Talsperren - Tour
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Als ich heute morgen sogar VOR dem Weckerklingeln wach wurde, hab ich den Wecker direkt ausgestellt, mich umgedreht und wollte weiterschlafen. Ging aber irgendwie nicht. Also doch aufstehen, frühstücken, rüber auf die Hacienda (also zu meiner Mom *g*) und dort mein Rad startklar machen.
Um kurz nach 9 Uhr war ich also unterwegs auf "meiner Talsperren-Tour". Das Schöne an dieser Strecke ist, dass ich sie problemlos abkürzen oder verlängern könnte. Beides sogar in zwei Varianten, je nach Lust und v.a. Fitness.
Nach gut 40 Minuten hatte ich die alte stillgelegte und nun zum Fuß- und Radweg ausgebaute Bahnstrecke im Hasperbachtal erreicht, die sich in angenehm leichter Steigung den Berg hinaufschlängelt. Wunderbar schattig (noch ein Vorteil dieser Strecke).

Weitere 40 Minuten später (ich hatte die erste Abkürzungsmöglichkeit schon hinter mir gelassen) und schon fast am Ende der Bahnstrecke dann eine kurze Pause mit schönem Ausblick auf die Hügel, die ich gerade erklommen hatte. Aber dann ging's auch schnell weiter... immer noch auf der Bahnlinie.

Nur ein paar Minuten später stand ich dann vor der Wahl: nun schon zurück oder doch die geplante Strecke weiter fahren? Der Magen knurrte schon wieder ein bisschen, aber mit dem Wissen, dass sich vor der höchsten Steigung noch eine Tanke findet, bei der eben auch ich auftanken konnte und weil sich meine Beine wirklich noch ganz gut anfühlten (nix mit Muskelverhärtung in den Waden oder so *g*), bin ich also weiter gefahren. Es gab noch die ein oder andere leichte Steigung und bei jeder dachte ich kurzzeitig: Hätte ich besser mal abgekürzt! Zu spät. Immerhin wurde ich dann mit solchen Aussichten und Abfahrten belohnt.
Leider erkennt man gar nicht wie steil's da runter ging. Aber diese Maximal Geschwindkeit (V MAX) spricht wohl für sich. War für mich an dieser Stelle und überhaupt aber auch neuer Rekord.

2,5 Stunden nachdem ich morgens auf ca 130 m über NN gestartet war, hatte ich dann den höchsten Punkt hier in der Gegend erreicht.

Und das ließen mich meine Beine dann doch auch allmählich ein bisschen spüren. Also wurde die eine Verlängerungmöglichkeit auch links liegen gelassen und der normalen Route gefolgt. Und auf der ging's dann eigentlich nur noch bergab. Logischerweise.
Extra fürs Blog *g* hab ich dann noch einen kleinen Schlenker eingelegt, um wenigstens an einem Beispiel zu zeigen, warum diese Tour "meine Talsperren-Tour" heißt, auch wenn ich an den beiden bzw. bei eventueller Verlängerung drei Talsperren gar nicht direkt vorbeikomme. Aber das hier ist die Ennepetalsperre, eine der ältesten in NRW, glaube ich.
Über die Staumauer und auf der anderen Seite den Berg hoch und dann auf der Höhe weiter wäre die zweite Verlängerungsmöglichkeit gewesen, aber das mache ich dann eben ein anderes Mal. Diesmal ging's für mich im Tal weiter nach Hause, leider über ein von Jahr zu Jahr immer unbefahrbarere Straße. Vermutlich bleibt mir demnächst gar nichts anderes mehr übrig, als die Tour zu verlängern um diesen Schlaglöchern auszuweichen, denn für einen schmalen Fahrradreifen ist das einfach die Hölle.

