Grey's 4x01 - A Change Is Gonna Come
abgelegt unter: Addicted to Grey'sIm letzten Jahr hab ich eine Grey's Folge mindestens zwei Mal geschaut bevor ich drüber gebloggt habe. Und vor allem hab ich mit dem Anschauen (und wiederholten Anschauen) meist keine Zeit verloren. Das ist diesmal anders. Komisch... Wie auch immer, ich hab noch eine Reihe wichtiger und unwichtiger Dinge zu tun und ich weiß gar nicht, wann ich ein 2. Mal Grey's dazwischen quetschen könnte. Und viel schlimmer, ich weiß gar nicht, ob ich das sollte oder möchte *g*.
+++ ACHTUNG - Spoiler +++
Aber das lag vielleicht auch dran, dass ich die gestrige Folge nun nicht so super toll fand. Sie war ok, aber meine Erwartungen an die neue Staffel waren dann halt doch andere. Wie auch immer, ich fange einfach mal an mit dem was mich genervt und gestört ist.
Izzie! Und George! Jeder für sich und beide zusammen. Nachdem die ablehnende Zuschauerresonanz die Autoren wohl davon überzeugt hat, dass dieses Paar niemals eine Chance haben wird akzeptiert zu werden, sollte diese Beziehung in dieser Staffel eigentlich schnell wieder beendet werden. Aber im Moment scheint es noch nicht so. Der letzte Satz... Hallo ?!?!? Echt dämlich. Und Izzies wehleidige "Er ignoriert mich" Gejammer ging mir schon nach den ersten fünf Minuten auf den Geist. Dass Izzie dann ausgerechnet "Bambi" nicht sterben lassen will (welche subtile Metapher, da doch George auch manchmal spöttisch Bambi genannt wurde) war dann der Tiefpunkt ihrer ganzen Storyline in dieser Folge. Schon klar, dass die neuen Interns lernen sollten, dass Izzie die Dinge etwas anders macht als andere Chirurgen, aber ein Reh?!?! Nee, das war echt armselig. Die Geschichte zu Alex' Patient (ich glaube zumindest es war seiner) machte für mich so auch gar keinen Sinn. Neurotisch gestört, dass er alles, was er in die Finger kriegt, verschluckt. Sorry, die Geschichte fand ich dämlich.
Außerdem hat es mich gestört, dass Callie und Bailey auf einmal beide nicht mehr die starken unabhängigen Frauen waren, die sie in der letzten Staffel noch waren. Ich versteh, dass Bailey enttäuscht ist, weil sie nicht Chief Resident wurde, aber dass sie Callie das auch so deutlich spüren lässt. ist doch eigentlich gar nicht ihre Art. Und Callie ist mit dieser Aufgabe auf einmal total überfordert? Oder spielen da auch ihre Ehe-Probleme eine Rolle? Möglich, aber auch da hat es mich genervt, dass Callie da so passiv bleibt und das alles mit sich machen lässt.
Enttäuscht war ich im ersten Moment auch von der MerDer Entwicklung am Ende der Folge. Wieso können die beiden nicht mal klar und deutlich miteinander darüber reden, wo das große bzw. die vielen Probleme in ihrer Beziehung liegen? Aber beim längeren Nachdenken wurde mir dann klar, dass Meredith einfach nie viel redet, wenn es um Gefühle oder Gefühlsprobleme geht. Und auch Derek redet nur begrenzt drüber. Aber trotzdem kommunizieren sie in dieser Szene. Halt auf ihre eigene Art Art, also sie verstehen den anderen schon sehr genau und damit leite ich nun nahtlos über auf die Dinge, die mir sehr gut gefallen haben in der Folge.
In dieser Folge wurde endlich mal klar, dass Derek seine Meredith schon wirklich sehr gut kennt und versteht. Diese eine Szene mit Mark war klasse, da wusste ich dann ganz sicher, dass Derek bei Meredith nicht locker lassen wird und McDreamy wie er nun mal ist, bedrängt er sie ja auch am Ende nicht oder fordert von ihr irgendein Bekenntnis. Er macht einfach das, was er am besten kann. Bzw. sie beide :-) Und der Rest wird sich zeigen, da bin ich sicher. Depremierend, aber notwendig, fand ich Merediths Gespräche mit ihrer Patientin "Better to be alone and feel like a success than to be in a relationship and feel like a failure" :-( Zum Glück weiß Derek, dass er nicht locker lassen darf. Aber auch wie Meredith ihm in der letzten Szene kaum in die Augen schauen kann, fand ich irgendwie traurig...
