Asche zu Asche... und zu Diamanten?
abgelegt unter: FundstueckeIn dem Magazin STERN-Biografie hab ich gerade eben den Artikel gelesen, der zu diesem Teaser gehört (der Text selbst ist leider nicht online)
IHR LETZTER SCHATZ So fern von jedem Glanz war ihr Leben gewesen, da wollte Carol Shriner aus dem kleinen Ort Marquette in Nebraska wenigstens im Tod von dauerhaftem Wert sein für ihre Liebsten. Die Frau, die ein Diamant wurde
Wie so viele Artikel in diesem Magazin wirklich gut geschrieben, gerade weil die Schicksale der Menschen anschaulich geschildert werden und man mit ihnen mitfühlt (ich zumindest), aber ohne dass das ganze einen voyeuristschen Boulevard-Touch bekommt.
Ich hatte schon woanders mal von dieser Firma LifeGem gelesen, die aus der Asche von Verstorbenen durch bestimmte physikalische Verfahren Diamanten (für die Hinterbliebenen) produziert. Und ich frage mich nun wieder mal, ob ich das nun abartig oder faszinierend finde? Oder beides?
Also ist es quasi so was wie Störung der Totenruhe? Ist es nur ein ganz natürlicher Prozess? (bei dem man allerdings mit moderne Technik nachhilft). Ist es unnormal in dieser Form etwas von dem/der Verstorbenen bei sich behalten so wollen? Oder in dieser Form etwas von sich in dieser Welt zurückzulassen? Ist die Vorstellung von Würmern aufgefressen angenehmer, weil natürlicher? Schwieriges Thema. Aber hochinteressant, finde ich.
Ohne jetzt morbide klingen zu wollen, bin ich ja eh der Meinung, dass wir uns viel zu wenig Gedanken darüber machen, wie es nach unserem Tod mit uns weiter gehen soll. Ich meine jetzt nicht die "gibt es ein Leben nach dem Tod?", die muss und kann nur jeder für sich selbst beantworten. Aber so ganz einfache Fragen: Wie und wo will man beerdigt werden? Denn seien wir ehrlich, so Fragen können sich schneller stellen, als einem lieb ist. Ok, ich geb's zu ein wirklich eher unerfreuliches Thema für einen Montag Morgen...
im Moment läuft: Run - Daniel Lindström (via Mix Megapol)
IHR LETZTER SCHATZ So fern von jedem Glanz war ihr Leben gewesen, da wollte Carol Shriner aus dem kleinen Ort Marquette in Nebraska wenigstens im Tod von dauerhaftem Wert sein für ihre Liebsten. Die Frau, die ein Diamant wurde
Wie so viele Artikel in diesem Magazin wirklich gut geschrieben, gerade weil die Schicksale der Menschen anschaulich geschildert werden und man mit ihnen mitfühlt (ich zumindest), aber ohne dass das ganze einen voyeuristschen Boulevard-Touch bekommt.
Ich hatte schon woanders mal von dieser Firma LifeGem gelesen, die aus der Asche von Verstorbenen durch bestimmte physikalische Verfahren Diamanten (für die Hinterbliebenen) produziert. Und ich frage mich nun wieder mal, ob ich das nun abartig oder faszinierend finde? Oder beides?
Also ist es quasi so was wie Störung der Totenruhe? Ist es nur ein ganz natürlicher Prozess? (bei dem man allerdings mit moderne Technik nachhilft). Ist es unnormal in dieser Form etwas von dem/der Verstorbenen bei sich behalten so wollen? Oder in dieser Form etwas von sich in dieser Welt zurückzulassen? Ist die Vorstellung von Würmern aufgefressen angenehmer, weil natürlicher? Schwieriges Thema. Aber hochinteressant, finde ich.
Ohne jetzt morbide klingen zu wollen, bin ich ja eh der Meinung, dass wir uns viel zu wenig Gedanken darüber machen, wie es nach unserem Tod mit uns weiter gehen soll. Ich meine jetzt nicht die "gibt es ein Leben nach dem Tod?", die muss und kann nur jeder für sich selbst beantworten. Aber so ganz einfache Fragen: Wie und wo will man beerdigt werden? Denn seien wir ehrlich, so Fragen können sich schneller stellen, als einem lieb ist. Ok, ich geb's zu ein wirklich eher unerfreuliches Thema für einen Montag Morgen...
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Mo, 22.08.05, 09:55 Uhr
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