Auf dem Weg nach Hause hab ich dann kurz in 'nem Döner-Laden halt gemacht um mir eine Salat-Tasche mitzunehmen. Prompt wurde ich von dem Typen hinter der Theke angebaggert. Hilfe! Wenn es wenigstens ein netter Typ gewesen wäre, dann würde ich über so plumpe Sprüche ja gerne mal kurzzeitig hinwegsehen. Aber das war auch noch so ein Schmierlapp!
Richtig heftig in die Beine gingen dann auch noch noch mal die letzten 100 Meter der nun insgesamt ca. 50 km. Den Berg rauf zur Hacienda. Uff! Dann nur noch Duschen, Essen, stundenlang in der Hängematte im Schatten liegen und mich drüber freuen, dass ich durchgehalte habe :-)
Als ich heute morgen sogar VOR dem Weckerklingeln wach wurde, hab ich den Wecker direkt ausgestellt, mich umgedreht und wollte weiterschlafen. Ging aber irgendwie nicht. Also doch aufstehen, frühstücken, rüber auf die Hacienda (also zu meiner Mom *g*) und dort mein Rad startklar machen.
Um kurz nach 9 Uhr war ich also unterwegs auf "meiner Talsperren-Tour". Das Schöne an dieser Strecke ist, dass ich sie problemlos abkürzen oder verlängern könnte. Beides sogar in zwei Varianten, je nach Lust und v.a. Fitness.
Nach gut 40 Minuten hatte ich die alte stillgelegte und nun zum Fuß- und Radweg ausgebaute Bahnstrecke im Hasperbachtal erreicht, die sich in angenehm leichter Steigung den Berg hinaufschlängelt. Wunderbar schattig (noch ein Vorteil dieser Strecke).

Weitere 40 Minuten später (ich hatte die erste Abkürzungsmöglichkeit schon hinter mir gelassen) und schon fast am Ende der Bahnstrecke dann eine kurze Pause mit schönem Ausblick auf die Hügel, die ich gerade erklommen hatte. Aber dann ging's auch schnell weiter... immer noch auf der Bahnlinie.

Nur ein paar Minuten später stand ich dann vor der Wahl: nun schon zurück oder doch die geplante Strecke weiter fahren? Der Magen knurrte schon wieder ein bisschen, aber mit dem Wissen, dass sich vor der höchsten Steigung noch eine Tanke findet, bei der eben auch ich auftanken konnte und weil sich meine Beine wirklich noch ganz gut anfühlten (nix mit Muskelverhärtung in den Waden oder so *g*), bin ich also weiter gefahren. Es gab noch die ein oder andere leichte Steigung und bei jeder dachte ich kurzzeitig: Hätte ich besser mal abgekürzt! Zu spät. Immerhin wurde ich dann mit solchen Aussichten und Abfahrten belohnt.
Leider erkennt man gar nicht wie steil's da runter ging. Aber diese Maximal Geschwindkeit (V MAX) spricht wohl für sich. War für mich an dieser Stelle und überhaupt aber auch neuer Rekord.

2,5 Stunden nachdem ich morgens auf ca 130 m über NN gestartet war, hatte ich dann den höchsten Punkt hier in der Gegend erreicht.

Und das ließen mich meine Beine dann doch auch allmählich ein bisschen spüren. Also wurde die eine Verlängerungmöglichkeit auch links liegen gelassen und der normalen Route gefolgt. Und auf der ging's dann eigentlich nur noch bergab. Logischerweise.
Extra fürs Blog *g* hab ich dann noch einen kleinen Schlenker eingelegt, um wenigstens an einem Beispiel zu zeigen, warum diese Tour "meine Talsperren-Tour" heißt, auch wenn ich an den beiden bzw. bei eventueller Verlängerung drei Talsperren gar nicht direkt vorbeikomme. Aber das hier ist die Ennepetalsperre, eine der ältesten in NRW, glaube ich.
Über die Staumauer und auf der anderen Seite den Berg hoch und dann auf der Höhe weiter wäre die zweite Verlängerungsmöglichkeit gewesen, aber das mache ich dann eben ein anderes Mal. Diesmal ging's für mich im Tal weiter nach Hause, leider über ein von Jahr zu Jahr immer unbefahrbarere Straße. Vermutlich bleibt mir demnächst gar nichts anderes mehr übrig, als die Tour zu verlängern um diesen Schlaglöchern auszuweichen, denn für einen schmalen Fahrradreifen ist das einfach die Hölle.

Auf dem Weg nach Hause hab ich dann kurz in 'nem Döner-Laden halt gemacht um mir eine Salat-Tasche mitzunehmen. Prompt wurde ich von dem Typen hinter der Theke angebaggert. Hilfe! Wenn es wenigstens ein netter Typ gewesen wäre, dann würde ich über so plumpe Sprüche ja gerne mal kurzzeitig hinwegsehen. Aber das war auch noch so ein Schmierlapp!
Richtig heftig in die Beine gingen dann auch noch noch mal die letzten 100 Meter der nun insgesamt ca. 50 km. Den Berg rauf zur Hacienda. Uff! Dann nur noch Duschen, Essen, stundenlang in der Hängematte im Schatten liegen und mich drüber freuen, dass ich durchgehalte habe :-)
So, 02.07.06, 17:24 Uhr
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