lesenswerte ZEIT Artikel
abgelegt unter: MedialesIch hab gar keine Lust das ausführlich zu bloggen, aber In der aktuellen ZEIT sind ein paar nette Artikel zur "verkauften Sprache", also z.B. über die Unart so vieler Menschen jede Menge selbstfabrizierter Anglizismen zu nutzen und gar kein Gefühl mehr für die deutsche Sprache zu haben. Diese Artikel sprachen mir aus der Seele, aber sie sind leider nicht alle online, deswegen gibt's auch keine links.
In der gleichen ZEIT ist auch ein schöner Artikel über Harry Potter 7, den gibt's auch online (Anklicken auf eigene Gefahr). In der Print-Ausgabe ist noch ein kleiner Absatz, in dem spiegelverkehrt gedruckt, eine entscheidende Sache verraten wird. Das ist doch mal eine pfiffige Idee. Gen Ende sehr schön auf den Punkt gebracht:
Der Stoff, aus dem die Potter-Welt besteht, ist nämlich nicht nur fantasievoll gewebt, sondern auch sorgfältig gesäumt. Warum die Magie nicht aus der zauberischen in die Muggel-Welt schwappt, warum selbst ein Dumbeldore sich nicht alles so zurechtzaubern kann, wie es ihm gefällt, das muss begründet werden. Nicht jedes einzelne Mal, doch exemplarisch. Und so findet man in jedem Band kleine Manöver, mit denen Rowling an diesem Saum näht und die Plausibilität des Ganzen sichert. In Deathly Hallows taucht beispielsweise die nahe liegende Frage auf, warum sich Harry keinen Proviant ins bereits erwähnte Zelt zaubern kann. Doch Hermine weiß: "Nahrung ist die erste der fünf Grundsätzlichen Ausnahmen vom Gampschen Gesetz der Elementaren Transfiguration." And that’s that.
Dass ein Kleidungsstück einen Saum hat, heißt nicht, dass es unzerstörbar ist. Man kann jedes Abendkleid zerreißen, wenn man es zwischen zwei Traktoren spannt. Wenn es aber nicht nur einen, sondern sieben grandiose Bälle ohne jegliche Zeichen von Abnutzung übersteht, darf man wohl urteilen, dass es sich um ein qualitativ sehr hochwertiges Kleid handelt! Von Enttäuschung kann deswegen keine Rede sein. Hier geht so ziemlich alles auf.
In der gleichen ZEIT ist auch ein schöner Artikel über Harry Potter 7, den gibt's auch online (Anklicken auf eigene Gefahr). In der Print-Ausgabe ist noch ein kleiner Absatz, in dem spiegelverkehrt gedruckt, eine entscheidende Sache verraten wird. Das ist doch mal eine pfiffige Idee. Gen Ende sehr schön auf den Punkt gebracht:
Der Stoff, aus dem die Potter-Welt besteht, ist nämlich nicht nur fantasievoll gewebt, sondern auch sorgfältig gesäumt. Warum die Magie nicht aus der zauberischen in die Muggel-Welt schwappt, warum selbst ein Dumbeldore sich nicht alles so zurechtzaubern kann, wie es ihm gefällt, das muss begründet werden. Nicht jedes einzelne Mal, doch exemplarisch. Und so findet man in jedem Band kleine Manöver, mit denen Rowling an diesem Saum näht und die Plausibilität des Ganzen sichert. In Deathly Hallows taucht beispielsweise die nahe liegende Frage auf, warum sich Harry keinen Proviant ins bereits erwähnte Zelt zaubern kann. Doch Hermine weiß: "Nahrung ist die erste der fünf Grundsätzlichen Ausnahmen vom Gampschen Gesetz der Elementaren Transfiguration." And that’s that.
Dass ein Kleidungsstück einen Saum hat, heißt nicht, dass es unzerstörbar ist. Man kann jedes Abendkleid zerreißen, wenn man es zwischen zwei Traktoren spannt. Wenn es aber nicht nur einen, sondern sieben grandiose Bälle ohne jegliche Zeichen von Abnutzung übersteht, darf man wohl urteilen, dass es sich um ein qualitativ sehr hochwertiges Kleid handelt! Von Enttäuschung kann deswegen keine Rede sein. Hier geht so ziemlich alles auf.
Sa, 28.07.07, 19:44 Uhr
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