Bilingual Dilemma
abgelegt unter: Mein Leben & ichAuf einer ÖPNV Odyssee durch den Pott kann man schon mal auf dumme Gedanken kommen. Ich habe ja nun schon seit langem auch einen livejournal Account, allerdings betreibe ich mein Journal dort nicht, sondern hab mich dort eigentlich nur angemeldet, um bei Hai_di, oceans77 und einigen anderen, die ich dort über Hai_di kennengelernt habe, nicht anonym kommentieren zu müssen. Und ich hab den Account auch, um Zutritt zu einigen Fan-Communities zu erhalten. Alles in allem finde ich das Livejournal System etwas kompliziert, aber das ist vermutlich nur eine Gewöhnungssache. Alles in allem finde ich so Blogsysteme wie twoday.net aber schon besser. Die ganzen Communities bei Livejournal und die Möglichkeit dort schnell Gleichgesinnte kennenzulernen hat natürlich aber auch was.
In der letzten Zeit bemerke ich an mir die Tendenz in Kommentaren, die ich in anderen englischsprachigen Journals hinterlasse, Dinge zu erzählen, die eigentlich dort nichts zu suchen haben, sondern wenn dann halt eher in einem eigenen Journal von mir. Wenn ich der englischsprachigen (Livejournal) Welt oder den paar Menschen, die ich dort kenne, etwas mitteilen oder von mir erzählen möchte, sollte ich das dann eben wirklich auch in meinem eigenen Journal tun.
Und nun stellt sich die Frage: die Beiträge von hier übersetzen, also doppelt bloggen, was dann schon noch mehr Zeit in Anspruch nehmen würde. Oder mal hier mal dort bloggen, aber nach welchem Kriterium sollte ich denn auswählen, wo ich was erzähle? Soll ich in so einem Fall eines doppelten Eintrags, dann hier nur dorthin verlinken? Oder sollte ich den englischen Text einfach auch hier veröffentlichen.
Das würde dann in der letztendlichen Konsequenz vermutlich dazu führen, dass ich fast ausschließlich auf Englisch blogge, denn ich kenne mich doch zu gut: Wenn ich erst mal mit so was anfange, dann will ich dann auch dort all das los werden, was ich eben loswerden will. Und ich liebe die englische Sprache nun mal, das kann ich gar nicht verhehlen. Aber sollte das ein Grund sein, auch auf Englisch zu bloggen? Schwierig, schwierig... Und sind diese Gedanken nicht schon wieder total unnütze Spielerei? Andererseits, ist da nicht auch alles andere hier.
Eine leise Stimme in meinem Kopf sagt mir:
"Mach einfach, was du (im Moment) für richtig hältst. Das ist dein Blog und du entscheidest. Du hast bisher auch in erster Linie für dich gebloggt, weil du etwas erzählen/loswerden wolltest. Unabhängig davon ob das nun ein oder zwei oder 20 Personen lesen. Unabhängig davon, welche Sprache die Leser sprechen..".
Und eine andere Stimme sagt:
"Hier, wo du bisher in Deiner Muttersprache gebloggt hast, nun auf einmal auf Englisch anzufangen, ist ziemlich bescheuert. Die werden dich alle für bekloppt halten. Und wer sagt denn, dass das nicht nur eine verrückte Phase von dir ist. Und wieso bildest du dir eigentlich ein, auf Englisch bloggen zu können, wie überheblich bist du eigentlich?"
Und dann fängt die andere Stimme wieder an und die fängt fröhlich an zu singen:
"Zwei mal drei macht vier, widewidewitt, und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide-wie sie mir gefällt."
Auf Blog reimt sich da im Moment nix, aber ich versteh ja, was die Stimme meint...
Aber ich bin immer noch etwas ratlos. Nun hab ich über 90 Minuten damit verbracht mein Livejournal zumindest optisch etwas aufzuhübschen und vielleicht gibt's gleich auch eine kurze englische Fassung dieses Dilemma Eintrags. Auf der Odyssee hatte ich mir auch schon überlegt, wie ich davon (egal in welcher Sprache) auch noch erzähle, aber das wird mir nun wohl doch zu viel. Ich hab morgen noch viel vor und wirklich wenig geschlafen in dieser Woche. Und in der letzten Nacht eh kaum...
In der letzten Zeit bemerke ich an mir die Tendenz in Kommentaren, die ich in anderen englischsprachigen Journals hinterlasse, Dinge zu erzählen, die eigentlich dort nichts zu suchen haben, sondern wenn dann halt eher in einem eigenen Journal von mir. Wenn ich der englischsprachigen (Livejournal) Welt oder den paar Menschen, die ich dort kenne, etwas mitteilen oder von mir erzählen möchte, sollte ich das dann eben wirklich auch in meinem eigenen Journal tun.
Und nun stellt sich die Frage: die Beiträge von hier übersetzen, also doppelt bloggen, was dann schon noch mehr Zeit in Anspruch nehmen würde. Oder mal hier mal dort bloggen, aber nach welchem Kriterium sollte ich denn auswählen, wo ich was erzähle? Soll ich in so einem Fall eines doppelten Eintrags, dann hier nur dorthin verlinken? Oder sollte ich den englischen Text einfach auch hier veröffentlichen.
Das würde dann in der letztendlichen Konsequenz vermutlich dazu führen, dass ich fast ausschließlich auf Englisch blogge, denn ich kenne mich doch zu gut: Wenn ich erst mal mit so was anfange, dann will ich dann auch dort all das los werden, was ich eben loswerden will. Und ich liebe die englische Sprache nun mal, das kann ich gar nicht verhehlen. Aber sollte das ein Grund sein, auch auf Englisch zu bloggen? Schwierig, schwierig... Und sind diese Gedanken nicht schon wieder total unnütze Spielerei? Andererseits, ist da nicht auch alles andere hier.
Eine leise Stimme in meinem Kopf sagt mir:
"Mach einfach, was du (im Moment) für richtig hältst. Das ist dein Blog und du entscheidest. Du hast bisher auch in erster Linie für dich gebloggt, weil du etwas erzählen/loswerden wolltest. Unabhängig davon ob das nun ein oder zwei oder 20 Personen lesen. Unabhängig davon, welche Sprache die Leser sprechen..".
Und eine andere Stimme sagt:
"Hier, wo du bisher in Deiner Muttersprache gebloggt hast, nun auf einmal auf Englisch anzufangen, ist ziemlich bescheuert. Die werden dich alle für bekloppt halten. Und wer sagt denn, dass das nicht nur eine verrückte Phase von dir ist. Und wieso bildest du dir eigentlich ein, auf Englisch bloggen zu können, wie überheblich bist du eigentlich?"
Und dann fängt die andere Stimme wieder an und die fängt fröhlich an zu singen:
"Zwei mal drei macht vier, widewidewitt, und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide-wie sie mir gefällt."
Auf Blog reimt sich da im Moment nix, aber ich versteh ja, was die Stimme meint...
Aber ich bin immer noch etwas ratlos. Nun hab ich über 90 Minuten damit verbracht mein Livejournal zumindest optisch etwas aufzuhübschen und vielleicht gibt's gleich auch eine kurze englische Fassung dieses Dilemma Eintrags. Auf der Odyssee hatte ich mir auch schon überlegt, wie ich davon (egal in welcher Sprache) auch noch erzähle, aber das wird mir nun wohl doch zu viel. Ich hab morgen noch viel vor und wirklich wenig geschlafen in dieser Woche. Und in der letzten Nacht eh kaum...
Fr, 08.02.08, 23:53 Uhr
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