Gelesen: Der Besuch des Leibarztes (Per Olov Enquist, 2001)
abgelegt unter: MedialesDer erste Band der "von Elke Heidenreich erlesenen" BRIGTTE Edition. Und ich glaube, das war schon ein sehr guter Auftakt für diese Edition. Mir hat die Geschichte auf jeden Fall gut gefallen, auch wenn ich gestehen muss, dass ich an einigen Stellen mit der Erzählung oder der Sprache ein bisschen Probleme hatte. Aber das könnte ich gar nicht genauer in Worte fassen, es war irgendwie... weiß auch nicht. Ich fand es zum Teil schwierig zu lesen, aber das mag eine sehr subjektive Sache sein. An anderen Stellen fande ich Sprache und Erzählstruktur einfach nur ganz ganz wunderschön. Und die Geschichte an sich sowieso. Eine große Liebesgeschichte, die leider - wie vermutlich so viele andere - unter den gegebenen Umständen gar keine Chance haben konnte. Und genau deswegen ist es ja so traurig.
So beginnt die Geschichte...
Am 5. April 1786 wurde Johann Friedrich Struensee als Leibarzt des dänischen Königs Christian VII angestellt und vier Jahre später hingerichtet.
Zehn Jahre danach, am 21. September 1782, als der Ausdruck "die Struenseezeit" bereits ein Begriff geworden war, berichtete der englische Gesandte in Kopenhagen, Robert Murray Keith, seiner Regierung über eine Begebenheit, deren Augenzeuge er gewesen war. Er fand die Begebenheit bestürzend.
Deshalb berichtete er.
Und so beginnt Seite 98.
Gegen Morgen hatten sie sich geliebt, sehr still, und als sie ging, hatte er geschlafen, wie ein glückliches Kind.
So beginnt die Geschichte...
Am 5. April 1786 wurde Johann Friedrich Struensee als Leibarzt des dänischen Königs Christian VII angestellt und vier Jahre später hingerichtet.
Zehn Jahre danach, am 21. September 1782, als der Ausdruck "die Struenseezeit" bereits ein Begriff geworden war, berichtete der englische Gesandte in Kopenhagen, Robert Murray Keith, seiner Regierung über eine Begebenheit, deren Augenzeuge er gewesen war. Er fand die Begebenheit bestürzend.
Deshalb berichtete er.
Und so beginnt Seite 98.
Gegen Morgen hatten sie sich geliebt, sehr still, und als sie ging, hatte er geschlafen, wie ein glückliches Kind.
Do, 03.11.05, 13:28 Uhr
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