Heim-und-Herd-Prämie
abgelegt unter: Politik & GesellschaftWas lese ich da gerade auf diversen Nachrichten-Seiten? Auf Betreiben der CSU gibt es ab 2013 ein Betreuungsgeld für die Eltern, die ihre kleinen Kinder zu Hause erziehen und keinen Krippenplatz beanspruchen. Allmählich könnte ich kotzen, wenn ich mir diese familienpolitischen Vorschläge der Christsozialen anschaue. Da wird zugunsten der Besserverdienenden das Erziehungsgeld reformiert und auf 12 Monate beschränkt. Mit der Folge, dass viele Eltern, wenn sie Geld nicht nur verdienen möchten, sondern verdienen müssen, eine Betreuung für ihr Kleinkind organisieren müssen . Nun werden diese Krippenplätze wohl scheinbar geschaffen - und sind für die Eltern garantiert kostenpflichtig. Und nun kriegen die Eltern, die nicht arbeiten müssen oder möchten, dafür dass sie ihre Kinder zu Hause betreuen, dann doch auch wieder staatliche Unterstützung. Dann hätte man das Erziehungsgeld, dass bis zu drei Jahren gezahlt wird, doch gleich so lassen können, wie es war. ICH VERSTEH ES EINFACH NICHT MEHR! *kopfschüttel* Bzw. ich verstehe es im Prinzip schon, denn die bäuerlich-konservativen Wähler in Hintertupfing müssen doch an ihrem Familien- und Mutterbild festhalten können. Aber es ist doch alles so erbärmlich...
Di, 15.05.07, 19:55 Uhr
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