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23
Jan
2008

Der Job nervt...

abgelegt unter: Arbeitswelt(en)

Nach einem Tag wie heute, bin ich mal wieder fest entschlossen mein Fernstudium doch intensiver betreiben. Motivation genug, um mir auf lange Sicht einen anderen Job zu suchen, hab ich heute auf jeden Fall bekommen. Manchmal nervt einfach alles. Oder noch nicht mal alles, aber entscheidende Dinge. Am liebsten hätte ich abends einen Punchingball im Büro gehabt um mich irgendwie abzureagieren. Sport treiben wäre vielleicht auch eine Alternative gewesen, vielleicht sollte ich da wirklich mal aktiver werden. Aber es wäre eh zu spät gewesen heute. So sitze ich also hier, blogge mir meinen Frust von der Seele, schaffe es heute schon wieder nicht über die Nokia Demo zu bloggen, und schaue nebenbei die erweiterten Grey's Folgen mit Audiokommentar. Das zumindest ist unterhaltsam...

Hyänen geben keine Ruhe...

abgelegt unter: Mediales

Ich hab heute so einiges über Heath Ledger gelesen und in fast allen Artikeln stand, dass er dem ganzen Hollywood Rummel um seine Person gar nichts abgewinnen konnte, im Gegenteil. Er hat sich wohl mehrfach mit Fotografen angelegt. Und dann lese ich in einem langen Artikel bei EW.com Folgendes

Within minutes of the story breaking, some 300 entertainment reporters, cameramen, photographers, and fans began to descend on Ledger's building, creating a tableau that resembled a grisly perversion of a movie premiere. Bystanders snapped photos on cellphones and paparazzi climbed the fire escape of the building across the street hoping for shots into Ledger's fourth-floor loft.
Ich könnte kotzen! Ob es nun Selbstmord war oder eine versehentliche Überdosis von Schlaftabletten. Ob er nun schon länger drogenabhängig und/oder depressiv war, ist alles egal. Dieses Verhalten der Presse ist einfach widerlich!

Meine Mom kommt nächste Woche nach Hause!

abgelegt unter: Mein Leben & ich

Zumindest ist das der Plan der behandelnden Ärzte und natürlich nur unter der Voraussetzung, dass nun keine weitere Komplikationen auftreten.

Ich bin noch ganz fassungslos. Aber vor Freude natürlich. Home, sweet Home :-) Gestern Nachmittag hat sie am Telefon zu Bruder #3 schon gesagt, dass es gute Nachrichten gibt, aber sie wollte nicht verraten welche. Da war ich dann doch erst mal etwas perplex, denn so eine Geheimnistuerei hatten wir ja noch nie.
Kurz bevor ich dann heute Morgen ins Krankenhaus fahren wollte, rief mich der Sozialdienst an und wollte nun Details wissen wegen des Antrags auf Pflegestufe? Häh, wie, was? Pflegestufe? Die Ärzte im Krankenhaus hätten das so an sie weitergegeben und ich, die ich immer der Meinung war, dass erst noch eine Reha folgt, war natürlich doch ganz baff. Pflegestufe klingt halt auch gleich so nach endgültig und auf immer auf Pflege angewiesen und und und. Und ich dachte eigentlich, eine Reha wäre dazu da, eben genau das zu verhindern und Patienten wieder alltagsfit zu machen.

Nunja, im Krankenhaus wurde ich dann auf dem Flur schon von meiner Mom empfangen, die saß dort im Rollstuhl und wartete darauf zur Krankengymnastik gefahren zu werden. Und sie hatte sehr guter Laune. Wie sich herausstellte, halten die Ärzte eine Reha nun doch nicht mehr für notwendig und sie hat auch ziemlich klar zu verstehen gegeben, dass sie keine Lust hat noch weitere drei Wochen woanders in einer Klinik verbringen zu müssen. Ok, wenn sie nach Hause will, kommt sie nach Hause. Ihr Wunsch ist mir Befehl. Ganz ernsthaft. Ich hab nur kurz mit ihr sprechen können, weil ich halt auch nicht warten wollte/konnte bis sie eine Stunde später wieder von der Krankengymnastik zurück kam.

Stattdessen hab ich dann noch kurz mit der Mitarbeiterin des Sozialdiensts gesprochen und alles weitere geregelt. Sie beantragen nun die vorläufige Pflegestufe 1, wir kümmern uns selbst um einen ambulanten Pflegedienst (und meine Mom hat da schon sehr genaue Vorstellung welcher Dienst es nicht sein kann/darf *g*) und dann schauen wir mal weiter. Wenn sie in den nächsten Tagen weiterhin solche Fortschritte macht, braucht sie so viel Unterstützung auch gar nicht mehr, glaube ich. Und vielleicht sieht der Gutachter des MDK das später auch so.
Aber bis dieser Gutachter sie zu Hause begutachtet, hat sie die vorläufige Pflegestufe wohl auf jeden Fall sicher und das ist für die ersten Tage zu Hause sicher schon mal sehr hilfreich. Es geht letztendlich vor allem darum, dass ihr morgens jemand hilft beim Anziehen und Waschen und so weiter. Alles andere kriegen wir Kinder nachmittags / abends schon geregelt, denke ich. Genauso wie den Haushalt, das lief bisher in ihrer Abwesenheit ja auch so. Vielleicht nicht ganz ihren Vorstellungen entsprechend *g*, aber das kann sie dann schließlich alles selbst begutachten und Arbeitsaufträge erteilen und und und. Wenn sie denn nur dann endlich wieder zu Hause ist.

Unterschwellig mache ich mir noch ein klein bisschen Sorge, dass ich mich zu früh freue, und doch noch irgendwas diese Pläne durchkreuzt. Aber sie hat nun in den letzten neun Wochen wirklich genug mitgemacht, jetzt ist es höchste Zeit für gute Nachrichten. Und nur gute Nachrichten...