abgelegt unter: Addicted to Grey's
Juhu... The "Grey's" I love, is back. Seriously!
++++ ACHTUNG Spoiler ! ++++
Die ersten drei Folgen haben mir im Prinzip auch schon ganz gut gefallen, aber in dieser vierten passte für mich einfach alles. Und ich hatte so große Befürchtungen, dass die Izzie / George / Callie Geschichte mich auch in dieser Folge total nerven wird. Aber irgendwie hat sie das gar nicht. Ich fand es alles eigentlich gut gelöst.
Izzie merkt nun allmählich mal, welch großen Mist sie da angeleiert hat und was das alles wirklich für Auswirkungen hat. George, naja, George fand ich ein bisschen schwach in dieser Folge, aber der war wohl doch sehr geplättet von Callies Reaktion. Für ihn wäre es vermutlich einfacher gewesen, sie hätte ihn rausgeschmissen, aber dass sie ihm verzeiht hat ihn dann komplett überfordert. Wenn man die ganze dämliche Vorgeschichte mal außen vor lässt, war der komplette Izzie / Callie "Showdown" auf jeden Fall schon sehr unterhaltsam angelegt. "That explains the line at the salad-bar." Zu witzig, wie überhaupt so viele Kommentare in dieser Folge.
Und Callie wird endlich wieder zu der starken Person, die ich in der letzten Staffel so lieb gewonnen hab. Yeah! Wie sie auf den Freund der Patientin los gehen will oder wie sie Izzie dann später die Meinung sagt. Relativ ruhig, aber absolut richtig. "You should be humiliated, you should be ashamed!" Sie sprach mir aus der Seele und scheinbar kommt das allmählich auch in Izzies Hirn an und hoffentlich auch auf Dauer. Am Ende taten mir dann beide Frauen doch irgendwie leid, aber Callie auf jeden Fall noch mehr als Izzie.
Alex' Reaktion in dieser Folge kann ich eigentlich auch gut verstehen, denn genau wie der, fand ich Izzies plötzliche Gefühle für George unmöglich, unglaubwürdig und lächerlich. Dass er ihr am Ende die Kleenex Schachtel bringt, war aber schon irgendwie süß.
Die Patienten-Geschichten waren auch alle durchweg interessant, jede auf ihre Art. Die Frau mit dem gebrochenen Fuß, weil es für Callies Geschichte wichtig war. Die Nichte des Chiefs: was hab ich geheult... *schluchz* Und Adele regt mich schon wieder auf mit ihrem Egoismus, Camille unbedingt am Leben erhalten zu wollen. Der gelähmte Football-Player, der dazu führt, dass Derek Cristina auch mal den Kopf wäscht und das nicht zu unrecht. Wobei ihr Dialog mit Meredith in der Cafeteria auch zu schön war. "He says I'm selfish and competetive. What the hell is wrong with that?!?!?" oder "We were GREAT interns." Alles klar, träumt weiter :-)
Und um die ganze Folge nicht zu traurig, düster oder dramatisch werden zu lassen, gab's dann noch die falsche Entlassungs-Diagnose von Meredith und Norman. Ich fand's wirklich sehr komisch, was aber natürlich vor allem auch am Zusammenspiel von Meredith und Norman lag. Allein der Größen- und Figur-Unterschied der beiden war irgendwie witzig. Und natürlich die ganze "Yelling" Geschichte. Und als Highlight natürlich "Stop with the 'seriously'!"
Lexie gefällt mir immer besser und ich mache mir wegen ihr und Derek gar keine Sorgen. Ich war fast ein bisschen stolz, als sie Cristina gegenüber mal ein bisschen Widerworte gibt. Oder es zumindest probiert.
Und MerDer? *seufz* Die erste Szene war ja schon klasse "A weekend of sex?" - "Ah, now you're paying attention!" und dann das Ende... Ich fand's irgendwie richtig gut. Und da ich meine Meinung dazu heute morgen schon mal auf Englisch kund getan hab, kopiere ich das einfach mal hierher. Bin manchmal doch ein bisschen faul :-)
I didn't freak out about the last scene. Well I DID freak out because I LOVED that he finally said what he wants (and how he said it) and that she listened to it and didn't run off. It's a huge step for them to finally acknowledge that they are in different stages right now and I was so happy when Meredith said that she might be ready someday instead of flat out denying any desire to have a serious relationship at all.
I wasn't too upset about Derek's "What if I meet someone else?" either. It's not like he said, he's going to ditch Meredith in a heartbeat as soon as some other woman would be willing to commit to all these things. He said "I don't know." And I'm sure he doesn't know. And as much as I want to believe in MerDer as the "one and only true love of the universe", I don't know how long we could really expect Derek to wait for Meredith to get her act together. Even if he loves her more than anything, it might destroy him in some way, if he can't be with her the way he really wants (house, kids, lifetime) in the long run. He's not a saint, who can just give up all his dreams forever (or for a long time). And we all know he is no saint in a lot of other aspects too, but that's sort of off-topic now :)
Anyway I didn't think this last lines ruined the moment or anything, at least they didn't for me. Yet! I'm still an optimist and believe that Shonda wouldn't really go there and that she would not have Derek be seriously interested in somebody else. He might go on a date with someone but it never would turn into a serious relationship. I just can't imagine it. And I don't think he even wants to go on a date. In the promo with the chief he sounded less than enthusiastic about the prospect of dating...