Zurück zu den Dingen, die mir gut gefallen haben: Der Versuch von Mer&Co Bailey als Resident mit all den Regeln zu imitieren und wie sie damit gnadenlos scheitern :-) Die Szene, als sie sich bei Meredith und "ihrem Arm" treffen. Der Alex / Cristina Moment gen Ende. Wie Derek verzweifelt versucht jemanden zu finden, der mit ihm was trinken geht. Lexie mochte ich übrigens irgendwie sehr. Ok, ein bisschen sehr hibbelig, aber unter diesen Umständen wohl verständlich und ich find's irgendwie schön, wie sehr sie Meredith doch ähnelt. Babys angucken gehen und George als Freundin zur Seite stehen. Nett.
Die zweite Szene mit Derek und Mark fand ich auch klasse, allerdings aus anderen Gründen, denn in dieser zweiten Szene fand ich Mark so klasse und sehr sympathisch. Im Gegensatz zum Beginn der 3. Staffel ist meine Sympathie für Mark in der 2. Hälfte doch arg gewachsen. Sein Gesichtsausdruck nach dem "I came here for you" Geständnis war einfach zu schön. Denn der Satz war natürlich eigentlich wirklich peinlich, wie er dann auch selbst merkt. Ich glaube, dass mit den beiden wird noch mal was *ggg* Bzw. es wird wieder was und ich hoffe einfach, dass man dadurch auch ein bisschen mehr erfährt über diese jahrzehntelange Männer-Freundschaft. Und was mir - in der ersten Derek/Mark Szene - so aufgefallen ist: Es könnte auch noch mal spannend sein, Mark und Meredith miteinander zu erleben, weil die, glaube ich, ähnlich ticken und mit ähnlichen Komplexen durchs Leben gehen und sich eben deswegen so verhalten, wie sie sich verhalten. Also ein freundschaftliches Verhältnis dieser beiden "gestörten" Menschen könnte für beide vielleicht hilfreich sein. Aber vielleicht ist das auch nur so eine verrückte Theorie von mir...
+++ ACHTUNG - Spoiler +++
Aber das lag vielleicht auch dran, dass ich die gestrige Folge nun nicht so super toll fand. Sie war ok, aber meine Erwartungen an die neue Staffel waren dann halt doch andere. Wie auch immer, ich fange einfach mal an mit dem was mich genervt und gestört ist.
Izzie! Und George! Jeder für sich und beide zusammen. Nachdem die ablehnende Zuschauerresonanz die Autoren wohl davon überzeugt hat, dass dieses Paar niemals eine Chance haben wird akzeptiert zu werden, sollte diese Beziehung in dieser Staffel eigentlich schnell wieder beendet werden. Aber im Moment scheint es noch nicht so. Der letzte Satz... Hallo ?!?!? Echt dämlich. Und Izzies wehleidige "Er ignoriert mich" Gejammer ging mir schon nach den ersten fünf Minuten auf den Geist. Dass Izzie dann ausgerechnet "Bambi" nicht sterben lassen will (welche subtile Metapher, da doch George auch manchmal spöttisch Bambi genannt wurde) war dann der Tiefpunkt ihrer ganzen Storyline in dieser Folge. Schon klar, dass die neuen Interns lernen sollten, dass Izzie die Dinge etwas anders macht als andere Chirurgen, aber ein Reh?!?! Nee, das war echt armselig. Die Geschichte zu Alex' Patient (ich glaube zumindest es war seiner) machte für mich so auch gar keinen Sinn. Neurotisch gestört, dass er alles, was er in die Finger kriegt, verschluckt. Sorry, die Geschichte fand ich dämlich.
