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25
Dez
2007

Katalogisierungs-Ablenkung

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Ich frage mich, ob ich irgendwann auch mal wieder gut gelaunt aus dem Krankenhaus nach Hause kommen werde. Aber es zehrt einfach doch auch an meinen Nerven, meine Mutter so schwach und hilflos zu sehen. Und nie zu wissen, was nun das richtige Verhalten ist: Gut zureden? Motivieren? Schimpfen, weil sie sich hängen lässt? Und dann kommt noch eine unterbesetzte Station und pampiges Personal dazu. Ich bin nach zwei Stunden immer schon genervt davon und hab dann immer ein schlechtes Gewissen, dass ich meine Mutter dort erst mal noch zurücklassen muss.

Ablenkung zu Hause schafften dann zwei Folgen Party of Five, die Staffel liegt seit Monaten auch nur halb geguckt hier rum. Aber das war wirklich eine nette Serie, merke ich gerade wieder. Und nun hab ich außerdem den zweiten Regalmeter Bücher für librarything katalogisiert. Jetzt fehlen ja auch nur noch über fünf Meter Bücherregale. Aber somit entdecke ich doch mal wieder, welche Bücher ich eigentlich alle besitze :-)

Nun muss ich nur mal überlegen, ob ich noch eine Folge gucken, weiter katalogisiere, noch eine Runde Poker spiele oder mich dazu aufraffen kann, einen dickeren Roman anzufangen. Da ich zur Zeit oft nicht so in Lese-Stimmung bin, schrecke ich davor noch etwas zurück, denn in so einen Roman finde ich dann immer so schwer wieder rein. Ich glaube, es wird Pokern und Party of Five nebenbei. Bis ich dann irgendwann müde ins Bett falle und mich dann hoffentlich nicht allzu düstere Gedanken vom Einschlafen abhalten. Manchmal wünsche ich mir ja doch, dass mir das Heulen leichter fallen würde, dann ginge es mir vielleicht ein bisschen besser. Vielleicht sollte oder muss ich mir aber einfach ein Beispiel an Addison Montgomery Shepherd nehmen:

Actually I'm feeling the need to do some cyring, but my tearducts seem to be too proud, so I'm going to do some drinking instead..."

Gelesen: Dorfpunks (Rocko Schamoni, 2005)

abgelegt unter: Mediales

Vor einigen Wochen hab ich Rocko Schamoni als Gast bei "Zimmer Frei" gesehen und fand den sehr sympathisch. Heinz Strunk hat die Lobhudelei gemacht und dessen Buch fand ich auch nicht schlecht, also dachte ich, muss Dorfpunks doch eigentlich auch ganz gut sein. Und es war auch nicht schlecht. Dass ich den Faden der Geschichte so oft verloren hab, lag vermutlich wirklich daran, dass ich das Buch so oft zur Seite gelegt habe. Ganz so fesselnd war es also wohl doch nicht :-) Aber schon ganz ok. Ich hab es Bruder #2 geliehen, deswegen gibt's nun auch keine Zitate...