Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets
abgelegt unter: Mein Leben & ichFührt die Erleichterung darüber, dass ich endlich wieder einen Job hab, dazu, dass ich mich mehr als wohl üblich mit meiner "Firma" identifziere? Oder fördert dieser Job einfach nur tief vergrabene, aber immer schon vorhandene Identitätsgefühle zu Tage :-)?
Seit gut einer Woche arbeite ich nun mitten im Ruhrgebiet. Für das Ruhrgebiet. Zu und über Themen aus dem Ruhrgebiet. Und ich merke immer mehr: Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets! Auch wenn ich gar nicht aus einer der großen Ruhrgebietsstädte stamme oder dort wohne. Aber meine Stadt und mein Kreis gehören dennoch offziell administrativ dazu. Und ich hab mich hier an der Schnittstelle zwischen Sauerland, Bergischem Land und Ruhrgebiet auch immer schon eher dem Ruhrgebiet zugehörig gefühlt als eben z.B. dem Sauerland. Denn mal ernsthaft: will man zu einer Region gehören, auf die es (beim Eishockey) Schmäh-Gesänge gibt wie: "Kühe, Schweine, Iserlohn!" ?!?! Na, also...
Aber mal im Ernst: Ich glaube, die Arbeit im und fürs Ruhrgebiet wird mir gefallen. Sehr sogar. Es mag auch daran liegen, dass die Sachen und Themen, in die ich mich nun allmählich einarbeite auch wieder mehr mit meinem Studium zu tun haben als bei dem Job, den ich vorher einige Jahre gemacht habe. Es ist einfach alles etwas weniger theoretisch und weniger abstrakt, sondern "handfester" und "fassbarer". Irgendwie. Also ich find's schon alles sehr sehr nett.
Und mir fällt mal wieder auf wie interessant und unterschiedlich und vielfältig und somit eben für die Arbeit sehr abwechslungsreich das Ruhrgebiet nun mal ist. Und ich freue mich drauf mit und zu so vielen unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen arbeiten zu können. Oder eben zumindest mit allem zu tun zu haben.
Letzten Freitag war ich mit meinen Kollegen zum Weihnachts-Essen im Casino Zollverein und wir haben auf Zollverein auch noch eine Führung mitgemacht, bei der ich dann sogar noch einiges neues erfahren habe, denn bisher war ich immer nur privat und zu anderen Anläßen (Ausstellungen, Radtour etc) dort. Und ich hab eben gemerkt, dass ich das alles dort - die Geschichte, die Gebäude, die Umgebung - nicht nur einfach "interessant" finde, sondern auf genau diese Geschichte und diese Gebäude und was jetzt (durch die IBA Emscher Park) draus geworden ist irgendwie ein bisschen stolz bin. "Mein Ruhrgebiet" eben. Und mir wurde wieder mal bewusst, dass es noch so viele Orte (auf der Route Industriekultur) gibt, die ich noch immer nicht besucht habe. Das werde ich wohl nächstes Jahr mal nachholen.
Seit kurzem ziert das Display meines Handys nun also ein Foto von Schacht XII und wenn es klingelt singen Herbert und ein Chor von 40.000 Leute die ersten beiden Zeilen des Steigerlieds. Ganz schön bekloppt, oder? Mein Arbeitgeber wäre stolz auf mich, wenn er das wüßte *g*
Passend dazu jetzt noch ein Link zu einer neugestarteten Aktion, mit der Essens Bewerbung als Kulturhauptstadt 2010 unterstützt werden soll.

Seit gut einer Woche arbeite ich nun mitten im Ruhrgebiet. Für das Ruhrgebiet. Zu und über Themen aus dem Ruhrgebiet. Und ich merke immer mehr: Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets! Auch wenn ich gar nicht aus einer der großen Ruhrgebietsstädte stamme oder dort wohne. Aber meine Stadt und mein Kreis gehören dennoch offziell administrativ dazu. Und ich hab mich hier an der Schnittstelle zwischen Sauerland, Bergischem Land und Ruhrgebiet auch immer schon eher dem Ruhrgebiet zugehörig gefühlt als eben z.B. dem Sauerland. Denn mal ernsthaft: will man zu einer Region gehören, auf die es (beim Eishockey) Schmäh-Gesänge gibt wie: "Kühe, Schweine, Iserlohn!" ?!?! Na, also...
Aber mal im Ernst: Ich glaube, die Arbeit im und fürs Ruhrgebiet wird mir gefallen. Sehr sogar. Es mag auch daran liegen, dass die Sachen und Themen, in die ich mich nun allmählich einarbeite auch wieder mehr mit meinem Studium zu tun haben als bei dem Job, den ich vorher einige Jahre gemacht habe. Es ist einfach alles etwas weniger theoretisch und weniger abstrakt, sondern "handfester" und "fassbarer". Irgendwie. Also ich find's schon alles sehr sehr nett.
Und mir fällt mal wieder auf wie interessant und unterschiedlich und vielfältig und somit eben für die Arbeit sehr abwechslungsreich das Ruhrgebiet nun mal ist. Und ich freue mich drauf mit und zu so vielen unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen arbeiten zu können. Oder eben zumindest mit allem zu tun zu haben.
Letzten Freitag war ich mit meinen Kollegen zum Weihnachts-Essen im Casino Zollverein und wir haben auf Zollverein auch noch eine Führung mitgemacht, bei der ich dann sogar noch einiges neues erfahren habe, denn bisher war ich immer nur privat und zu anderen Anläßen (Ausstellungen, Radtour etc) dort. Und ich hab eben gemerkt, dass ich das alles dort - die Geschichte, die Gebäude, die Umgebung - nicht nur einfach "interessant" finde, sondern auf genau diese Geschichte und diese Gebäude und was jetzt (durch die IBA Emscher Park) draus geworden ist irgendwie ein bisschen stolz bin. "Mein Ruhrgebiet" eben. Und mir wurde wieder mal bewusst, dass es noch so viele Orte (auf der Route Industriekultur) gibt, die ich noch immer nicht besucht habe. Das werde ich wohl nächstes Jahr mal nachholen.
Seit kurzem ziert das Display meines Handys nun also ein Foto von Schacht XII und wenn es klingelt singen Herbert und ein Chor von 40.000 Leute die ersten beiden Zeilen des Steigerlieds. Ganz schön bekloppt, oder? Mein Arbeitgeber wäre stolz auf mich, wenn er das wüßte *g*
Passend dazu jetzt noch ein Link zu einer neugestarteten Aktion, mit der Essens Bewerbung als Kulturhauptstadt 2010 unterstützt werden soll.

Fr, 09.12.05, 18:08 Uhr
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