Nur mal in Kürze: "Private Practice" fand ich ganz nett, aber so wirklich großartig gefesselt hat es mich noch nicht. Die Geschichte von Violet und ihrer Patientin in diesem Warenhaus fand ich ziemlich öde. Und natürlich war es schön, dass Addison direkt mal beweisen kann, dass sie vor allem auch gut operiert! Aber dass der Krankenwagen so lange auf sich warten ließ... naja. Und natürlich musste Pete dann mit seinen Akupunktur-Nadeln ran.
Was mir aber sehr gut gefallen hat, waren - wie schon in der quasi-Pilotfolge bei Grey's - die Menschen in dieser Praxis und vor allem ihre Beziehung zueinander. Sam / Naomi finde ich zwar eher langweilig, aber Cooper finde ich nach wie vor knuffig, Violet ganz nett, den Jungen Dell irgendwie auch. Pete mag ich auf jeden Fall auch sehr und Addison fand ich in dieser Folge ziemlich klasse. Sie ist so eine schöne Mischung aus ernsthaft (im Beruf) und locker (privat, durch die Wohnung tanzen) und auch wenn sie sich meist doch gut im Griff hat, mag ich es auch besonders, wenn sie so ein bisschen ausflippt und dabei dann aber total den Faden verliert. Das macht sie einfach sehr sympathisch. Ich werde die Serie also wohl sicherlich erst mal weiterschauen, aber garantiert nicht mit ähnliche Interesse wie Grey's.
Von "Party of Five" hab ich am Samstag mit
Hai_di zusammen auch die ersten beiden Folgen geschaut und das war auch schon irgendwie cool. Ich konnte mich gar nicht mehr so genau an den Anfang erinnern, irgendwie dachte ich immer, die Eltern würden in der ersten Folge verunglücken und von da würde die Geschichte dann starten, aber es war doch ein bisschen anders. Auf jeden Fall sehr unterhaltsam und ich glaube, Chicago Hope muss nun als Bügel-Unterhaltung etwas hinten anstehen, bis ich die weiteren 20 Party of Five Folgen geschaut habe.
Und nachdem ich diese 15 Jahre alten Aufnahmen jetzt gesehen hab, trauere ich diesen Haaren doch ein bisschen hinterher :-)
