Verbraucherinformationsrecht
abgelegt unter: Politik & GesellschaftAus einer Pressemitteilung zum Pilotprojekt "Smiley", mit dem in NRW Gastronomiebetriebe ausgezeichnet werden, die ein überdurchschnittliche Qualiätt und Hygiene nachweisen konnten.
Die amtliche Lebensmittelüberwachung kontrolliert systematisch jeden Betrieb, der Lebensmittel herstellt, verarbeitet oder anbietet. Dies ist den Verbrauchern überwiegend nicht bekannt, da die Ergebnisse dieser Kontrollen nirgendwo veröffentlicht werden. In Dänemark ist das anders. Dort hängt in jedem Betrieb ein Kontrollbericht der Überwachung aus, auf dem je nach Ergebnis ein breit lächelnder, neutraler oder missmutiger Smiley abgebildet ist. Dänemark konnte damit die Beanstandungsquote in den Betrieben deutlich verringern. Für das dänische System braucht man jedoch eine rechtliche Grundlage, die es zurzeit weder bundes- noch landesweit gibt.
Und da frage ich mich: Warum eigentlich nicht?!?! Und eigentlich war ich fest entschlossen diese Smiley Idee allein schon wegen des Namens doof zu finden, aber in diesem Fall sehe ich mal drüber hinweg. Ich find das gut! Noch besser wäre es aber natürlich, wenn nicht nur die Gaststätten gekennzeichnet würden, auf deren Hygiene man sich verlassen kann. Sondern gerade auch die, die man besser nicht betritt, weil hinter deren Tresen und in deren Küchen eben nicht alles sauber und in Ordnung ist. Als Kunde kann man das schließlich nicht alles selbst kontrollieren und auf Selbstverpflichtungen des Gaststättenverbands gebe ich nicht immer so besonders viel. Die sind zwar besser als nichts, aber staatliche Kontrolle ist mir in einem solchen Fall dann doch lieber. Ein effektives Verbraucherinformationsgesetz wäre mir aber noch viel lieber, aber darauf müssen wir vermutlich warten, bis Renate Künast ihren Ministerposten wieder hat :-) Und selbst dann werden die Bundesländer wieder blockieren... Es ist echt zum Verzweifeln.
Die amtliche Lebensmittelüberwachung kontrolliert systematisch jeden Betrieb, der Lebensmittel herstellt, verarbeitet oder anbietet. Dies ist den Verbrauchern überwiegend nicht bekannt, da die Ergebnisse dieser Kontrollen nirgendwo veröffentlicht werden. In Dänemark ist das anders. Dort hängt in jedem Betrieb ein Kontrollbericht der Überwachung aus, auf dem je nach Ergebnis ein breit lächelnder, neutraler oder missmutiger Smiley abgebildet ist. Dänemark konnte damit die Beanstandungsquote in den Betrieben deutlich verringern. Für das dänische System braucht man jedoch eine rechtliche Grundlage, die es zurzeit weder bundes- noch landesweit gibt.
Und da frage ich mich: Warum eigentlich nicht?!?! Und eigentlich war ich fest entschlossen diese Smiley Idee allein schon wegen des Namens doof zu finden, aber in diesem Fall sehe ich mal drüber hinweg. Ich find das gut! Noch besser wäre es aber natürlich, wenn nicht nur die Gaststätten gekennzeichnet würden, auf deren Hygiene man sich verlassen kann. Sondern gerade auch die, die man besser nicht betritt, weil hinter deren Tresen und in deren Küchen eben nicht alles sauber und in Ordnung ist. Als Kunde kann man das schließlich nicht alles selbst kontrollieren und auf Selbstverpflichtungen des Gaststättenverbands gebe ich nicht immer so besonders viel. Die sind zwar besser als nichts, aber staatliche Kontrolle ist mir in einem solchen Fall dann doch lieber. Ein effektives Verbraucherinformationsgesetz wäre mir aber noch viel lieber, aber darauf müssen wir vermutlich warten, bis Renate Künast ihren Ministerposten wieder hat :-) Und selbst dann werden die Bundesländer wieder blockieren... Es ist echt zum Verzweifeln.
Di, 05.06.07, 14:12 Uhr
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