Thomas C. Breuer - "Partitur"
abgelegt unter: FundstueckeIch glaube diesen Menschen muss ich mir auch mal anschauen oder -hören oder vielleicht mal was von ihm lesen, klingt nach etwas, was mir sehr gut gefallen könnte. Gelesen hab ich das Folgende im Bericht von Anette Dewitz.
Er arbeitete gegen “das Niedergang von die Sprachkultur”, wie er sagte und gab in dem Zusammenhang in seinem Programm auch einige Beispiele, in denen es um Anglizismen ging. “Lassen Sie einen Youngster mal “Partitur” buchstabieren!”, forderte er auf, und vor meinem geistigen Auge baute sich langsam das Wort “Party-Tour” auf. Ich lachte spät. So wie viele. Das war das Problem bei Thomas C. Breuer. In ungeheurer Gewalt prasselten Wortneuschöpfungen, Umstellungen, Geisteblitze und bissige Feststellungen auf die Zuschauer nieder, die manchmal gerade erst über den einen Witz lachten, wenn der nächste schon durch den Raum zog und der übernächste gerade startete.
Er arbeitete gegen “das Niedergang von die Sprachkultur”, wie er sagte und gab in dem Zusammenhang in seinem Programm auch einige Beispiele, in denen es um Anglizismen ging. “Lassen Sie einen Youngster mal “Partitur” buchstabieren!”, forderte er auf, und vor meinem geistigen Auge baute sich langsam das Wort “Party-Tour” auf. Ich lachte spät. So wie viele. Das war das Problem bei Thomas C. Breuer. In ungeheurer Gewalt prasselten Wortneuschöpfungen, Umstellungen, Geisteblitze und bissige Feststellungen auf die Zuschauer nieder, die manchmal gerade erst über den einen Witz lachten, wenn der nächste schon durch den Raum zog und der übernächste gerade startete.
Di, 27.12.05, 17:50 Uhr
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