Hinsehen statt wegschauen
abgelegt unter: Politik & GesellschaftIch hänge mit dem Lesen meiner Zeitungen total hinterher, aber ich hoffe, dass ich nun in den nächsten fast zwei freien Wochen da etwas aufholen kann. Und auch sonst mit so vielem anderen, was ich aufholen und erledigen muss. Weihnachtszeit - ruhige Zeit? In meinem Fall in diesem Jahr nicht so ganz, glaube ich. Aber das ist schon ok, immerhin kann ich mir meine Zeit dann selbst einteilen. Und zwischendurch lauter viele schöne Dinge tun...
Wie auch immer, hier mal eben der Verweis auf einen lesenwerten Artikel aus der ZEIT in der letzten Woche.
"Hinsehen, wo man wegschauen will"
Darin wird einiges schön auf den Punkt gebracht, zum Beispiel
Viele dieser Risikofamilien sind bekannt. Dem Jugendamt, der Drogenberatung, dem Jobcenter. Sie leben gar nicht so sehr im Verborgenen, wie die spektakulären Fälle von misshandelten Kindern, die uns erschüttern, nahelegen. Vielleicht wäre also so etwas wie flächendeckende Vorsorgeuntersuchung für Kinder, wie sie jetzt vielstimmig gefordert wird, nicht nötig. Gleichwohl grenzt die Debatte darüber ans Lächerliche. Richtig ist zu überlegen, ob sie zweckmäßig ist. Nicht aber, ob eine verpflichtende Vorsorgeuntersuchung einen unzumutbaren Eingriff in das Elternrecht darstellt. Kinder sind in unserem Land schwächer geschützt als Autos oder Schornsteine. Kein Mensch würde das Bundesverfassungsgericht anrufen, weil er den TÜV regelmäßig in sein Auto schauen lassen muss.
Traurig aber wahr. Für die Erlaubnis Autofahren zu dürfen, muss man ja sogar eine Prüfung ablegen. Kinderkriegen darf jeder. Einfach so...
Wie auch immer, hier mal eben der Verweis auf einen lesenwerten Artikel aus der ZEIT in der letzten Woche.
"Hinsehen, wo man wegschauen will"
Darin wird einiges schön auf den Punkt gebracht, zum Beispiel
Viele dieser Risikofamilien sind bekannt. Dem Jugendamt, der Drogenberatung, dem Jobcenter. Sie leben gar nicht so sehr im Verborgenen, wie die spektakulären Fälle von misshandelten Kindern, die uns erschüttern, nahelegen. Vielleicht wäre also so etwas wie flächendeckende Vorsorgeuntersuchung für Kinder, wie sie jetzt vielstimmig gefordert wird, nicht nötig. Gleichwohl grenzt die Debatte darüber ans Lächerliche. Richtig ist zu überlegen, ob sie zweckmäßig ist. Nicht aber, ob eine verpflichtende Vorsorgeuntersuchung einen unzumutbaren Eingriff in das Elternrecht darstellt. Kinder sind in unserem Land schwächer geschützt als Autos oder Schornsteine. Kein Mensch würde das Bundesverfassungsgericht anrufen, weil er den TÜV regelmäßig in sein Auto schauen lassen muss.
Traurig aber wahr. Für die Erlaubnis Autofahren zu dürfen, muss man ja sogar eine Prüfung ablegen. Kinderkriegen darf jeder. Einfach so...
Do, 20.12.07, 11:07 Uhr
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