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20
Aug
2005

Ansichten eines potenziellen Finanziministers

abgelegt unter: Politik & Gesellschaft

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts soll ein Mann mit diesen Ansichten in unserem Land Finanzminister werden. HILFE!

Vor drei Jahren etwa definierte er "Familienglück" so: "Die Mutter macht in ihrer Familie Karriere, die nicht Macht, sondern Freundschaft verheißt, nicht Geld, sondern Glück bringt." Der Vater hingegen, so schrieb Kirchhof weiter, "findet seine Identität, wenn er die ökonomischen Grundlagen der Familie beschafft und die Kinder in ihrer Zugehörigkeit zu Familie, Staat, marktwirtschaftlicher Ordnung, Kulturgemeinschaft und Kirche erzieht". Der Vater sichere den "familiären Konsens" mit "natürlicher Autorität". Über Alleinerziehende urteilte er: "Sollte eine Mutter als Alleinerziehende einen eigenständigen Weg suchen, der sie deutlicher in das Erwerbsleben drängt, erreicht sie weder für sich noch für ihr Kind familiäre Normalität." Kinder wüchsen "am besten in der Geborgenheit von zwei Eltern auf. Das ist das Modell unseres Grundgesetzes, der Normalmaßstab." Gleichberechtigung "ohne oder gegen das Kind muss misslingen", urteilte er. Die "Sinngebung des Lebens durch das eigene Kind", warnte Kirchhof in einem Vortrag, werde zunehmend geschwächt.

Gefunden via 117 Gründe... in der Frankfurter Rundschau.

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