Gelesen: Ein Tag mit Herrn Jules (Diane Broeckhoven, 2001)
abgelegt unter: MedialesBesser als Elke Heidenreich (auf dem Einband) kann ich es auch gar nicht sagen. "Ein ganz liebenswertes, kleines, schönes Buch darüber, wie Rituale uns helfen, große Verluste zu überwinden."
So beginnt die Geschichte...
Die zeitlose halbe Stunde zwischen Erwachen und Aufstehen umhüllt Alice wie ein vertrautes Kleidungsstück. Sie hat das Gefühl, in einer Gebärmutter dahinzutreiben und einem neuen Tag entgegegenzuschaukeln. Entspannt schmiegt sich ihr Körper in die warmen Falten des Bettes, ihre Muskeln und Gelenke sind schwerelos, der Geist leer. Jules' Geruch - ein Hauch von verflogenem Alkohol, Muskatnuß und alter Mann - liegt wie ein dunkler Schatten hinter ihr. Gewohntsgemäß kümmert er sich in der Küche um das Frühstück, das einzige, was er im Haushalt tut, soweit sie sich erinnert.
Eine Seite 98 gibt es leider nicht :-)
Last.fm spielt: Linger - The Cranberries
So beginnt die Geschichte...
Die zeitlose halbe Stunde zwischen Erwachen und Aufstehen umhüllt Alice wie ein vertrautes Kleidungsstück. Sie hat das Gefühl, in einer Gebärmutter dahinzutreiben und einem neuen Tag entgegegenzuschaukeln. Entspannt schmiegt sich ihr Körper in die warmen Falten des Bettes, ihre Muskeln und Gelenke sind schwerelos, der Geist leer. Jules' Geruch - ein Hauch von verflogenem Alkohol, Muskatnuß und alter Mann - liegt wie ein dunkler Schatten hinter ihr. Gewohntsgemäß kümmert er sich in der Küche um das Frühstück, das einzige, was er im Haushalt tut, soweit sie sich erinnert.
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Fr, 13.04.07, 10:13 Uhr
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