann lässt sie ihn entgegen ihres Vorsatz und ihres Versprechens am Ende doch nicht an sich ran, als sie es eigentlich hätte tun sollen. Und anstatt sich ihm anzuvertrauen und sich an seiner Schulter auszuheulen, ertränkt sie ihren Kummer lieber wie früher schon öfter mit Tequila. SO kann das wirklich nix geben mit einem Happy End für die beiden in dieser Staffel. Nach der Vorschau und dem Writers Blog bin ich da auch eher nicht mehr zuversichtlich. Naja, dann halt in der 4. Staffel :-)
Musik: The Killers - All That Things That I Have Done
So, 06.05.07, 23:49 Uhr
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