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7
Mai
2007

Fragen des Tages - 07. Mai 2007

abgelegt unter: Gemischte Tüte

  • Geht es meinem Rücken morgen endlich besser?
  • Werde ich es schaffen die neue Marzi Triologie erst zu kaufen, wenn sie vollständig ist?
  • Wird es uns den Infostand am Samstag verregnen?
  • Kriege ich allmählich mal die Kurve mich nicht zu verzetteln, sondern alles der Reihe nach zu erledigen?

Gelesen: Lumen (Christoph Marzi, 2006)

abgelegt unter: Mediales

Die Lycidas Triologie ist definitiv eine, die ich besser komplett am Stück gelesen hätte. Aber als mir das Cover des ersten Bands damals in der Buchhandlung ins Auge fiel, wusste ich schließlich noch nicht, dass es eine Triologie sein würde. Band 2 hab ich dann später bald nach dem Erscheinungstermin gekauft, es hat mir aber nicht so gut gefallen wie Band 1. Und deswegen hätte ich Band 3 fast verpennt, aber dann vor einigen Monaten doch gekauft und nun gelesen und das fand ich alles in allem doch wieder ganz gut. Wenn ich mich halt doch nur besser an die Ereignisse aus den vorherigen Bänden hätten erinnern können. Aber das ist mein Schicksal bei solchen Roman-Reihen und vor allem bei Fantasy Geschichten Bei Harry Potter vergesse ich auch so einiges bis der nächste Teil auf dem Markt ist.

Aber genug der Vorreden: In der Stadt der Schornsteine und der unterirdischen Metropole sind zwei weitere Jahre vergangen und es passieren wieder einige unheimliche, die Stadt bedrohende Dinge und wieder stellt sich die Frage, wer dahinter steckt (denn es sind nur augenscheinlich die beiden mächtigsten Familien Manderley und Mushroom) und vor allem wie Emily, Wittgenstein und all ihre Mitstreiter die Stadt retten können. Ich merke gerade, dass jemand der die ersten beiden Bände nicht kennt, das hier alles gar nicht verstehen kann :-)
Die Lycidas Triologie ist eine ungewöhnliche, unterhaltsame Fantasy Triologie, deren Orten und Zeiten einerseits schon den heutigen entsprechen (London des 21. Jahrhunderts), aber andererseits eben dann doch so gar nicht. Es gibt jede Menge klassischer Fantasy Elemente und Akteure, aber was es für mich doch hervorhebt ist der religöse bzw. religionskritische Ansatz des Ganzen. Immerhin dreht sich die grundlegende Haupthandlung um gefallene Engel und so was.

Auf jeden Fall hat mir Band 3 doch wieder gut gefallen nachdem mir die ganze Vampir-Geschichte in Band 2 zu düster war. Und zu blutig :-) Natürlich wird auch hier zum Teil bis aufs Blut gekämpft, aber es hält sich doch noch sehr im Rahmen. Und auch wenn mir einige Vorfälle und Wendungen in der Handlung doch zu sehr an den Haaren herbeigezogen waren, war ich doch wieder mal begeistert von der überbordenden Fantasie des Autors. Die mag zwar manchmal auch über die Stränge schlagen, aber so grundlegende Ideen waren einfach klasse. Wo die verschiedenen gefallenen Engel ihre neuen Himmel errichtet haben zum Beispiel. Gut gefallen hat mir auch, dass man als Leser ebenso wie die Hauptfiguren nie so genau weiß, wem man wie sehr trauen kann. Oder ob nicht einer von denen, denen man traut, vielleicht doch der Verräter ist.
Und nicht zu vergessen ist das ganze auch noch eine bzw. eigentlich sogar zwei sehr süße Liebesgeschichten, deren Ausgang ich hier aber nicht verraten möchte. Aber schön war's. Zum Teil sehr traurig, aber doch schön.

Einziger größerer Kritikpunkt ist - wie auch schon in Band 1 und 2 - die Erzählperspektive, die durch einen allwissenden Ich-Erzähler bestimmt wird. Und für mich widerspricht sich allwissend einfach mit einem Ich-Erzähler. Immerhin hatte ich mich nun in Band 3 dran gewöhnt, aber hin und wieder hat's mich doch noch gestört.

Alles in allem aber doch eine lesenwerte Triologie für Fans von nicht so ganz klassischen Fantasy-Geschichten. Und beim Googlen nach einem Bild des Covers hab ich entdeckt, dass schon Band 1 einer neuen Triologie auf dem Markt ist. Die werde ich aber dann hoffentlich doch erst kaufen, wenn alle drei Bände zu kriegen sind :-)
So beginnt die Geschichte...

Die Welt ist gierig und manchmal umschließen Nebel unsere Herzen, bis wir uns nicht einmal mehr daran erinnern können, wann unsere Träume zu sterben begannen. Emily Laing, die ihren Himmel gefunden zu haben glaubte, war achtzehn, als ihre Mutter starb und die Stadt der Schornsteine von fremden Nebeln heimgesucht wurde, die wie eine Krankheit durch die Straßen flossen und in deren trüben Schattenhaftigkeit sich Allerschlimmstes verbarg.
...und so beginnt Seite 98:

[....] Raum wie ein Duft, und dann legte Emily die Geige an und spielte eine Melodie, die das Flüstern umarmte und in Töne kleidete, die bis zu den Herzen der Menschen vordrangen und dort blieben, weil sie nie mehr verklingen wollten.

