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31
Aug
2007

RUB August 2007

abgelegt unter: Mediales

Ich glaub, ich muss bald anbauen. Oder weniger kaufen. Oder mehr lesen. Vermutlich alles drei. So sieht es im Moment aus im Regal Ungelesener Bücher.

gekauft
  • Outlander (Diana Gabaldon, 1991)
  • Der die was? - Ein Amerikaner im Sprachlabyrinth (David Bergmann, 2007)
  • Written in Bone (Simon Beckett, 2007)
  • Tannöd (Andrea Maria Schenkel, 2006)
  • "Ich bin doch kein Mörder" - Gerichtsreportagen 1989 - 2004 (Gisela Friedrichsen, 2004)

gelesen
zur Zeit
  • Harry Potter and the Philosopher's Stone (J.K. Rowling, 1997)
    Eigentlich wollte ich erst im Jersey Urlaub mit dem Harry Potter Marathon beginnen, aber in den nächsten zwei Wochen würde ich es vermutlich nicht schaffen, noch ein anderes Buch zu lesen, also ziehe ich den Marathon Start mal vor. Mal gucken ob meine Gelesen Liste in diesem Jahr dann noch was anderes enthalten wird :-)
rub0807

Gelesen: The Life and Times of The Thunderbolt Kid (Bill Bryson, 2006)

abgelegt unter: Mediales

Die drei Bücher, die ich bisher von Bill Bryson gelesen hab, haben mir alle sehr gut gefallen. "Notes From a Small Island" hab ich allerdings nur angefangen, aber nicht zu Ende gelesen, weil mir die britischen Inseln und die britische Kultur doch sehr sehr fremd ist. Erschreckend eigentlich, dass ich mich den USA in der Hinsicht näher fühle, auch wenn geografisch gar nichts dafür spricht.
Dieses Buch über seine Kindheit in Des Moines, Iowa in den 50er Jahren war auch sehr nett zu lesen. Unterhaltsam, witzig, aber irgendwie fehlte mir fürs 100% Vergnügen dann wohl doch ein bisschen Vorwissen über Fernsehsendungen, Erfrischungsgetränke und all so was, entweder weil ich halt viel zu jung oder doch viel zu weit weg von diesem Land bin.
So beginnt die Geschichte...

In the late 1950s, the Royal Canadian Air Force produced a booklet on isometrics, a form of exercise that enjoyed a short but devoted vogue with my father. The idea of isometrics was that you used any unyielding object, like a tree or a wall, and pressed against it with all your might from various positions to tone and strengthen different group of muscles. Since everybody already has access to trees and walls, you didn't need to invest in a lot of costly equipement, which I expect was what attracted my dad.
...und so beginnt Seite 98:

[...needed] to prepare a square meal in the wilderness and to fight off wildcats, grizzlies and paedophile scoutmasters: a Batman flashlight with signalling attachment (for bouncing messages off clouds); a rubber bowie knife.
I also sometimes carried an army surplus knapsack containing snack food and spare ammo, but I tended not to use it much as it smelled oddly and permanentely of cat urine, and impeded the free flow of the red beach towel that I tied round my neck for flight.

"Goodbye England's Rose..."

abgelegt unter: Politik & Gesellschaft

Heute vor genau zehn Jahren schlenderte ich mit Hai_di und einer weiteren Freundin durch den Schlosspark von Drottningholm. Ich selbst war seit gut vier Wochen für ein Auslandssemester in Stockholm und die beiden waren für eine Woche zu Besuch. Es war ein schöner, sonniger Tag, wir haben irgendwo im Schlosspark gepicknickt und uns im Laufe des Nachmittags gefragt, ob die Flaggen, die auf dem Schlossdach wehen, auch bei unsere Ankunft schon auf Halbmast hingen. Wir waren uns aber eigentlich ziemlich sicher, dass dies nicht der Fall gewesen war. Wir haben kurz überlegt, ob es vielleicht einfach nur bedeutet, dass die Königsfamilie nicht zu Hause ist. Aber eigentlich bedeuten Flaggen auf Halbmast doch was anderes. War irgendeine alte Tante gestorben? Oder irgendein alter bedeutender schwedischer Künstler / Politiker... ? Wirklich lange drüber gegrübelt haben wir allerdings nicht.
Auf dem Weg zurück zum Bus sind wir noch kurz im Kiosk vor den Schlosstoren gewesen (oder musste dort jemand von uns zur Toilette?) und dort fiel mein Blick auf die Titelseiten der schwedischen Gazetten: "Diana död!" war dort zu lesen neben einem Foto von Lady Di und einem unscharfen dunklen Bild eines zerstörten Autos. Meine Schwedisch-Kenntnisse reichten zum Glück aus um die entsprechenden Zeitungsmeldungen zu verstehen und auch wenn ich kein besonderer Fan von Königshäusern generell war, hat mich bzw. uns alle drei das doch geschockt.
In der Woche danach hab ich dann natürlich alle Meldungen in den Zeitungen und Fernsehen weiter verfolgt und war von den Bildern aus London doch sehr bewegt. Blumenmeere vor dem Palast und all das. Und ich hätte mir vorher nie vorstellen können, dass mein sonst äußerst cool auftretender englischer Flur-Mitbewohner Chris eine Woche später während der Trauerfeierlichkeiten mit Tränen in den Augen vorm Fernseher sitzt. Irgendwie war's schon eine traurige Woche. Oder ging das nur mir so...?
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