Die "Jugend von heute"
abgelegt unter: Mein Leben & ichWann genau haben Eltern und Lehrer eigentlich damit aufgehört, den Kindern und Jugendlichen beizubringen, dass man seine Mitmenschen (in der S-Bahn, im Zug usw.) nicht mit dem Abspielen lauter Musik auf die Nerven geht? Ich erinnere mich noch gut an eine Klassenfahrt in der 9. Klasse (1989) als wir zwar den Ghetto-Blaster mit im Zug hatten, aber wir uns nie im Leben getraut hätten, den so laut aufzudrehen, dass alle Mitreisenden hätten zuhören müssen. Wir hatten ihn noch nicht mal leise angestellt, sondern nur als Handgepäck dabei, weil das Ding zu sperrig war um es in einen Koffer oder eine Tasche zu packen.
Heute dröhnt die Musik aus jedem noch so kleinen Handy. Meist sehr scheppernd, aber das ist den jungen Leuten (ARHG, ich werde echt alt und spießig, wenn ich so rede) anscheinend egal. Und egal ist es ihnen auch, dass der gesamte Wagen ihren Lärm ertragen muss. Wann also genau fing das mit dem öffentlichen Musikhören eigentlich an? Wer ist schuld daran, dass ich mich jedes Mal, wenn ich meine Handy-Kopfhörer zu Hause vergessen hab, über meine Vergesslichkeit ärgern muss, weil ich dem Umgebungslärm nicht mehr entgehen kann?
Heute dröhnt die Musik aus jedem noch so kleinen Handy. Meist sehr scheppernd, aber das ist den jungen Leuten (ARHG, ich werde echt alt und spießig, wenn ich so rede) anscheinend egal. Und egal ist es ihnen auch, dass der gesamte Wagen ihren Lärm ertragen muss. Wann also genau fing das mit dem öffentlichen Musikhören eigentlich an? Wer ist schuld daran, dass ich mich jedes Mal, wenn ich meine Handy-Kopfhörer zu Hause vergessen hab, über meine Vergesslichkeit ärgern muss, weil ich dem Umgebungslärm nicht mehr entgehen kann?
Di, 22.05.07, 14:17 Uhr
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