Am Morgen des nächsten Tages brachen wir in aller Frühe auf.
"Wir haben eine Verabredung", verkündete ich den beiden Mädchen beim Frühstück.
Dass die beiden keinen Schlaf gefunden hatten, sah man ihnen an.

Growing Pains - revived addiction?

abgelegt unter: Mediales

Was hab ich mir da angetan? Oder antun lassen? Durch diesen einen Fragebogen... Wenn man will, kann man Growing Pains nämlich gucken. Ähm, ich will mal nicht ins Detail gehen, aber ich hab gerade mal einen kurzen Blick in die erste Folge geworfen. Mutter - Sohn - Dialog zur Frage, warum die Mutter wieder arbeiten geht.

Maggie: Imagine you had to spend 15 years inside this house without ever going out to play. You'd gone crazy, wouldn't you? (Ben nickt zustimmend) Well, believe it or not, a lot of grown-ups feel the same way about work!
Ben: That's sick, Mom!

Ach ja, der kleine "pumpkin head". In der Sommerpause meiner US Serien wollte ich eigentlich mal einiges von meiner DVD Platte gucken. Und "Brothers & Sisters". Aber ich sehe mich schon in 150 Folgen Growing Pains abtauchen. Menno, diese Seriensucht ist schon was Schlimmes *g*

Edit: Nun hab ich die erste Folge ganz geguckt. Zu witzig und dabei ist natürlich der Look (Klamotten, Einrichtungen etc) auch ein Teil des Unterhaltungswerts. Aber eben auch Dialoge wie dieser zwischen Vater und Sohn:

Jason: What do you think your Mom would say ?
Mike: Well... you know. (überlegt) what's the phrase I'm looking for?
Jason: "No!" ?
Mike: Yeah, right.

Ich glaube ich muss mir für die nächsten Monate einen Serien-gucken-Zeitplan erstellen :-)

Computer Stöckchen

abgelegt unter: Nachgefragt

Vor einigen Tagen flog ein Stöckchen von der Dreisam bis an die Ruhr...

Was war Deine erste “echte” PC-Hardware?
Wir (meine Brüder und ich) bekamen zu einem Weihnachtsfest vor über 20 Jahren einen C16 geschenkt. Später gab's in unserem Haushalt dann natürlich auch einen C64 und diverse andere Commodore oder Amiga Computer und dann irgendwann Anfang der 90er einen gebrauchten 386 und danach alles weitere andere. Mein erste eigene Hardware war der Rechner an dem ich immer noch sitze. Gekauft Ende 2003.

Deine erste Anwendung welche Du benutzt hast?
Ich würde mal tippen, dass es Word war. Könnte es aber ehrlich nicht genau sagen.

Dein erstes Spiel?
Diese Frage hat mich gestern Abend und Bruder #3 und mich heute Nachmittag eine Weile beschäftigt. Ziemlich sicher war es auf dem oben genannten C16 Ghosttown, aber zur gleichen Zeit hatten wir dann auch schon Winterevents und einiges andere. Aber an Ghosttown erinnere ich mich noch am besten. Bzw. vor allem an das Lösungsheftchen, dass Bruder #2 dann irgendwann mal bestellt hatte. Das war auf blauem Papier kopiert. So was ganz Billiges. Aber hey, es waren die 80er. Gerne gespielt haben wir dann später aber auch Kaiser und Aztec Challenge und was man damals halt so spielte...

Hattest Du von Anfang an Spaß an der Materie?

Im Prinzip schon. Also an so einigen Spielen, aber nicht an Programmierung mit dem C64 oder so. Denn damit konnte man ja auch Programm schreiben. Bruder #2 hat das auch gemacht, aber mir war das damals zu hoch. Mit Windows und Office und allem war das dann schon was anderes, das hat mich dann schon interessiert und tut es noch heute. Und das Internet dann noch viel mehr.

Seit wann bist Du online und mit welchem Anbieter?
Online seit Ende 95/Anfang 96, glaube ich. Damals an der Uni Dortmund. Da gab's noch Einführungen in Telnet und so Zeugs und ganz merkwürdige Mailprogramme und alles noch sehr rudimentär, wenn man es mit den heutigen Möglichkeiten vergleicht. Aber das WWW fand ich sehr spannend. 1997/98 habe ich dann ein Auslandssemester in Stockholm verbracht und da hat es mich erwischt. Super ausgestattete Computer - Räume, rund um die Uhr zugänglich. Als ich wieder nach Hause kam, war mir klar, dass mir der sehr simple Zugang an der Uni (und eben nur dort) nicht mehr ausreichen würde. Ich hab dann für uns zu Hause einen Internet-Zugang angeleiert und das war etwas kompliziert, weil wir dazu erst noch den ISDN Anschluss einrichten lassen mussten. Und dann ging noch der PC kaputt. Aber ab Ende Juni / Anfang Juli 1998 lief es dann.
Online waren wir zuerst mit einem lokalen Internet-Anbieter. Die erste Telefonrechnung danach belief sich auf 180 DM und meine Mom ist fast vom Stuhl gefallen *g* Dann sind wir zu einem anderen regionalen kleinen Anbieter gewechselt, glaube ich. Irgendwann (2001?) dann zu 1&1 und entgegen all der (zum Teil sicher berechtigten) Kritik an diesem Unternehmen kann und konnte ich nie klagen. Ich bin da immer noch, mit 16000er DSL inzwischen. Und kann mir einen Alltag ohne permanenten Internet-Zugang zu Hause gar nicht mehr vorstellen.

Ich werfe dieses Stöckchen mal weiter an oceans77, strandkiesel und die Gräfin.

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