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10
Okt
2007

Gesehen (Kino): Stellungswechsel

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Obwohl die Geschichte natürlich von Filmen wie "The Full Monthy" inspiriert war, war es doch kein billiger Abklatsch, sondern eine sehr unterhaltsame deutsche Variante. Arbeitslose Männer unterschiedlichen Alters eröffnen einen "Begleitservice". Manches war natürlich schon ein bisschen klischeehaft, der Frauenversteher, der Macho, der eigentlich ein kleiner Junge ist und und und. Aber lustig war es auf jeden Fall. Das Ende kam zwar etwas sehr abrupt und war nicht so ganz verständlich, aber egal. Es war ein unterhaltsamer Kinoabend, was will man mehr...

Notizen 03

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Meinen Rechner konnten die im EDV Laden bisher noch nicht mal angucken, weil SOOOO viel zu tun ist. Super, ich hatte so gehofft, dass ich den morgen früh abholen kann. Oder noch besser, dass mein Bruder ihn heute nachmittag abholen kann.

++++++++

Manchmal wünsche auch ich mir die klaren Strukturen und Sicherheiten eines verbeamteten Bürojobs. Klare Arbeitszeiten, sichere Anstellung. Nicht so ein Durcheinander, wie ich es bisher immer hatte. Ein klitzekleinbisschen könnte mir das fast Sorgen machen...

++++++++

Sorgen machen mir hingegen wirklich die ungeklärten Geldangelegenheiten auf lokalpolitischer Ebene. Aber das verdränge ich besser mal bis morgen früh.

Gelesen: Harry Potter and the Half-Blood Prince (J. K. Rowling, 2005)

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Der Half-Blood Prince war der Band, der mir damals am wenigstens von allen bis dahin sechs gefallen hat und das war auch beim zweiten Lesen leider so. Mich haben vor allem zwei grundlegende Dinge ein bisschen gestört: Erstens, dass niemand auf die Idee kam, dass es sich bei dem Prince um Tom Riddle handeln könnte, denn zumindest das war meine erste Idee und dass das ich damit scheinbar alleine stand hat mich etwas irritiert. Und zweitens hätte ich mir für die ganze Aufdeckung der Horcruxes Geschichte eine etwas stringentere Handlung gewünscht. Ich fand es einfach dramaturgisch ein bisschen zu simple gestrickt, dass Dumbledore und Harry immer wieder die notwendigen Erinnerungen beschaffen und darin abtauchen und auf diesem Weg erfahren, was sie wissen müssen. So pfiffig ich die Idee des "pensieve" eigentlich finde, in Band 6 wurde sie in meinen Augen einfach überstrapaziert.
Alles in allem gab's natürlich aber auch einige spannende und interessante Momente und nach wie vor viele schöne ungewöhnliche magische Einfälle. Und mit dem Wissen aus Band 7 liest sich einiges natürlich auch noch mal anders...

So beginnt die Geschichte...

It was nearing midnight and the Prime Minister was sitting alone in his office, reading a long memo that was slipping through his brain without leaving the slightest trace of meaning behind. He was waiting for a call from a president of a far-distant country, and between wondering when the wretched man would telephone, and trying to suppress unpleasant memories of what had been a very long, tiring and difficult week, there was not much space in his head for anything else. The more he attempted to focus on the print on the page before him, the more clearly the Prime Minister could see the gloating face of one of his opponents.
...und so beginnt Seite 98:

[....you have] not told anybody that you know what the prophecy said?"
"No", said Harry.
"A wise decision, on the whole", said Dumbledore. "Although I think you ought to relax it in favour of your friends, Mr. Ronald Weasley and Miss Hermione Granger. Yes", he continued, when Harry looked startled. "I think they ought to know. You do them a disservice by not confiding something this important to them."
"I didn't want-"
"-to worry or frighten them?" said Dumbledore, surveying Harry over the top of his half-moon spectacles. "Or perhaps, to confess that you yourself are worried and frightened? You need your friends, Harry, As you so rightly said, Sirius would not have wanted you to shut yourself away."

Evas letzter Auftritt...

abgelegt unter: Politik & Gesellschaft

Nach dem Kinobesuch hätte ich den Offline Abend vielleicht mal nutzen sollen, um den Fernseher anzuschalten. Aber irgendwie war der Half-Blood Prince spannender und Kerner schaue ich aus Prinzip schon gar nicht. Und außerdem war das um 23.15 Uhr eh schon vorbei, oder? Naja, dann muss ich die Umstände des legendären Auftritt von Eva Hermann halt nachlesen. Das reicht eigentlich auch :-) Stefan Niggemeier berichtet darüber - wie zu erwarten - sehr lesenswert...

[....] Das eigentlich Erschreckende ist, wie dumm jemand sein kann, wie ahnungslos, wie dilettantisch und laienhaft in einer Medienwelt, in der sie sich seit vielen Jahren professionell bewegt. [....]
Mit der Art, wie sie sich selbst zum Opfer stilisierte, weil sie angeblich nur über die deutsche Geschichte „gesprochen” hat, hat sie sich mit einer Entschiedenheit selbst ins rechte Abseits gestellt, wie es kein fahrlässig oder böswillig verkürztes Zitat je geschafft hätte.

Sie hat nichts verstanden.
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