Gelesen: Schlaf gut - Köln Krimi 26 (Holger Geyer, 2005)
abgelegt unter: MedialesRegionalkrimis sind vermutlich so eine Sache. Aus dem Ruhrgebiet gibt es ja auch einige Reihen, Grappa Krimis z.B., die fand ich eher lahm bzw. flach. Die über das Pegasus Film Team hab ich immer gerne gelesen und die über das Duo aus Bochum. Da sollte ich vielleicht mal gucken, welche da in den letzten Jahren verpasst habe. Nun hab ich also mal einen Köln-Krimi gelesen und fand den nun auch nicht so besonders. Zum einen hätte die Geschichte eigentlich auch in jeder anderen Stadt spielen können und mir fehlte wirklich einfach der Lokalkolorit. Und auch der eigentliche Fall war sehr merkwürdig konstruiert und den Ermittler mit seinen privaten Verstrickungen auch... Schade. Denn ich mag Köln doch so sehr, aber dieser Krimi war leider nix. [@ Hai_di : Kein schlechtes Gewissen kriegen, konntest du ja nicht wissen *g*]
So geht die Geschichte los...
"Ich will wissen, was man fühlt, wenn man tötet."
Ludwig Glöckner hielt den parfümierten Zettel ins Neonlicht und wartete auf einen Zusammenbrucht, ein dramatisches Ausflippen, voll von Selbsthass, Bitterkeit und Ekel. Er versuchte sich abzulenken, sich ganz auf seinen Körper zu konzentrieren. Und tatsächlich fühlte er einen Moment lang gar nichts als seine krampfenden Schultern und die Magerkeit seiner Beine.
...und so beginnt Seite 98:
[...Her]kunft des fraglichen Gegenstands zu melden. Es half nichts. Die Leute glaubten offensichtlich, an einer Art Gewinnspiel teilzunehmen. Eine weitere Kostprobe? Bitte:
ANRUFER: Ich bin absolut sicher, es handelt sich um einen Bügel aus einem Mechanismus, mit dem man eine Orchesterbühne auf beinahe jede Höhe absenken kann.
BEAMTER: Tiefe, Es muss Tiefe heißen.
ANRUFER: Werden Sie fürs Klugscheißen bezahlt? Ich hab Besseres zu tun, als bei Ihnen anzurufen, damit das klar ist!
BEAMTER: (undeutlich) Warum tun Sie dann nichts Besseres?
ANRUFER: Tut mir Leid, ich hab Sie akustisch nicht verstanden.
So geht die Geschichte los...
"Ich will wissen, was man fühlt, wenn man tötet."
Ludwig Glöckner hielt den parfümierten Zettel ins Neonlicht und wartete auf einen Zusammenbrucht, ein dramatisches Ausflippen, voll von Selbsthass, Bitterkeit und Ekel. Er versuchte sich abzulenken, sich ganz auf seinen Körper zu konzentrieren. Und tatsächlich fühlte er einen Moment lang gar nichts als seine krampfenden Schultern und die Magerkeit seiner Beine.
...und so beginnt Seite 98:
[...Her]kunft des fraglichen Gegenstands zu melden. Es half nichts. Die Leute glaubten offensichtlich, an einer Art Gewinnspiel teilzunehmen. Eine weitere Kostprobe? Bitte:
ANRUFER: Ich bin absolut sicher, es handelt sich um einen Bügel aus einem Mechanismus, mit dem man eine Orchesterbühne auf beinahe jede Höhe absenken kann.
BEAMTER: Tiefe, Es muss Tiefe heißen.
ANRUFER: Werden Sie fürs Klugscheißen bezahlt? Ich hab Besseres zu tun, als bei Ihnen anzurufen, damit das klar ist!
BEAMTER: (undeutlich) Warum tun Sie dann nichts Besseres?
ANRUFER: Tut mir Leid, ich hab Sie akustisch nicht verstanden.
So, 12.08.07, 23:09 Uhr
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