Die schönsten ersten Sätze
abgelegt unter: MedialesIm Sprachblog hab ich entdeckt, dass die Stiftung Lesen und die Initiative Deutsche Sprache zur Zeit den schönsten ersten Satz eines Buchs suchen. Ich hab das zum Anlass genommen, mir mal die Bücher in meinem Regal anzuschauen. Dabei hab ich gemerkt, dass es gar nicht so viele wirklich schöne erste Sätze gibt. Selbst in Romanen, die mir wirklich gut gefallen haben und dir mir am Herzen liegen, ist der Anfang meistens doch nicht so außergewöhnlich. Ich hab aber dennoch drei schöne erste Sätze gefunden. Bzw. eigentlich sind es sogar fünf, aber die letzten drei - aus einer Triologie - gehören halt irgendwie zusammen.
Hier also mal meine subjektive und spontane Auswahl.
"There was death at its beginning as there would be death at its end."
(aus: The Horsewhisperer, Nicolas Evans, 1995)
"Some years ago there was in the city of York a society of magicians."
(aus: Jonathan Strange & Mr. Norell, Susanna Clarke, 2004)
Und wahnsinnig gut gefallen mir halt die jeweils ersten Sätze aus der Lycidas Triologie.
"Die Welt ist gierig, und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren."
(aus: Lycidas, Christoph Marzi, 2004)
"Die Welt ist gierig, und manchmal verschwinden Menschen in ihrem Schlund, ohne jemals wieder gesehen zu werden."
(aus: Lilith, Christoph Marzi, 2005)
"Die Welt ist gierig und manchmal umschließen Nebel unsere Herzen, bis wir uns nicht einmal mehr daran erinnern können, wann unsere Träume zu sterben begannen."
(aus: Lumen, Christoph Marzi, 2006)
Hier also mal meine subjektive und spontane Auswahl.
"There was death at its beginning as there would be death at its end."
(aus: The Horsewhisperer, Nicolas Evans, 1995)
"Some years ago there was in the city of York a society of magicians."
(aus: Jonathan Strange & Mr. Norell, Susanna Clarke, 2004)
Und wahnsinnig gut gefallen mir halt die jeweils ersten Sätze aus der Lycidas Triologie.
"Die Welt ist gierig, und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren."
(aus: Lycidas, Christoph Marzi, 2004)
"Die Welt ist gierig, und manchmal verschwinden Menschen in ihrem Schlund, ohne jemals wieder gesehen zu werden."
(aus: Lilith, Christoph Marzi, 2005)
"Die Welt ist gierig und manchmal umschließen Nebel unsere Herzen, bis wir uns nicht einmal mehr daran erinnern können, wann unsere Träume zu sterben begannen."
(aus: Lumen, Christoph Marzi, 2006)
Sa, 19.05.07, 20:58 Uhr
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