Außerdem hat es mich gestört, dass Callie und Bailey auf einmal beide nicht mehr die starken unabhängigen Frauen waren, die sie in der letzten Staffel noch waren. Ich versteh, dass Bailey enttäuscht ist, weil sie nicht Chief Resident wurde, aber dass sie Callie das auch so deutlich spüren lässt. ist doch eigentlich gar nicht ihre Art. Und Callie ist mit dieser Aufgabe auf einmal total überfordert? Oder spielen da auch ihre Ehe-Probleme eine Rolle? Möglich, aber auch da hat es mich genervt, dass Callie da so passiv bleibt und das alles mit sich machen lässt.
Enttäuscht war ich im ersten Moment auch von der MerDer Entwicklung am Ende der Folge. Wieso können die beiden nicht mal klar und deutlich miteinander darüber reden, wo das große bzw. die vielen Probleme in ihrer Beziehung liegen? Aber beim längeren Nachdenken wurde mir dann klar, dass Meredith einfach nie viel redet, wenn es um Gefühle oder Gefühlsprobleme geht. Und auch Derek redet nur begrenzt drüber. Aber trotzdem kommunizieren sie in dieser Szene. Halt auf ihre eigene Art Art, also sie verstehen den anderen schon sehr genau und damit leite ich nun nahtlos über auf die Dinge, die mir sehr gut gefallen haben in der Folge.
In dieser Folge wurde endlich mal klar, dass Derek seine Meredith schon wirklich sehr gut kennt und versteht. Diese eine Szene mit Mark war klasse, da wusste ich dann ganz sicher, dass Derek bei Meredith nicht locker lassen wird und McDreamy wie er nun mal ist, bedrängt er sie ja auch am Ende nicht oder fordert von ihr irgendein Bekenntnis. Er macht einfach das, was er am besten kann. Bzw. sie beide :-) Und der Rest wird sich zeigen, da bin ich sicher. Depremierend, aber notwendig, fand ich Merediths Gespräche mit ihrer Patientin "Better to be alone and feel like a success than to be in a relationship and feel like a failure" :-( Zum Glück weiß Derek, dass er nicht locker lassen darf. Aber auch wie Meredith ihm in der letzten Szene kaum in die Augen schauen kann, fand ich irgendwie traurig...
Zurück zu den Dingen, die mir gut gefallen haben: Der Versuch von Mer&Co Bailey als Resident mit all den Regeln zu imitieren und wie sie damit gnadenlos scheitern :-) Die Szene, als sie sich bei Meredith und "ihrem Arm" treffen. Der Alex / Cristina Moment gen Ende. Wie Derek verzweifelt versucht jemanden zu finden, der mit ihm was trinken geht. Lexie mochte ich übrigens irgendwie sehr. Ok, ein bisschen sehr hibbelig, aber unter diesen Umständen wohl verständlich und ich find's irgendwie schön, wie sehr sie Meredith doch ähnelt. Babys angucken gehen und George als Freundin zur Seite stehen. Nett.
Die zweite Szene mit Derek und Mark fand ich auch klasse, allerdings aus anderen Gründen, denn in dieser zweiten Szene fand ich Mark so klasse und sehr sympathisch. Im Gegensatz zum Beginn der 3. Staffel ist meine Sympathie für Mark in der 2. Hälfte doch arg gewachsen. Sein Gesichtsausdruck nach dem "I came here for you" Geständnis war einfach zu schön. Denn der Satz war natürlich eigentlich wirklich peinlich, wie er dann auch selbst merkt. Ich glaube, dass mit den beiden wird noch mal was *ggg* Bzw. es wird wieder was und ich hoffe einfach, dass man dadurch auch ein bisschen mehr erfährt über diese jahrzehntelange Männer-Freundschaft. Und was mir - in der ersten Derek/Mark Szene - so aufgefallen ist: Es könnte auch noch mal spannend sein, Mark und Meredith miteinander zu erleben, weil die, glaube ich, ähnlich ticken und mit ähnlichen Komplexen durchs Leben gehen und sich eben deswegen so verhalten, wie sie sich verhalten. Also ein freundschaftliches Verhältnis dieser beiden "gestörten" Menschen könnte für beide vielleicht hilfreich sein. Aber vielleicht ist das auch nur so eine verrückte Theorie von mir...
Sa, 29.09.07, 20:41 Uhr
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