Nächste Woche ist es eine Halloween Folge und die Vorschau schien auf jeden Fall schon mal sehr interessant. Gespenstisch, aber dadurch auch sehr lustig. Ich freue mich drauf...
Fr, 19.10.07, 22:26 Uhr
abgelegt unter: Fundstuecke
In der aktuellen ZEIT gibt es ein sehr lesenswertes Interview mit Brad Pitt. Und sicher nicht nur lesenswert für Menschen, die ihm was abgewinnen können. Sehr nett formuliert fand ich z.B. folgendes
ZEIT: Was war der Auslöser Ihres Engagements?
Pitt: Als ich zum ersten Mal nach Afrika reiste, dachte ich: Warum erfahre ich über die Probleme dieser Länder nichts in amerikanischen Zeitungen oder im amerikanischen Fernsehen? Ich komme nicht aus dem Scheinwerferlicht heraus, und diese Leute kommen nicht hinein. Vielleicht kann man das etwas zusammenlegen. Seitdem engagiere ich mich für die Dinge, an die ich glaube.
Aber auch seine Ansichten über Stadtarchitektur gefallen mir (quasi Stadtplanerin) doch auch sehr.
Kleine Anekdote am Rande des Interviews: Ich lese in einem kleinen Info-Kasten, dass Brad 1963 geboren ist. Rechne mal nach und stelle fest, der ist jetzt also 44. Und denke mir so:
"Mensch, der ist doch echt älter als ich dachte. Ich dachte der wäre erst so Mitte 30." Und dann fällt mir ein, dass ich selbst schon fast Mitte 30 bin und ich weiß schließlich, dass Brad einige Jährchen älter ist als ich. Aber ich finde mich nicht soooo alt *heul*
Das komplette Interview
"Duell mit dem Image" in der ZEIT, Nr. 43, 18.10.2007
Fr, 19.10.07, 21:46 Uhr
abgelegt unter: Aufgeschnappt
Nicht gerade ein Kompliment... Weder für den Freund, mit dem der Junge sprach, noch für die Mutter...
"Ey, du bist so dumm wie meine Mutter fett!"
Fr, 19.10.07, 21:39 Uhr
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abgelegt unter: Mediales
Alles in allem war das Buch über die Tücken der deutschen Sprache aus Sicht eines US-Amerikaners eigentlich ganz unterhaltsam zu lesen. Mir wurde erst mal wieder bewusst wie kompliziert unsere Sprache in mancher Hinsicht doch ist. Aussprache, Beugung, Reflexion und so weiter. Lustig fand ich auch die Hinweise darauf, welche Formulierungen eigentlich nur übersetzte englische Formulieren waren oder sind, die aber inzwischen fest in den deutschen Sprachgebrauch übergangen sind. Und besonders schön fand ich natürlich auch das Kapitel über "Denglisch" oder wie er es nennt "Doinglisch", weil Denglisch noch zu positiv klingt.
Ein bisschen gestört hat mich bei diesem Buch - ähnlich wie bei den letzten Werken von Bastian Sick - dass die Erzählung der ganzen Sprach-Anekdoten zum Teil doch sehr angestrengt und konstruiert wird. Aber vermutlich kann man ein solches Buch über Sprache auch nicht anders schreiben, wenn es noch einigermaßen unterhaltsam bleiben soll. Ich weiß auch gar nicht, wie ich das besser formulieren soll, aber irgendwie war es mir halt manchmal doch ein bisschen zu platt. Aber dennoch alles in allem lesenwert.
So beginnt die Geschichte...
Eine Woche lang kam ich mir "hasenclever" vor. Ich hatte ein neues deutsches Wort gelernt. Fast ein Jahr nach meinem Umzug von Chicago nach Deutschland sah ich eines Tages eine Straße in Hamburg, die Hasencleverstraße hieß. Das Wort "bienenfleißig" war schon vorher eines von meinen Lieblingswörtern, aber "hasenclever" fand ich noch viel schöner - fast so hübsch wie "dufte Biene". In den Tagen danach benutzte ich voller Begeisterung so oft wie möglich mein neues Wort. Alles, was ich mehr als nur clever fand, bezeichnete ich nunmehr als hasenclever. Die Reaktionen meiner einheimischen Mitmenschen darauf waren sehr unterschiedlich: Einige schienen gar nichts Ungewöhnliches zu bemerken, anderen haben lediglich leicht irritiert gelächelt und genickt. Nur eine einige Frau gestand mir etwas skeptisch: "Ich wusste nicht, dass Hasen besonders clever sind." Aber ich ließ mich nicht davon irritieren; ich hatte das Gefühl, zu den intelektuellen Tieren zu gehören.
...und so beginnt Seite 98:
[....] aber überhaupt nicht zu stören, wohl da sie damit aufgewachsen sind. Für mich war dies jedoch eine gewaltige Umstellung, denn schließlich werden die wenigen in den USA gezeigten fremdsprachlichen Filme mit Untertiteln versehen. Die bemerkenswertesten Ausnahmen hiervon waren die Kung-Fu- und Godzilla-Filme der siebziger Jahre, welche mich und meine Klassenkameraden allerdings auch gehörig irritierten - nicht nur weil die Lippenbewegungen gar nicht zu den Stimmen passten, sondern auch wegen Godzillas etwas ungewöhnlicher Monsterweltherrschaftsstrategie. Wieso er immer wieder Tokio angriff, während alle anderen böswilligen Ungetüme New York im Visier hatten, war für uns einfach unerklärlich.
Fr, 19.10.07, 21:23 Uhr
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