Gesehen (Kino): 8 Blickwinkel
abgelegt unter: MedialesIch hab einige sehr gute Kritiken gelesen über diesen Film und einige eher mittelmäßige. Kritisiert wurde da vor allem das überzogene kitschige (oder so was in der Art wurde es genannt) Ende. Und ich gebe zu, beim großen Finale fand ich auch einiges etwas zu viel des guten, aber wenn es um das Attentat auf den amerikanischen Präsidenten geht, bleibt so was wohl nicht aus. Ich fand's aber auch ok, also mich hat es nicht gestört. Denn der Film an und für sich war ziemlich genial. Die Idee alleine war schon klasse. Ein und dieselbe ca 15 Minuten Sequenz immer und immer wieder zu zeigen, nur aus unterschiedlichen Blickwinkel. Und durch das alles erfährt man immer ein kleines Puzzelstück mehr und am Ende enden dann alle die unterschiedlichen Blickwinkel in einem großen Showdown am gleichen Ort. Das war schon sehr cool gemacht und es gab wirklich die ein oder andere große Überraschung. Fazit: Sehr empfehlenswerter Film...
Mi, 05.03.08, 18:40 Uhr
Kommentare zu diesem Eintrag:
Hai_di (anonym) - Mi, 05.03.08, 22:08
Und es war wohl doch wieder Tobias Meister: Synchronstimme von Brad Pitt, Kiefer Sutherland, Tim Robbins, Sean Penn, Gary Sinise, Forrest Whitaker (!) u.v.a. Bin ich ja beruhigt, dass mein Ohr mich da nicht getäuscht hat =)
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Hai_di (anonym) - Mi, 05.03.08, 22:17
Meinte doch schon, dass mir viele Leute der restlichen Cast auch bekannt vorkämen. Sie kenne ich aus Munich (Erics Frau), der Profikiller war bei Bourne Ultimatum dabei, der Saiid war der fesche Prinz in Hidalgo, der Enrique hat Che Guevara in gleichnamigem Film gespielt...
Ruhrpoet (anonym) - Do, 06.03.08, 11:44
Ich habe mir den Film vergangenen Freitag auch angesehen und ich muss sagen, dass ich mir viel mehr versprochen habe.
Die Blickwinkel sind meines Erachtens nicht konsequent zuende gedacht und ausgeführt und mir persönlich leider viel zu sehr "hollywood-like". (Mit nicht-konsequent meine ich, dass beim Blickwinkel des Attentäters zum Beispiel plötzlich der Bodyguard telefonierend im Ü-Wagen gezeigt wird - das kann der Attentäter nicht wissen!)
Außerdem muss ich sagen, und da bin ich wirklich sehr enttäuscht von, dass mich das Ende des Films sehr aufregt - natürlich gewinnen die großen USA zum Schluss wieder, weil sie wiedermal erneut klüger waren als alle anderen. Okay, der Film hätte wahrscheinlich noch Stunden dauern können, wäre es nicht zu diesem plötzlichen Ende gekommen, aber warum nicht mal ein offenes Ende, dass zum Nachdenken anregt? Nein, lieber wieder ein großspuriger Spruch von dem heroisch gefilmten Bodyguard Dennis Quaid "Kein Problem, ist mein Job" *gähn*
Nein, für mich kein großer Film und nein, von mir keine Empfehlung - sorry.
Die Blickwinkel sind meines Erachtens nicht konsequent zuende gedacht und ausgeführt und mir persönlich leider viel zu sehr "hollywood-like". (Mit nicht-konsequent meine ich, dass beim Blickwinkel des Attentäters zum Beispiel plötzlich der Bodyguard telefonierend im Ü-Wagen gezeigt wird - das kann der Attentäter nicht wissen!)
Außerdem muss ich sagen, und da bin ich wirklich sehr enttäuscht von, dass mich das Ende des Films sehr aufregt - natürlich gewinnen die großen USA zum Schluss wieder, weil sie wiedermal erneut klüger waren als alle anderen. Okay, der Film hätte wahrscheinlich noch Stunden dauern können, wäre es nicht zu diesem plötzlichen Ende gekommen, aber warum nicht mal ein offenes Ende, dass zum Nachdenken anregt? Nein, lieber wieder ein großspuriger Spruch von dem heroisch gefilmten Bodyguard Dennis Quaid "Kein Problem, ist mein Job" *gähn*
Nein, für mich kein großer Film und nein, von mir keine Empfehlung - sorry.
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